{"entities":{"Q5924280":{"pageid":8058109,"ns":120,"title":"Item:Q5924280","lastrevid":41305266,"modified":"2025-04-28T14:03:32Z","type":"item","id":"Q5924280","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die Probleme der modernen Galoisschen Theorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2537205"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5924280$FBA0BD22-1BFC-4352-A87B-AF21F75B1D31","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c34033386b2af8342ab92ae266853f8dc34801b8","datavalue":{"value":{"text":"Die Probleme der modernen Galoisschen Theorie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5924280$81FD9333-C5DA-4D21-86F4-EBC78269342A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"233842baa5f8772928468208d4ec80984e1e95aa","datavalue":{"value":"60.0067.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$F446ACEB-D49E-41FA-A70E-56D6F5F4066C","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"50aafb74d4601dacc18162c82ae8489d3eaa7d3b","datavalue":{"value":"10.1007/BF01297335","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$1C1AD3B0-AA59-4905-9F95-869D7189A384","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"5fcb6cd43a0998d068add0035faca6247a2e2036","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":185403,"id":"Q185403"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5924280$AEEDF709-D034-445E-8A6B-F97A25EF1978","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"0545e869d8296a0b0654ccbe2e3181b7f2652da8","datavalue":{"value":{"time":"+1934-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5924280$816EA756-EB9B-4EB8-ABE6-50063EF6734A","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"d2dae8284eefbab8e3d4cb791cd767d381148af9","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/138620","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q5924280$930716B1-918B-41CD-8676-9B15D2CDF8A4","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"80a99bf9473735ebe7d8d311802d3d40b393b4da","datavalue":{"value":"Verf stellt in dem vorliegenden Bericht das Material zusammen, das f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Probleme der \\textit{Galois}schen Theorie in ihrem jetzigen Stand notwendig ist. Unter \\textit{Galois}scher Theorie versteht er in erweitertem Sinne alles, was die Begriffe ``rational'' und ``algebraisch-irrational'' einander gegen\u00fcberstellt. Dem Bericht ist ein Literaturverzeichnis der wichtigsten Arbeiten hinzugef\u00fcgt.  \\S 1. Grundlagen der \\textit{Galois}schen Theorie. Die Arbeiten von \\textit{Mertens, Schatunowski, Loewy} besch\u00e4ftigen sich mit einer neuen Grundlegung der klassischen \\textit{Galois}schen Theorie unter Vermeidung der Begriffe ``Normalk\u00f6rper'' und ``\\textit{Galois}sche Resolvente''. \\textit{Schatunowski} bestimmt ein System von Fundamentalmoduln so, da\u00df der Restklassenk\u00f6rper von \\(K(x_1,x_2,\\dots,x_n)\\) nach diesen Moduln isomorph dem Wurzelk\u00f6rper von \\(f(x)=0\\) wird; er erh\u00e4lt als Fundamentalmoduln die schon von \\textit{Mertens} benutzten Funktionen. - F\u00fcr den Standpunkt der modernen \\textit{Galois}schen Theorie, die als \\textit{Galois}sche Gruppe eines Normalk\u00f6rpers die Automorphismengruppe dieses K\u00f6rpers definiert, sind die Arbeiten von \\textit{Krull} (in denen auch unendliche Erweiterungen behandelt werden) und \\textit{Steinitz-Hasse-Baer} zu erw\u00e4hnen. - Schwierig ist die Definition der \\textit{Galois}schen Gruppe, wenn der K\u00f6rper von h\u00f6herem Transzendenzgrad ist als der Grundk\u00f6rper. - F\u00fcr einen K\u00f6rper algebraischer Funktionen kann man die \\textit{Galois}sche Gruppe als Gruppe der Transformationen der Werte der Funktionen (statt als Transformationsgruppe der Funktionen) auffassen.  \\S 2. Bei dem Problem der Gleichungen mit vorgeschriebener Gruppe unterscheidet Verf. die folgenden drei Aufgaben. I: Man finde irgendwelche Gleichungen mit einer vorgegebenen Gruppe. II. Man finde die allgemeinste Paramaterdarstellung der Koeffizienten aller derjenigen Gleichungen, deren Gruppe mit einer vorgeschriebenen Gruppe oder einer Untergruppe dieser Gruppe isomorph ist. III. Man stelle ein Verfahren I. auf, das, hinl\u00e4nglich oft wiederholt, alle Gleichungen mit der gegebenen Gruppe ergibt. II. kann nach \\textit{E. Noether} gel\u00f6st werden, wenn der \\textit{Lagrange}sche Gattungsbereich der zur Gruppe geh\u00f6rigen Funktionen eine Minimalbasis hat. Das Problem der Aufstellung einer rationalen Minimalbasis wurde haupts\u00e4chlich von \\textit{S. Breuer, E. Fischer, Ph. Furtw\u00e4ngler} behandelt. III. kann nach einer Verallgemeinerung von Resultaten von \\textit{Bauer} auch gel\u00f6st werden, wenn das Minimalbasisproblem erledigt ist. Da\u00df man mit dieser Methode alle Gleichungen finden kann, folgt aus einer Arbeit des Verf. \u00fcber Primzahlverteilung. I. kann gel\u00f6st werden, ohne da\u00df eine Minimalbasis bekannt ist. - Ist \\(k\\) ein K\u00f6rper \u00fcber dem K\u00f6rper \\(P\\) der ratioanlen Zahlen mit der Gruppe \\(\\mathfrak g\\) und \\(\\mathfrak G\\) eine Gruppe mit dem Normalteiler \\(\\mathfrak H\\), so da\u00df \\({\\mathfrak G}/{\\mathfrak H}\\) isomorph \\(\\mathfrak g\\) ist, so bestimme man einen Relativk\u00f6rper \\(K\\) \u00fcber \\(k\\), dessen \\textit{Galois}sche Gruppe \u00fcber \\(P\\) die Gruppe \\(\\mathfrak G\\) wird. Diese Aufgabe ist nicht immer l\u00f6sbar; ihre L\u00f6sung h\u00e4ngt im allgemeinen nicht nur von \\(\\mathfrak G\\), sondern auch von arithmetischen Eigenschaften der K\u00f6rper ab; die L\u00f6sungsmehoden sind die der Klassenk\u00f6rpertheorie. \\textit{A. Scholz} hat einen besonderen Gruppentyp gefunden, die Dispositionsgruppen, f\u00fcr den die Aufgabe immer l\u00f6sbar ist. (Der Begriff der Dispositionsgruppen ist vom Verf. verallgemeinert worden.)  \\S 3. \u00dcber die analytische Form der zu einer vorgeschriebenen Permutationsklasse geh\u00f6renden Primzahlen. Durch die \\textit{Artin}-Symbole ist ein algebraischer K\u00f6rper vollst\u00e4ndig bestimmt. - Um die analytische Form einer Primzahl \\(p\\) zu bestimmen, die zu einer Permutation \\(S\\) von \\(\\mathfrak G\\) (oder zu einer Abteilung von \\(S\\)) geh\u00f6rt, hat man festzustellen, ob \\(p\\) durch eine gewisse Form \\(n\\)-ten Grades (wo \\(n\\) der Grad des K\u00f6rpers ist) darstellbar ist. Hat \\(\\mathfrak G\\) einen \\textit{Ablel}schen Normalteiler \\(\\mathfrak H\\), so zerfallen diese Formen in gewisse Systeme, die den Idealklassen (Restklasseneinteilung nach einer gewissen Untergruppe), also den Permutationen von \\(\\mathfrak H\\) entsprechen. Ob \\(p\\) zur Klasse von \\(S_i\\subset {\\mathfrak H}\\) geh\u00f6rt, entscheidet man dann danach, ob \\(p\\) durch eine Form des \\(S_i\\) zugeordneten Systems darstellbar ist oder nicht. - Von \\textit{Speiser} stammt ein Verfahren, die Ordnung der Permutation zu finden, zu deren Klasse \\(p\\) geh\u00f6rt.  \\S 4. Resolventenproblem. Die Gleichung (A): \\(x^n+a_1x^{n-1}+\\cdots a_n=0\\) mit den unbestimmten Koeffizienten \\(a_i\\) ist durch eine \\textit{Tschirnhausen}transformation in eine Gleichung zu transofrmieren, unter deren Koeffizienten m\u00f6glichst wenig unabh\u00e4ngige vorkommen. Mit diser Aufgabe h\u00e4ngt das \\textit{Klein}sche Formenproblem und die L\u00f6sung der Gleichung f\u00fcnften Grades zusammen. Das \\textit{Hilbert}sche ``13. Problem'' stellt die Aufgabe, die Wurzeln einer Gleichung (A), die man als Funktionen von \\(n\\) Parametern auffassen kann, durch eine kleinere Anzahl \\(k\\) unabh\u00e4ngiger Parameter darzustellen. \\textit{Wimann} zeigte, da\u00df f\u00fcr \\(n\\geq 9\\) immer \\(k\\leq n-5\\) ist. Verf. f\u00fchrt dieses Problem auf das Problem der ``Einkleidungsgruppe'' einer Gruppe zur\u00fcck. Er zeigt, da\u00df eine algebraische Gleichung mit unbeschr\u00e4nkt ver\u00e4nderlichen Koeffizienten eine Resolvente mit \\(k\\) Parametern dann und nur dann besitzt, wenn ihre \\textit{Galois}sche Gruppe eine Einkleidungsgruppe hat, die im \\(k\\)-dimensionalen Raum darstellbar ist.  \\S 5. Weitere Fragen der ellgemeinen K\u00f6rpertheorie. Das Problem der Identit\u00e4t zweier Zahlk\u00f6rper mit der gleichen Gruppe kann in folgender Weise gel\u00f6st werden. Es seien  \\[  \\begin{aligned} x^n+a_1 x^{n-1}+\\cdots +a_n&=0,\\\\ y^n+b_1 y^{n-1}+\\cdots +b_n&=0 \\end{aligned}  \\]  die erzeugenden Gleichungen der K\u00f6rper \\(k\\) und \\(K_1\\), ihre Wurzeln \\(x_i\\) bzw. \\(y_i\\). Dann und nur dann ist \\(K=K_1\\), wenn eine der Gr\u00f6\u00dfen  \\[  x_1^\\nu y_1+x_2^\\nu y_2+\\cdots +x_n^\\nu y_n\\quad \\text{f\u00fcr}\\quad \\nu = 1,2,\\dots,n-1  \\]  rational ist. F\u00fcr algebraische Funktionenk\u00f6rper kann das Identit\u00e4tsproblem im Fall nur einer Variabeln funktionentheoretisch gel\u00f6st werden; f\u00fcr mehrere Variable ist es unerledigt. - Die Frage nach der rationalen Minimalbasis (s. d. \\S 2) der Unterk\u00f6rper von \\(K(x_1,\\dots,x_n)\\) ist f\u00fcr \\(n=1\\) von \\textit{L\u00fcroth}, f\u00fcr \\(n=2\\) von \\textit{Castelnuovo} gel\u00f6st worden; f\u00fcr \\(n=3\\) gibt es nach \\textit{Enriques} und \\textit{Fano} einen K\u00f6rper, der keine Minimalbasis hat. Der in \\S 2 interessierende Fall, da\u00df dieser Unterk\u00f6rper den K\u00f6rper der elementarsymmetrischen Funktionen enth\u00e4lt, ist unerledigt. - Das \\textit{Hilbert-D\u00f6rge}sche Irreduzibilit\u00e4tsproblem besteht darin, alle Werte \\(t_i\\) von \\(t\\) zu finden, f\u00fcr die die Gleichung \\(f(x,t)=0\\) in einem gegebenen Zahlk\u00f6rper reduzibel wird. - Ferner werden das Problem des ``wahren Transzendenzgrades'' sowie die Rationalit\u00e4tsfragen f\u00fcr die Perioden elliptischer und abelscher Integrale erw\u00e4hnt. (III 5, 7.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5924280$560980A7-6401-4764-8BB7-FDAA5DE0FE0A","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"ac7ae5b0238fc8237a68a316fe1f75e776c41d8c","datavalue":{"value":"12F10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$57B0F160-F488-4070-ABC1-217C10B1AFBC","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"fc48b6b45a9ad0e0f4e287a277141f32f26dd268","datavalue":{"value":"12F12","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$9D273230-8879-40D0-AA6A-30E0BD456F3B","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"5da175760837221b1255b8d6d71ae4d17a89f801","datavalue":{"value":"11R32","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$14A4B054-DB5B-45AD-AC16-01374937322E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"3f202f56c57b7a346a8a626492f8d09d7b9c99f4","datavalue":{"value":"2537205","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$738F4709-C5A8-4CB5-942F-FB64069C9FF3","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5924280$3FA2CD27-8F12-4981-8402-371A058B8B79","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"af3356a465d01999fd0b8f5fa16a3c27fc08f5ce","datavalue":{"value":"W2061595298","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5924280$171D8FA7-2385-47EB-B7E5-DE1A14CC082C","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"4a17bcbe7024af736e0a17884c477f073c497e4a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480827,"id":"Q6480827"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5924280$5B0A55F0-F685-403C-859E-B07D8346385D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5924280","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5924280"}}}}}