{"entities":{"Q5911847":{"pageid":8026367,"ns":120,"title":"Item:Q5911847","lastrevid":26296533,"modified":"2024-03-05T02:41:29Z","type":"item","id":"Q5911847","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Theorie der gleitenden Reibung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2663795"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911847$26804CE8-6B75-4EFB-B8CF-62CC467D5C9E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"1901757eabfaa155ffbff0f6b5f5039d2c0bb957","datavalue":{"value":{"text":"Zur Theorie der gleitenden Reibung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5911847$35FA74BD-0A23-4913-9D10-943EED892827","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"e9948bb72a2fafd35323abc77991e5bf3f87ee05","datavalue":{"value":"32.0722.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5911847$9A18B448-0F65-45DF-BA65-A6562610437D","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5a2ca3c76bc5c514a6d33abe5c4be671bfe7045e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1497170,"id":"Q1497170"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911847$BBFD16CF-A14E-4757-97B6-F315A0A8AB61","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"8fc1b5bd99efed0b36db251c34c6852cf5461161","datavalue":{"value":{"time":"+1901-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5911847$BD664D8E-0529-4F24-A158-5E56B76D052F","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"22f6c76af9c751efa07c672548dfcf224bebf02b","datavalue":{"value":"Durch die sonderbaren Folgerungen angeregt, welche \\textit{Painlev\u00e9} in seinen ``Le\u00e7ons sur le frottement'' (F. d. M. 26, 781, 1895, JFM 26.0781.03) und in mehreren Noten der C. R. aus den \\textit{Coulomb}schen Gesetzen der Reibung w\u00e4hrend der Bewegung, der Ruhe und der Entstehung der Bewegung gezogen hat, stellt der Verf. mit gewohnter Gr\u00fcndlichkeit und umsichtiger Sch\u00e4rfe Untersuchungen an, die sich ausschlie\u00dflich mit solchen Problemen besch\u00e4ftigen, in denen die Reibung immer nur an einem einzigen Punkte wirkt. Die subtilen Unterscheidungen, die gemachten Hypothesen und die exakten Definitionen, deren Einf\u00fchrung im Laufe der Betrachtung notwendig wird, ferner der streng mathematische, durch viele Formeln gest\u00fctzte Gedankengang machen eine gedr\u00e4ngte Wiedergabe des Inhaltes der umfangreichen Abhandlung unm\u00f6glich. Die Disposition des Stoffes ist aus den folgenden \u00dcberschriften zu ersehen: \\(\\S\\) 1. Allgemeine analytische Vorbemerkungen. I. Der einzelne Punkt und die Reibungsgesetze. Ebene Bewegungen. \\(\\S\\) 2. Der einzelne materielle Punkt auf starrer Kurve oder Fl\u00e4che und die Reibungsgesetze. \\(\\S\\) 3. Einfaches Pendel, dessen Aufh\u00e4ngungspunkt auf fester, rauher Kurve gleitet. \\(\\S\\) 4. Ebene Bewegung einer Scheibe (oder eines Reifens) auf fester rauher Kurve. II. R\u00e4umliche Bewegung eines starren K\u00f6rpers auf starrer Fl\u00e4che. \\(\\S\\) 5. Grundformeln und Ber\u00fchrungsbedingung. \\(\\S\\) 6. Die Differentialgleichungen der Bewegung. \\(\\S\\) 7. Bestimmung des Zeichens \\(\\varepsilon\\) und Ermittelung aller der K\u00f6rper, f\u00fcr welche der Normalwiderstand der Unterlage unabh\u00e4ngig von der Reibung wird. \\(\\S\\) 8. Die Reibung in Ruhe und die Differentialgleichungen des Rollens. \\(\\S\\) 9. Die Reibung bei entstehender Bewegung. Der Hauptfall \\(\\varDelta_0 >0\\). \\(\\S\\) 10. Fortsetzung. Der Grenzfall \\(\\varDelta =0\\). Schlie\u00dfliche M\u00f6glichkeit eines Widerspruchs.  