{"entities":{"Q5967755":{"pageid":8144551,"ns":120,"title":"Item:Q5967755","lastrevid":30763888,"modified":"2024-03-07T05:06:57Z","type":"item","id":"Q5967755","labels":{"en":{"language":"en","value":"Sur les s\u00e9ries de facult\u00e9s."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2616222"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967755$D0B8CEA0-6A86-47F4-97AF-5F83732D51FA","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b1a18a242f96e078184e4e7a0a0ba06ed2674fc9","datavalue":{"value":{"text":"Sur les s\u00e9ries de facult\u00e9s.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5967755$3AAEC1F1-D853-4A56-BF63-799434B939F4","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"f6cc0aa3a3adebc95f0236a24f4df7c3d4be84a7","datavalue":{"value":"45.0394.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5967755$5FB9BB93-C8C1-4FD3-82CF-F250DED3D88F","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"019a202eaaba90476fc72935e0a3169f218f240b","datavalue":{"value":"10.1007/BF02401838","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5967755$6F325E11-160B-4FF0-951C-9349606DEAFA","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"bdb8a83e7886b9967d60cf2bb2f65e8aebab84f2","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":2536548,"id":"Q2536548"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967755$90676CD6-5B14-4FFF-90F6-ADF4756035F0","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"09f456a274e455e5e5b05b055e42e0cbb108679d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":163102,"id":"Q163102"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967755$47F339E3-BEC3-40B3-A0CA-D484FF7DB97B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c661f94b7a6049426563a76ea6b0741856f8c24c","datavalue":{"value":{"time":"+1914-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5967755$438F70D2-62C9-4E0F-B345-1E8FC5C06F43","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"393fd5cd203e1f0ca3718a6acf3757f4d40ef6ae","datavalue":{"value":"Der erste, der sich eingehender mit Fakult\u00e4tenreihen, also mit Reihenentwicklungen der Form  \\[ \\text{(I)}\\quad a_0+\\varSigma_{n=0}^{\\infty}a_{n+1}\\;\\frac{n!}{x(x+1)\\cdots(x+n)} \\]  besch\u00e4ftigt hat, scheint \\textit{Schl\u00f6milch} zu sein (Leipz. Ber. 1859, 1863); er hat im besonderen ihren Zusammenhang mit dem Integral  \\[ \\int_0^{\\infty}e^{-xt}F(t)dt \\]  erkannt, das in verschiedenen Gebieten der Analysis eine wichtige Rolle spielt. Sp\u00e4ter haben \\textit{N. Nielsen} (F. d. M. \\textit{32}, 269, 1901; \\textit{33}, 274 und 275, 1902) und \\textit{Pincherle} (F. d. M. \\textit{33}, 271 und 272, 1902; \\textit{36}, 475, 1905) die Lehre von den Fakult\u00e4tenreihen bearbeitet, aber erst \\textit{Landau} (F. d. M. \\textit{37}, 278, 1906) hat sie auf eine sichere Grundlage gestellt. Die Abhandlung von \\textit{N\u00f6rlund} bedeutet eine weiteren, gro\u00dfen Fortschritt und er\u00f6ffnet die Aussicht auf fruchtbare Anwendungen.  Der Konvergenzbereich einer Fakult\u00e4tenreihe (I) ist eine Halbebene, die links von einer Senkrechten zur Abszissenachse, der Konvergenzgeraden, begrenzt wird. Sie stellt eine analytische Funktion dar, die sich mit Innern des Konvergenzbereiches regul\u00e4r verh\u00e4lt, ausgenommen die Punkte \\(x=0,-1,-2,\\dots\\), wenn solche Punkte im Innern liegen. Was das Verhalten der Fakult\u00e4tenreihe betrifft, wenn \\(x\\) ins Unendliche geht, so sei \\(x=\\sigma+i\\tau\\) und \\(R_n(x)\\) das Restglied, das entsteht, wenn man die Summe bei dem \\(n\\)-ten Gliede abricht. Dann l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df \\(| x^{n+1}R_n(x)|\\) in der Halbebene \\(\\sigma\\leqq \\kappa\\) kleiner