{"entities":{"Q5916524":{"pageid":8033197,"ns":120,"title":"Item:Q5916524","lastrevid":93564221,"modified":"2026-06-05T04:37:00Z","type":"item","id":"Q5916524","labels":{"en":{"language":"en","value":"Solution of the problem of Plateau."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2561639"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5916524$28F51A3D-32DE-4BAA-9509-05C882884349","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f26ef481bb80a98b9f449abcf18eee210fbe6992","datavalue":{"value":{"text":"Solution of the problem of Plateau.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5916524$FF2CA07F-BE2B-4867-B958-22F97B2EC1C8","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"397d93b7f40a440681b3a22d14217a7a44b3aca6","datavalue":{"value":"57.1542.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5916524$36BBDE61-C37C-4BB1-9DAB-35737B244B70","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"7cb582e3ba66cd45d00db1e14068dd78f850de29","datavalue":{"value":"10.2307/1989472","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5916524$E4A55D99-B4D5-41BD-A86E-D5CE5337B860","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"df8563a34b35a91e952c14424ba2e926e2255a87","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559399,"id":"Q559399"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5916524$909856AF-315F-46BD-A09A-8ADD0B747DEC","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5916524$CE998924-053F-4AAB-B2DD-CD66D28234F9","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"a3f78f36ff94c3dead8de5ad949d7c3177533dbf","datavalue":{"value":"\\(\\varGamma \\) sei eine \\textit{Jordankurve} im \\(n\\)-dimensionalen euklidischen Raum, \\(\\varSigma \\) ein beliebiges hinreichend regul\u00e4res, von \\(\\varGamma \\) berandetes einfach zusammenh\u00e4ngendes Fl\u00e4chenst\u00fcck, \\(S(\\varSigma)\\) sein Fl\u00e4cheninhalt. Das \\textit{Plateau}sche Problem in seiner urspr\u00fcnglichen Form verlangt den Beweis f\u00fcr die Existenz eines speziellen \\(\\varSigma =\\varSigma ^{\\ast}\\) mit \\(S(\\varSigma ^{\\ast})=\\) Min. Bekanntlich f\u00fchrt der so unmittelbar vorgezeichnete Weg zur L\u00f6sung des Problems in hoffnungslose Schwierigkeiten, sei es, da\u00df man ihn nach der Seite der klassischen Variationsrechnung, sei es nach der Seite der direkten Methoden beschreitet. Verf. schl\u00e4gt daher einen nicht ganz naheliegenden Umweg ein, der indessen, wenn sein Grundgedanke einmal erkannt ist, durchaus klar vor Augen liegt, und, wie sp\u00e4tere Arbeiten desselben Verf. und anderer inzwischen erwiesen haben, zur L\u00f6sung viel allgemeinerer Typen des \\textit{Plateau}schen Problems f\u00fchrt.  Ist \\(\\mathfrak x(u, v)=(x_i(u, v))\\) (\\(i = 1\\),\\dots, \\(n\\)) eine im Einheitskreis \\(u^2+v^2\\leqq 1\\) erkl\u00e4rte Vektorfunktion, durch die dessen Rand \\(C\\) umkehrbar eindeutig und stetig auf \\(\\varGamma \\) abgebildet wird, so wird durch ihn ein Fl\u00e4chenst\u00fcck \\(\\varSigma \\) gegeben, und es ist  \\[ S(\\varSigma )=S(\\mathfrak x)= \\underset{u^2+v^2\\leqq 1}{\\textstyle\\int\\!\\!\\int}\\!\\! \\sqrt{EG-F^2}\\,du\\,dv, \\]  wo \\(E\\), \\(F\\), \\(G\\) die \u00fcbliche differentialgeometrische Bedeutung haben. Daneben betrachte man das von der speziellen Darstellung \\(\\mathfrak x\\) von \\(\\varSigma \\) abh\u00e4ngende Funktional  \\[ D(\\mathfrak x)=\\underset{u^2+v^2\\leqq 1}{\\textstyle\\int\\!\\!\\int}\\!\\! \\tfrac{1}{2}\\,(E+G)\\,du\\,dv \\]  (\\textit{Dirichlet}schen Integral). Es ist \\(S\\leqq D\\) und \\(S = D\\) dann und nur dann, wenn  \\[ E=G,\\;F=0, \\]  also wenn \\(\\mathfrak x(u, v)\\) eine konforme Abbildung des Einheitskreises auf \\(\\varSigma \\) vermittelt. Nimmt man nun f\u00fcr die heuristischen \u00dcberlegungen an, da\u00df jede zur Konkurrenz zugelassene Fl\u00e4che \\(\\varSigma \\) eine konforme Abbildung der genannten Art zul\u00e4\u00dft, so folgt die Gleichung:\\newline \\centerline{untere Grenze \\(D(\\mathfrak x) =\\) untere Grenze \\(S(\\mathfrak x)\\).