Um von den erlangten Resultaten einige Vorstellung zu geben, f\u00fchren wir aus \\(\\S\\) 2 die folgenden allgemeinen S\u00e4tze an: I. (Gesetz der Reibung w\u00e4hrend und bei Entstehen der Bewegung.) So oft der Punkt auf seiner Unterlage wirklich gleitet oder auch nur eben erst zu gleiten beginnt, besitzt die Reibung stets die gerade entgegengesetzte Richtung der relativen Geschwindigkeit, welche der Punkt augenblicklich gegen die Unterlage besitzt, resp. augenblicklich zu erhalten im Begriff steht, und die St\u00e4rke \\(R= fN\\). II. (Gesetz der Reibung in Ruhe und bei entstehender Bewegung.) Bezeichnet \\(R_0\\) die St\u00e4rke, welche die Reibung besitzen m\u00fc\u00dfte, um den Punkt auf seiner Unterlage in relativer Ruhe zu erhalten, und \\(N_0\\) die gleichzeitige St\u00e4rke des Normalwiderstanuds der Unterlage, so tritt von einem solchen Momente \\(t=t_0\\) ab, in welchem die relative Geschwindigkeit des Punktes gegen seine Unterlage gleich Null ist, relative Ruhe oder relative Bewegung des Punktes auf dieser ein, je nachdem in diesem Momente die Differenz \\(\\varDelta \\equiv R_0 - fN_0 <0\\) oder \\(> 0\\) ist, w\u00e4hrend je nach Umst\u00e4nden sowohl das eine wie das andere eintreten kann, wenn augenblicklich auch \\(\\varDelta\\) gerade \\(= 0\\) ist. III. Die St\u00e4rke \\(R\\) der wirklich t\u00e4tigen Reibung kann in keinem Momente gr\u00f6\u00dfer werden als das Produkt aus dem Reibungskoeffizienten in die augenblickliche St\u00e4rke des Normalwiderstands der reibenden Unterlage. -- F\u00fcr \\textit{K\u00f6rper} auf rauher Unterlage: IV. So lange der K\u00f6rper auf seiner Unterlage gleitet und ebenso auch, wenn er eben nur erst zu gleiten beginnt, wirkt stets die Reibung an demjenigen K\u00f6rperpunkte, der gerade die Unterlage ber\u00fchrt, der relativen Geschwvindigkeit direkt entgegen, die dieser Punkt gerade besitzt, oder doch gerade zu erhalten im Begriff steht, und mit der St\u00e4rke \\(R = fN\\), wo \\(N\\) die absolute St\u00e4rke des augenblicklichen Normalwiderstands der Unterlage gegen den K\u00f6rper, und der Reibungskoeffizient \\(f\\) eine positive Konstante ist. V. Es sei \\(R_0\\) die St\u00e4rke, welche die Reibung besitzen m\u00fc\u00dfte, um den K\u00f6rper im Rollen zu erhalten, und \\(N_0\\) die gleichzeitige St\u00e4rke des Normalwiderstands. Von einem Augenblick \\(t= t_0\\) an, in welchem die relative Geschwindigkeit \\(w\\) des gerade ber\u00fchrenden K\u00f6rperpunktes gegen die Unterlage Null ist, bleibt dann diese Geschwindigkeit Null oder wird positiv, tritt also Rollen oder Gleiten ein, je nachdem in diesem Momente die Differenz \\(\\varDelta \\equiv R_0 -fN_0 <0\\) oder \\(> 0\\) ist, w\u00e4hrend, wenn dieselbe augenblicklich ebenfalls verschwindet, je nach Umst\u00e4nden ebensowohl Rollen als auch Gleiten eintreten kann.  Aus \\(\\S\\) 4 zu erw\u00e4hnen: Nur dann, wenn die Scheibe kreisf\u00f6rmig ist und \u00fcberdies ihren Schwerpunkt im Mittelpunkt hat, oder aber, wenn sie sich auf einen Stab reduziert, ist stets der Normalwiderstand, den sie von der festen Kurve erf\u00e4hrt, unabh\u00e4ngig von der Reibung. -- Aus \\(\\S\\) 7: Bei der Bewegung auf starrer Fl\u00e4che besitzen, und zwar gleichviel, ob die Fl\u00e4che ruht oder selbst in gegebener Bewegung begriffen ist, unter Voraussetzung blo\u00df\\ einpunktiger Ber\u00fchrung (von Fl\u00e4che auf Fl\u00e4che) nur diejenigen Kugeln, deren Schwerpunkt in den Mittelpunkt f\u00e4llt, und (unter Vernachl\u00e4ssigung ihrer Dicke) die Scheiben die Eigenschaft, da\u00df\\ der normale Winderstand, den sie von der starren Fl\u00e4che erfahren, stets unabh\u00e4ngig ist von der Reibung.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5911847$347B4853-62D7-4991-A68B-163D952223B2","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5f43294c1347a2d7c1bd92e386497f4152103ee9","datavalue":{"value":"2663795","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5911847$D4F651B8-61CD-465C-B27B-51D792DD0D21","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911847$E0AEFC08-E9FD-4DB8-965C-926C447FBF29","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5911847","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5911847"}}}}}