{"entities":{"Q5912855":{"pageid":8027714,"ns":120,"title":"Item:Q5912855","lastrevid":97558862,"modified":"2026-06-05T15:00:36Z","type":"item","id":"Q5912855","labels":{"en":{"language":"en","value":"Hydrodynamics."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2679666"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5912855$7EFD55F3-4712-40B6-9A5F-17B2345EDBB4","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"4b88e50f7b7d0a82ffe40b3bd00a4c2c8b491ff8","datavalue":{"value":{"text":"Hydrodynamics.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5912855$D3A0A6EC-5A82-402E-B75F-5B3CD23005AE","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"2d6c530a1b863d214af918e17f13bec91ceba4c2","datavalue":{"value":"26.0868.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5912855$B60110DE-907D-4157-99C5-C165F5D98161","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"18c2ea2ef3389d3d3281ee252816868cb17a15ea","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":569930,"id":"Q569930"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5912855$20A7932F-4125-4729-92AE-E46122C146BD","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"2dbddd19a71bc3fabdf36f2b55b2f92dd897fd9b","datavalue":{"value":{"time":"+1895-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5912855$5D6CB842-28EC-42D4-AC05-833F3F5DFDEE","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"a76a508f7a8965944eef7bffe24588984adb2dff","datavalue":{"value":"Das vorliegende Werk kann als eine zweite Auflage des Treatise on the mathematical theory of the motion of fluids aus dem Jahre 1879 betrachtet werden. Wer das \u00e4ltere Werk kennt, wird das neue mit g\u00fcnstiger Erwartung in die Hand nehmen, die, wie Referent gleich hervorheben will, sicher erf\u00fcllt werden wird.   Der Verfasser stellt sich die Aufgabe, die Principien und Theoreme der Hydrodynamik sowie die Methoden, vermittelst deren man zu den letzteren gelangt, dem Leser vorzuf\u00fchren. Auch die wichtigsten Anwendungen der Disciplin kommen zur Er\u00f6rterung. Dabei hat sich der Verfasser wesentlich von physikalischen Gesichtspunkten leiten lassen, w\u00e4hrend lange mathematische Untersuchungen, deren Resultate physikalisch nicht interpretirt werden k\u00f6nnen, bei Seite gelassen sind. Im ersten Capitel werden die verschiedenen Formen der hydrodynamischen Differentialgleichungen f\u00fcr eine perfecte Fl\u00fcssigkeit aufgestellt. Nachdem zun\u00e4chst die Euler'schen Gleichungen abgeleitet sind, wird auch gleich gezeigt, welcher Zusammenhang zwischen einer impulsiven Aenderung des Drucks und der Geschwindigkeit besteht. Dann werden die Differentialgleichungen in der nach Lagrange benannten Form aufgestellt, und schliesslich kommen die Grundgleichungen in der Form zur Sprache, welche ihnen Weber gegeben hat.   Von Weber's Gleichungen wird nun gleich zu Anfang des zweiten Capitels, welches L\u00f6sungen der hydrodynamischen Gleichungen f\u00fcr einzelne besondere F\u00e4lle giebt, Gebrauch gemacht, um die Permanenz des einmal vorhandenen rotationslosen Zustandes zu zeigen. Zun\u00e4chst wird Bernoulli's Gleichung f\u00fcr die permanente Bewegung (steady motion) aufgestellt, aus welcher sich dann weiter Torricelli's Formel f\u00fcr die Ausflussgeschwindigkeit ergiebt. In einer Note wird gezeigt, dass die Contractio venae zwischen \\(\\frac12\\) und 1 liegt. Dass man f\u00fcr diese Gr\u00f6sse auch bei kreisf\u00f6rmigen Oeffnungen engere Grenzen finden kann, bleibt unerw\u00e4hnt. Dann kommen die gew\u00f6hnlich behandelten Beispiele der Rotation um eine Axe zur Sprache.   In dem Capitel III, welches den Titel irrotational motion f\u00fchrt, wird zun\u00e4chst die Zerlegung einer Fl\u00fcssigkeitsbewegung in eine fortschreitende Bewegung, eine Deformation und eine Rotation gezeigt. Dann werden die Begriffe ``Fluss'' (flow) und Circulation eingef\u00fchrt, und es wird die Unabh\u00e4ngigkeit des letzteren von der Zeit gezeigt. Weiter kommt Green's Theorem zur Sprache mit der von Lord Kelvin gegebenen wichtigen Ausdehnung auf cyklische Functionen, wie sie in mehrfach zusammenh\u00e4ngenden R\u00e4umen m\u00f6glich sind. Das f\u00fchrt auf eine Darstellung des Potentials durch Doppelintegrale, welche als eine Reduction der Bewegung auf einfache und doppelte, \u00fcber die Oberfl\u00e4che verteilte Quellen angesehen werden kann. Dann gelangt im Capitel IV die rotationslose Bewegung der Fl\u00fcssigkeit in zwei Dimensionen und ihr Zusammenhang mit der conformen Abbildung zur Er\u00f6rterung. Seinen Abschluss findet dieses Capitel in der Behandlung discontinuirlicher Fl\u00fcssigkeitsbewegung. Der Ausfluss aus einem Gef\u00e4ss, in welches eine M\u00fcndung hinein ragt, Lord Rayleigh's Bestimmung der Contractio venae, Kirchhoff's Untersuchung \u00fcber den Stoss eines unendlich breiten Stromes gegen eine Platte, Bobyleff's Untersuchung \u00fcber den Keil in einem Strome sind die Beispiele.   