{"entities":{"Q5913474":{"pageid":8028553,"ns":120,"title":"Item:Q5913474","lastrevid":101919602,"modified":"2026-06-06T03:08:26Z","type":"item","id":"Q5913474","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur nichteuklidischen Geometrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2689915"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5913474$320F127D-557F-43B0-8B25-B3485F712732","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3c33c7320ee386be0596db16311832d53a74ed4a","datavalue":{"value":{"text":"Zur nichteuklidischen Geometrie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5913474$4BE96908-2E65-4A38-9E9E-EBBCB884F088","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"e9ba60d4e1f330f4d951b99eb64675a2bf602405","datavalue":{"value":"22.0535.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5913474$9EBA3075-7CF9-45CB-A601-E15FC1FD1482","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"623890ea94c9da6d7cf068dd7ca112c8bbcc7115","datavalue":{"value":"10.1007/BF01724772","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5913474$F849F483-355E-4035-89EC-1BE734579CE1","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"32f750f248eb8f5670d8e6a364becbe1eac123fa","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":568122,"id":"Q568122"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5913474$FC8F9A2E-BAEA-4B7E-AC4D-9D44EFD698C6","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5913474$993F6517-FBA3-43CE-A124-F9F9BF90A7C9","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"bf3eb9b254cbb13bd5319d10d77827243c84dc3c","datavalue":{"value":{"time":"+1890-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5913474$801E16B9-F7E2-4846-A981-522C1793691B","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"18685daabc7464b25904cb710a8798ffc1df0647","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/157530","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q5913474$6018F8B3-3B26-4396-9AA6-E6B6A631E75C","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"191015e41fdf0a6f4a0aa627078b77ef759143e7","datavalue":{"value":"Nach einer fast zwanzigj\u00e4hrigen Pause (vgl. F. d. M. III. 1871. 231, JFM 03.0231.02, und V. 1873. 271, JFM 05.0271.01) kehrt Herr Klein auf die nichteuklidische Geometrie zur\u00fcck, um zu seinen ber\u00fchmten Aufs\u00e4tzen Erkl\u00e4rungen zu geben oder sie durch anderweitige Ideen zu bereichern, sowie auch, um einige Unrichtigkeiten zu verbessern, welche sich in einigen aus denselben hervorgegangenen Arbeiten befinden. Der Hauptinhalt des neuen Aufsatzes kann etwa folgendermassen dargelegt werden.   I. ``Ueber Clifford's Ideen von 1873''. Es sei eine Fl\u00e4che zweiten Grades \\(F_2\\) gegeben; man betrachte diejenigen Collineationen des Raumes, welche nicht nur die Fl\u00e4che als solche in sich \u00fcberf\u00fchren, sondern auch jedes der beiden Systeme der auf ihr verlaufenden Geraden; unter ihnen sind zwei (``Schiebungen'' erster oder zweiter Art genannt) bemerkenswert: bei einer Schiebung erster oder zweiter Art bleiben, allgemein zu reden, zwei Erzeugende erster (oder zweiter) Art der Fl\u00e4che punktweise fest, und es schreitet also jeder Raumpunkt auf derjenigen geraden Linie fort, die durch ihn so gelegt werden kann, dass sie diese beiden Erzeugenden trifft. Mit jeder Schiebung ist daher eine bestimmte lineare Congruenz verbunden, welche erster oder zweiter Art genannt werden soll. Zwei Schiebungen verschiedener Art sind vertauschbar; jede der oben erw\u00e4hnten Collineationen der \\(F_2\\) in sich selbst kann als Product von zwei solchen Schiebungen angesehen werden. Die Schiebungen k\u00f6nnen durch h\u00f6chst bemerkenswerte Formeln dargestellt werden, wie der Leser aus der Originalarbeit ersehen kann.  