als eine Konstante blebt; \\(\\kappa\\) bedeutet eine positive Gr\u00f6\u00dfe, gr\u00f6\u00dfer als die Konvergenzabszisse \\(\\lambda\\). Die Fakult\u00e4tenreihe l\u00e4\u00dft daher mit beliebiger Ann\u00e4herung das Verhalten der durch sie dargestellten analytischen Funktion \\(f(x)\\) erkennen, wenn \\(x\\) innerhalb des Konvergenzgebietes ins Unendliche geht, und sie erweist sich als ein n\u00fctzliches Werkzeug, wenn man eine analytische Funktion in der Umgebung eines singul\u00e4ren Punktes untersuchen will. Sie liefert eine Darstellung der Funktion, die g\u00fcltig bleibt, wenn man sich dem singul\u00e4ren Punkte in der Weise n\u00e4hert, da\u00df man in einem gewissen, von ihm ausstrahlenden Winkelraum verbleibt; dazu ist nur der singul\u00e4re Punkt ins Unendliche zu verlegen. In dieser Beziehung erweist sich also die Fakult\u00e4tenreihe der gew\u00f6hnlichen Potenzreihe \u00fcberlegen. Als Beispiel f\u00fcr die Anwendung des Verfahrens kann man die sch\u00f6ne Dissertation von \\textit{N\u00f6rlund} anf\u00fchren (F. d. M. \\textit{41}, 393, 1910), in der auf die angegebene Art die L\u00f6sungen linearer Differenzengleichungen untersucht werden, deren Koeffizienten rationale Funktionen sind.  Welche singul\u00e4ren Punkte gestatten aber f\u00fcr ihre Nachbarschaft eine konvergente Entwicklung der Funktion in eine Fakult\u00e4tenreihe? Wie \\textit{Pincherle} und \\textit{Nielsen} bewiesen haben, ist es daf\u00fcr notwendig und hinreichend, da\u00df die Funktion \\(f(x)\\) sich auf die Form bringen l\u00e4\u00dft  \\[ f(x)=\\int_0^1t^{x-1}\\varphi(t)dt; \\]  \\(\\varphi(t)\\) bedeutet eine analytische Funktion, die im Innern des Kreises \\(| t-1|=1\\) regul\u00e4r und auf dem Umfange des Kreises im Sinne von \\textit{Hadamard} von endlicher Ordnung ist. Allein f\u00fcr die Anwendung auf bestimmte Funktionen l\u00e4\u00dft sich mit diesem Kennzeichen nicht viel anfangen. \\textit{N\u00f6rlund} verf\u00e4hrt daher in anderer Weise.  Neben die Entwicklung (I) wird die Entwicklung gestellt:  \\[ \\text{(II)}\\quad c_0+\\sum_{n=0}^{\\infty}c_{n+1}\\;\\frac{n!}{x(x+\\omega)\\cdots(x+n\\;omega)}, \\]  wo \\(\\omega\\) eine positive Gr\u00f6\u00dfe bezeichnet. Falls \\(\\omega>1\\) ist, folgt die Giltigkeit der Entwicklung (II) aus der Giltigkeit der Entwicklung (I). Es gibt jedoch allgemeiner eine positive Gr\u00f6\u00dfe \\(\\theta\\) von der Beschaffenheit, da\u00df eine Entwicklung (II) gilt, wenn \\(\\omega>\\theta\\) ist, aber nicht f\u00fcr \\(\\omega<\\theta\\); der Fall \\(\\omega=\\theta\\) bleibt unentschieden. Nunmehr entsteht die Frage, welche analytischen Funktionen \\(f(x)\\) eine Entwicklung (II) zulassen, wenn \\(\\omega\\) geeignet gew\u00e4hlt wird. Die Antwort wird durch den bemerkenswerten Satz gegeben, da\u00df dieses Klasse von Funktionen dieselbe ist, aus der divergente Potenzreihen  \\[ \\frac{A_1}{x}+\\frac{A_2}{x^2}+\\frac{A_3}{x^3}+\\cdots \\]  entspringen, die jedoch im Sinne von \\textit{Borel} unbedingt und gleichf\u00f6rmig summierbar sind. Da es leicht ist, die divergente Potenzreihe in eine konvergente Fakult\u00e4tenreihe (II) umzuformen, wird man also zum Beispiel die Ergebnisse von \\textit{Poincar\u00e9} \u00fcber die Darstellung der Integrale gewisser Differentialgleichungen durch asymptotische Reihen durch Darstellungen mittels konvergenter Fakult\u00e4tenreihen vervollst\u00e4ndigen k\u00f6nnen.  