} Man kann daher das Variationsproblem an das Funktional \\(D(\\mathfrak x)\\) statt an \\(S(\\mathfrak x)\\) ankn\u00fcpfen. Da aber bekanntlich bei vorgegebenen Randwerten das \\textit{Dirichlet}sche Integral sein Minimum f\u00fcr eine harmonische Funktion annimmt, so gilt \\(D(H)\\leqq D(\\mathfrak x)\\), wenn man den \\(\\varSigma \\) darstellenden Vektor \\(\\mathfrak x(u, v)\\) ersetzt durch den harmonischen Vektor \\(H(u, v)\\), der dieselbe Abbildung von \\(C\\) auf \\(\\varGamma \\) vermittelt. Es gen\u00fcgt also, zur Konkurrenz in \\(D(\\mathfrak x)=\\;\\text{Min}\\) nur ``harmonische Fl\u00e4chen'' zuzulassen; f\u00fcr eine solche ist aber \\(D\\) festgelegt durch die Abbildung \\(g(\\theta )\\) von \\(C\\) auf \\(\\varGamma \\!:x_i=g_i(\\theta )\\) (\\(i=1\\),\\dots, \\(n\\); \\(\\theta \\) Winkelargument auf \\(C\\)); der die Fl\u00e4che darstellende Vektor wird durch das mit \\(g(\\theta )\\) gebildete \\textit{Poisson}sche Integral geliefert. Man wird so auf das Variationsproblem gef\u00fchrt: Unter allen Darstellungen \\(g(\\theta )\\) von \\(\\varGamma \\) eine solche zu finden, die \\(A(g)=D(H)\\) zu einem Minimum macht, wenn \\(H\\) der zu den Randwerten \\(g\\) geh\u00f6rige harmonische Vektor ist. F\u00fcr \\(A(g)\\) wird ein expliziter Ausdruck angegeben.  Die Menge der Darstellungen \\(g\\) ist eine kompakte \\(L\\)-Menge im Sinne \\textit{Fr\u00e9chet}s, wenn man gewisse uneigentliche (nicht mehr umkehrbar eindeutige) und ausgeartete Darstellungen hinzunimmt; \\(A(g)\\) ist auf dieser Menge unterhalb stetig. In diesen beiden Tatsachen zusammen liegt der Vorteil der neuen Problemstellung gegen\u00fcber der urspr\u00fcnglichen; nach einem bekannten Satz nimmt \\(A(g)\\) f\u00fcr ein gewisses \\(g=g^{\\ast}\\) sein Minimum an, und wenn man die \\(g\\) durch eine passende lineare Transformation des Einheitskreises in sich normiert - \\(A(g)\\) bleibt dabei unver\u00e4ndert -- so ist nicht schwer zu sehen, da\u00df \\(g^{\\ast}\\) eine eigentliche, d. h. umkehrbar eindeutige, Darstellung ist. Es bleibt noch der Nachweis zu f\u00fchren, da\u00df die harmonische Fl\u00e4che mit diesen Randwerten eine Minimalfl\u00e4che ist, d. h. da\u00df gilt  \\[ \\varSigma \\bigl(F_i^\\prime(w)\\bigr)^2=0,\\;\\;\\text{wenn}\\;\\;H=(H_i), H_i=\\mathfrak RF_i(w), w=u+iv. \\]  Das folgt aus der Minimumseigenschaft von \\(A(g^{\\ast})\\), indem man \\(g^{\\ast}\\) gewissen speziellen Variationen unterwirft. Die diesbez\u00fcglichen Rechnungen sind zwar etwas langwierig, aber durchaus elementar.  Seither war stillschweigend die Existenz eines \\(g\\) mit \\(A(g)<\\infty \\) vorausgesetzt worden (dazu ist hinreichend, aber nicht notwendig, da\u00df \\(\\varGamma \\) rektifizierbar ist). Ist \\(A(g)\\equiv \\infty \\), so kommt man zum Ziel, indem man \\(\\varGamma \\) durch geeignete rektifizierbare Kurven approximiert.  Verf. hebt hervor, da\u00df seine L\u00f6sung des \\textit{Plateau}schen Problems einen Beweis des \\textit{Riemann}schen Abbildungssatzes zusammen mit dem \\textit{Osgood-Carath\u00e9odory}schen Satz von der Stetigkeit der Abbildung auf dem Rand bei Stetigkeit der Randkurve enth\u00e4lt, wenn man n\u00e4mlich \\(\\varGamma \\) zu einer ebenen Kurve spezialisiert.  Endlich wird noch gezeigt, da\u00df die gewonnene L\u00f6sung (bei \\(A(g)\\not\\equiv \\infty \\)) auch ein Minimum f\u00fcr den Fl\u00e4cheninhalt liefert. F\u00fcr diesen Beweis ist allerdings der Satz von der konformen Abbildbarkeit einer einfach zusammenh\u00e4ngenden Polyederfl\u00e4che auf den Einheitskreis erforderlich.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5916524$8F16913E-4FCF-45EE-B864-1FEF6F057636","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"b53b357cb62ca88a2f555e8aa4cfeae07be4a1c0","datavalue":{"value":"2561639","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5916524$436B7DA3-6A87-4604-8AF1-6726FC42AC92","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"14f1b8ec61d419718b638fdc8b8130b4a247108b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1565413,"id":"Q1565413"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5916524$E6AFE451-67A6-40C4-A88F-81F3ECE1FAB3","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5916524$9A5680F6-BA34-4790-B4C9-AF7BACD3B012","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"684a290fa3bcff30edb8e61daf5d02f88cf8e2f8","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.2307/1989472","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q5916524$55F211C7-8319-426D-9615-D13A69306616","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"3bd08b802d9c04412b0cbe66052ff962f1341700","datavalue":{"value":"W4252546700","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5916524$5413DFA4-67A5-47CE-9516-C26EC2CD12DC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Solution of the problem of Plateau.","badges":[]}}}}}