Mit den vorstehenden Entwickelungen ist die Grundlage der neuen Parallelentheorie gegeben, welche Clifford auf folgende Erkl\u00e4rung gr\u00fcndete: als ``nichteuklidische Parallelen'' werden solche (windschiefe) gerade Linien bezeichnet, welche der n\u00e4mlichen Congruenz (der einen oder anderen Art) angeh\u00f6ren, d. h. welche dieselben beiden imagin\u00e4ren Erzeugenden derselben Art treffen; sie sind reell im elliptisch, imagin\u00e4r im hyperbolischen Raum. Betrachtet man eine Fl\u00e4che zweiten Grades, welche mit der Fundamentalfl\u00e4che \\(F_2\\) ein geradliniges Vierseit gemein hat, so sind ihre Erzeugenden jeder Art im Clifford'schen Sinne unter einander parallel. Das Kr\u00fcmmungsmass der Fl\u00e4che ist constant und gleich Null; die Gesamtfl\u00e4che hat einen endlichen Fl\u00e4cheninhalt: so wird bewiesen, dass eine unbegrenzte Mannigfaltigkeit verschwindender Kr\u00fcmmung eine endliche Ausdehnung besitzen kann, was mit den gew\u00f6hnlichen Vorstellungen zu widerstreiten scheint.  II. ``Von den verschiedenen (euklidischen oder nichteuklidischen) Raumformen''. Herr Klein wiederholt zuerst die Bemerkung, welche er in seinem ersten Aufsatz \u00fcber die nichteuklidische Geometrie gemacht hat, dass seine elliptische Geometrie sich nicht mit der sph\u00e4rischen Geometrie deckt; er beweist ferner, dass die Bezeichnung ``Polarform'' des sph\u00e4rischen Raumes, welche Herr Killing (vgl. F. d. M. XVII. 1885. 508, JFM 17.0508.01) f\u00fcr den elliptischen Raum vorgeschlagen hat, unzutreffend ist. Endlich nimmt er folgendes Problem in Angriff: alle Zusammenhangsarten anzugeben, welche bei geschlossenen Mannigfaltigkeiten irgend welches constanten Kr\u00fcmmungsmasses \u00fcberhaupt auftreten k\u00f6nnen. Er l\u00f6st dasselbe f\u00fcr zweidimensionale Mannigfaltigkeiten vollst\u00e4ndig; f\u00fcr dreidimensionale aber begn\u00fcgt er sich mit der Bemerkung, dass es durch analoge Ueberlegungen aufgel\u00f6st werden kann, und mit dem Ausspruch des Wunsches, dass die Fragestellung von anderer Seite aufgenommen werde.  III. ``Von der rein projectiven Begr\u00fcndung der analytischen Geometrie.'' Der Zweck des vorliegenden Abschnittes ist die Beseitigung eines Missverst\u00e4ndnisses, welches die Entwickelungen des Verfs. in Math. Ann. IV u. VI verursacht haben. Die Herren Ball und Cayley sprachen ihre Bedenken folgendermassen aus: ``In that theory (the non-euclidian Geometry) it seems as we try to replace our ordinary notion of distance between two points by the logarithm of a certain anharmonic ratio. But this ratio itself involves the notion of distance measured in the ordinary way. How than we can supersede the old notion of distance by the non-euclidian notion, in as much as the very definition of the latter involves the former?'' (Ball, on the Theory of Contents; vergl. F. d. M. XX. 1888. 515, JFM 20.0515.02). ``It must however be admitted that in applying this theory of v. Staudt's to the theory of distance, there is at least the appearance of arguing in a circle'' (Cayley, Collected Papers, T. II, S. 605).  Wenn man die meisterhaft klare Darstellungsart ber\u00fccksichtigt, welche Herr Klein in allen seinen Arbeiten angewandt hat, so kann man den Ursprung dieses Missverst\u00e4ndnisses nur in der zu geringen Verbreitung finden, welche die Methoden und die Begriffe Staudt's erlangt haben; wir hoffen, dass die neuen Entwickelungen nicht nur S\u00e4tze wie die obigen in Zukunft ausschliessen, sondern auch die Geometer auf die unsterbliche ``Geometrie der Lage'' und ihre ``Beitr\u00e4ge'' zur\u00fcckf\u00fchren werden!  IV. ``Von der principiellen Bedeutung der projectiven Geometrie, nebst allgemeinen Bemerkungen \u00fcber die geometrischen Axiome''. Diese Ueberlegungen, welche meistens psychologischer Natur sind, k\u00f6nnen in wenigen S\u00e4tzen nicht wiederholt werden. Man muss sie lesen und \u00fcber sie nachdenken!","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5913474$48B60106-26E6-40DA-8DFB-C688DB985A08","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"1bae514f41d5a2d64b6bfe56297f0a8fcadd94eb","datavalue":{"value":"2689915","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5913474$15883DA9-B123-4566-89C0-64BC7EC17831","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5913474$B042EC17-ABF4-4FC2-AC37-08F57DC88487","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Zur nichteuklidischen Geometrie. 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