Bei den Potenzreihen ist es von grundlegender Bedeutung, da\u00df der Konvergenzkreis bis zum n\u00e4chsten singul\u00e4ren Punkt reicht. Gilt f\u00fcr die Entwicklungen (II) etwas \u00c4hnliches, steht die Konvergenzgerade \\(\\sigma=\\lambda\\) in einfacher Beziehung zu den Singularit\u00e4ten der durch sie dargestellten Funktion \\(f(x)\\)? Es war bis jetzt nur bekannt, da\u00df auf der Konvergenzgeraden kein singul\u00e4rer Punkt der Funktion zu liegen braucht. \\textit{N\u00f6rlund} findet den weitergehenden Satz: Wenn die Funktion \\(f(\\sigma+i\\tau)\\) eine f\u00fcr hinreichend gro\u00dfes \\(\\sigma\\) konvergente Entwicklung (II) gestattet und wenn es eine positive Gr\u00f6\u00dfe \\(L\\) von der Beschaffenheit gibt, da\u00df \\(f(x)\\) f\u00fcr \\(\\sigma>L+\\varepsilon\\) regul\u00e4r und beschr\u00e4nkt ist, aber nicht in dem Streifen \\(L-\\varepsilon<\\sigma<L+\\varepsilon\\), wie klein auch die positive Gr\u00f6\u00dfe \\(\\varepsilon\\) sei, so ist die Konvergenzabszisse \\(\\lambda\\) der Entwicklung (II) entweder gleich \\(L\\) oder \u00fcbertrifft \\(L\\) um eine Gr\u00f6\u00dfe, die gegen Null strebt, wenn \\(\\omega\\) \u00fcber alle Grenzen w\u00e4chst. Es gibt Entwicklungen (II), bei denen die Grenze \\(L\\) erst f\u00fcr \\(\\omega=\\infty\\) erreicht wird, aber in den F\u00e4llen, mit denen man es bei den Anwendungen in der Regel zu tun hat, wird \\(\\lambda\\) bereits gleich \\(L\\), wenn man f\u00fcr \\(\\omega\\) irgend einen Wert w\u00e4hlt, der gr\u00f6\u00dfer ist als die fr\u00fcher erkl\u00e4rte Gr\u00f6\u00dfe \\(\\theta\\).  Die Gerade \\(\\sigma=L\\) ist f\u00fcr die Funktion \\(f(x)\\) charakteristisch, und zwar hat man zwei F\u00e4lle zu unterscheiden:  1. Auf der Geraden \\(\\sigma=L\\) findet sich, in endlichem Abstande von der Abszissenachse, ein singul\u00e4rer Punkt, oder der Streifen \\(L-\\varepsilon<\\sigma<L\\) enth\u00e4lt unz\u00e4hlig viele singul\u00e4re Punkte, die sich der Geraden \\(\\sigma=L\\) unbeschr\u00e4nkt n\u00e4hern, wenn man auf ihr ins Unendliche wandert.  2. Die Funktion \\(f(x)\\) ist f\u00fcr \\(\\sigma>L_1\\) regul\u00e4r, wo \\(L_1<L\\) ist. In diesem Falle h\u00f6rt die Entwicklung (II) auf, im Streifen \\(L_1<\\sigma<L\\) zu konvergieren weil sie keinem Grenzwerte zustrebt, wenn \\(x\\), im Innern des Streifens verbleibend, ins Unendliche wandert; es l\u00e4\u00dft sich vielmehr zeigen, da\u00df \\(f(\\sigma+i\\tau)\\) schneller w\u00e4chst als irgend eine Potenz von \\(\\tau\\).  Der Nutzen der Fakult\u00e4tenreihen liegt nicht nur in der M\u00f6glichkeit, durch sie analytische Funktionen in m\u00f6glichst ausgedehnten Bereichen darzustellen, sondern wird auch bedingt durch die Leichtigkeit, mit der man sie den grundlegenden Operationen der Analysis unterwerfen kann. In dieser Beziehung sind die Fakult\u00e4tenreihen fast so schmiegsam wie die Potenzreihen. Wenn sie diese sogar bei Differenzenbildung und deren Umkehrung \u00fcbertreffen, so ist die Differentiation und die Integration etwas umst\u00e4ndlicher. Auf diese Dinge bezieht sich der Schlu\u00dfabschnitt der Abhandlung. Hierbei wird auch die Multiplikation zweier Fakult\u00e4tenreihen untersucht und der Satz bewiesen, da\u00df zwei solche Reihen, die f\u00fcr \\(\\sigma>\\lambda\\) konvergieren, als Produkt eine Fakult\u00e4tenreihe liefern, die in der Halbebene konvergiert, in der gleichzeitig \\(\\sigma>\\lambda\\) und \\(\\sigma>0\\) ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5967755$665EE32C-6D54-4DE9-B61C-7975724D866E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d3dca93eebd8ad05f902f600a7b5b71c8f67ad41","datavalue":{"value":"2616222","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5967755$8F007639-400A-428A-B13D-D444F2D4F849","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967755$629A2E12-E11F-42AD-8C20-92CD34BCA3D6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5967755","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5967755"}}}}}