Im Capitel V wird die Potentialgleichung f\u00fcr den Fall kugel- oder ellipsoidf\u00f6rmiger Begrenzung behandelt, und damit die Bewegung einer Kugel resp. eines Ellipsoids in einer Fl\u00fcssigkeit.   Capitel VI er\u00f6rtert die Bewegung fester K\u00f6rper in Fl\u00fcssigkeiten. Nachdem zun\u00e4chst derjenige Teil erledigt ist, welcher der Potentialtheorie angeh\u00f6rt, kommt der Verfasser zur Aufstellung der Differentialgleichungen f\u00fcr die Bewegung eines K\u00f6rpers in der Fl\u00fcssigkeit, und zwar sowohl f\u00fcr den Fall, dass der von der Fl\u00fcssigkeit erf\u00fcllte Raum einfach zusammenh\u00e4ngend ist, als auch f\u00fcr den Fall eines mehrfach zusammenh\u00e4ngenden Raumes. Referent muss gestehen, dass dieses Capitel einen der wenigen Punkte bildet, in welchem er nicht mit dem Verfasser \u00fcbereinstimmt. Nach meiner Meinung wird gar nicht genug hervorgehoben, an welche Bedingungen es gekn\u00fcpft ist, dass bei einem einfach zusammenh\u00e4ngenden Raume die Impulscomponenten gleich den entsprechenden Ableitungen der lebendigen Kraft sind. Der Beweis, welcher daf\u00fcr gegeben wird, kann mit derselben Berechtigung auch auf den Fall mehrfach zusammenh\u00e4ngender R\u00e4ume angewandt werden und f\u00fchrt dann bekanntlich zu einem unrichtigen Ergebnis. Gerade dieser Umstand wird namentlich den Anf\u00e4ngern, f\u00fcr welche das Buch ja doch in erster Linie bestimmt ist, Schwierigkeiten machen, die sich bei anderer Darstellung h\u00e4tten vermeiden lassen. Aber noch eine Bemerkung kann ich nicht unterdr\u00fccken. Gegen\u00fcber der sehr vollst\u00e4ndig citirten englischen Litteratur ist die Litteratur anderer Sprachen etwas zur\u00fcckgesetzt. So bleibt z. B. die sch\u00f6ne Abhandlung von Hoppe \u00fcber die Bewegung von Rotationsk\u00f6rpern unerw\u00e4hnt. Bei der Aufz\u00e4hlung der F\u00e4lle, in welchen die lebendige Kraft eine Vereinfachung erf\u00e4hrt, h\u00e4tte vielleicht die Abhandlung des Referenten Erw\u00e4hnung finden k\u00f6nnen, in welcher die Bewegung eines nicht homogenen K\u00f6rpers mit kugelf\u00f6rmiger Begrenzung behandelt wird. Die Frage nach der Integrabilit\u00e4t wird bei Seite geschoben, ohne dass auf die ber\u00fchmte Abhandlung von Clebsch hingewiesen wird. Dass die Untersuchungen von H. Weber, Fennel und dem Referenten \u00fcber den von Clebsch entdeckten integrablen Fall nicht erw\u00e4hnt werden, versteht sich hiernach fast von selbst Dem Referenten w\u00fcrde ferner ein Hinweis auf die sch\u00f6ne Untersuchung von Halphen in seinem Trait\u00e9 des fonctions elliptiques sehr w\u00fcnschenswert erscheinen.   In dem nun folgenden Capitel wird die Wirbelbewegung behandelt; hier beschr\u00e4nkt sich der Verfasser nach meiner Meinung mit gutem Grund auf den Stand der Theorie, wie ihn Helmholtz und Lord Kelvin verlassen haben, und l\u00e4sst neuere Untersuchungen bei Seite. In den Capiteln VIII bis X wird die Wellenbewegung mit grosser Ausf\u00fchrlichkeit und Vollst\u00e4ndigkeit behandelt. In dem vorletzten Capitel werden die hydrodynamischen Untersuchungen, bei denen die Viscosit\u00e4t eine Rolle spielt, vorgef\u00fchrt. Den Schluss bildet die Bestimmung der Gleichgewichtsfigur eines rotirenden fl\u00fcssigen Ellipsoids, der Referent vielleicht eine andere Stelle angewiesen h\u00e4tte.   Trotz der Einwendungen empfiehlt der Referent das Werk allen denjenigen, welche in einiger Vollst\u00e4ndigkeit den Stand der hydrodynamischen Forschung kennen zu lernen w\u00fcnschen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5912855$A2E8444C-1483-4308-82AF-10139E26B9B1","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"e60e588552228be5ae3c79c2b2a9531d81dc0e7f","datavalue":{"value":"2679666","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5912855$8AAB275B-DE20-4B17-A7C9-C7C82533787C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5912855$239056E2-99FA-467D-8361-DF6FCF5FC640","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Hydrodynamics.","badges":[]}}}}}