{"entities":{"Q5967978":{"pageid":8144774,"ns":120,"title":"Item:Q5967978","lastrevid":41286587,"modified":"2025-04-28T10:28:18Z","type":"item","id":"Q5967978","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Invariantentheorie der Formen von \\(n\\) Variabeln."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2632800"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967978$D1103F16-696F-4685-9780-A22D3F14534A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3ede6488324c867e148336a87ea26a10e4031702","datavalue":{"value":{"text":"Zur Invariantentheorie der Formen von \\(n\\) Variabeln.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5967978$24E5FE67-8343-47FE-9CD0-691DD2A21F54","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"1408022056cdefac633fa6289f15c3869d926211","datavalue":{"value":"41.0149.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5967978$88C6DA9B-2A46-4551-B4AC-AAD410A624F6","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"79327704d6d4548ce97be34ab84df8a1bb1515ff","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":256938,"id":"Q256938"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967978$74E72B1E-4FF0-4A97-8CF5-D454D5C9A856","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e8d24da0823fbb37fcb22a7e7ac8e84f54474584","datavalue":{"value":{"time":"+1910-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5967978$02FDC665-59DB-48CE-935E-6850D4426401","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"e231bf36004ea4dace0aa149da735f585fad4278","datavalue":{"value":"https://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PPN=GDZPPN00216728X","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q5967978$3E936988-3045-4313-ADF0-570CED4D470C","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"f54af1edee37ded2edbad183b3e5b119104c33b7","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/149347","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q5967978$7127F940-DC29-4793-AE76-F147A7C8EE01","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1c100031f94a515c1b8f3b96e47462617a0839d1","datavalue":{"value":"(Siehe JFM 41.0149.01) Im Gebiete der (projektiven) Invariantentheorie der Formen von \\(n\\) Variabeln ist der Formenzusammenhang noch wenig untersucht worden. Im bin\u00e4ren und tern\u00e4ren Gebiete gelten die beiden Fundamentals\u00e4tze der symbolischen Methode, da\u00df sich (I) alle invarianten Bildungen (Invarianten) symbolisch darstellen lassen, und da\u00df (II) alle Relationen zwischen Invarianten erhalten werden lediglich durch wiederholte Anwendung weniger symbolischer Identit\u00e4ten, ohne also aus dem Gebiete des Invarianten herauszutreten. Hieraus erwachsen die verschiedenen symbolischen und unsymbolischen Prozesse zur Erzeugung von Formen. Insbesondere baut sich die Reduktion der Formensysteme auf dem Satze der Verfasserin auf (F. d. M. 39, 158, 1908, JFM 39.0158.01), da\u00df alle Faltungen erzeugbar sind durch Anwendung der beiden ``kogredienten'' Faltungen \\((stu)\\) und \\((\\sigma\\tau x)\\), die aus einem symbolschen Produkte \\(s_xt_xu_\\sigma u_\\tau\\) hervorgehen. Im Gebiete von \\(n\\) Variabeln gilt schon der Satz (I) nur bedingt. Hier treten au\u00dfer den Punktkoordinaten \\(x\\) und den zu ihnen kontragredienten \\(u\\) noch Reihen von Zwischenvariabeln auf, n\u00e4mlich einerseits Reihen \\(p_{\\varrho}\\), deren Elemente die Minoren aus \\(\\varrho\\) Reihen \\(x\\) sind, andererseits Symbolreihen \\(S^{\\varrho}\\), deren Elemente sich verhalten wie Minoren aus \\(\\varrho\\) Reihen von Gr\u00f6\u00dfen \\(s\\), die den \\(u\\) kogredient sind.  Invariante Formen k\u00f6nnen nun symbolisch durch Determinanten nur dann dargestellt werden, wenn die \\(S^{\\varrho}\\) in die Reihen \\(s\\) aufgel\u00f6st und diese in verschiedene Determinanten verteilt werden, und nur solche Determinantenaggregate haben eine reale Bedeutung, die von den \\(S^{\\varrho}\\) abh\u00e4ngen; es l\u00e4\u00dft sich aber nicht mehr \u00fcbersehen, welche Aggregate das leisten, womit zugleich die Grundlage aller weiteren S\u00e4tze des bin\u00e4ren und tern\u00e4ren Gebiets in ihrer Ausdehnung auf h\u00f6here Gebiete ersch\u00fcttert wird.  Es handelt sich um ein Prinzip, eine in den Reihen \\(S^{\\varrho}\\) explizite symbolische Darstellung zu gewinnen. Dies erh\u00e4lt man auf Grund des bekannten \\textit{Brill}schen Satzes (F. d. M. 3, 314, 1871, JFM 03.0314.01) \u00fcber die Proportionalit\u00e4t von Determinanten korrespondierender Matrizen. Damit wird jeder Symbolreihe \\(S^{\\varrho}\\) eine andere \\(S_{n-\\varrho}\\) zugeordnet, die sich verh\u00e4lt wie aus \\(n-\\varrho\\) den \\(x\\) kogredienten Reihen zusammengesetzt. Hat man daher \\(\\varrho\\) Reihen \\(v^{(1)},\\dots,v^{(\\varrho)}\\), und \\(\\varrho\\) kontragrediente Reihen \\(y^{(1)},\\dots,y^{(\\varrho)}\\), und wird die Summe \u00fcber die Produkte entsprechender Determinanten als Matrizenprodukt \\((v^{(i)}\\mid y^{(i)})(i=1,2,\\dots,\\varrho)\\) bezeichnet, so ist jedem solchen Matrizenprodukte eine Determinante zugeordnet, und umgekehrt l\u00e4\u00dft sich jede Determinante in ein Matrizenprodukt von vorgegebener Reihenzahl \\(\\varrho\\) verwandeln. Hiermit werden Determinante und Matrizenprodukt gleichwertig, und der erste Satz der Symbolik lautet: ``Alle invarianten Bildungen lassen sich explizit durch Matrizenprodukte symbolisch darstellen.'' Denn aus zwei Symbolreihen \\(S^\\sigma,T^\\tau\\) l\u00e4\u00dft sich mit H\u00fclfe von Variabelnreihen ein die \\(S\\) und \\(T\\) explizit enthaltendes Matrizenprodukt bilden, und dieser Proze\u00df stellt die Erweiterung des bin\u00e4ren und tern\u00e4ren Faltungsprozesses dar. Zum Beweise des obigen ``ersten'' Satzes hat man, in Erweiterung des ``zweiten'' Satzes der bin\u00e4ren und tern\u00e4ren Symbolik, die Gesamtheit der unabh\u00e4ngigen unzerlegbaren Identit\u00e4ten aufzustellen, bei denen alle Reihen \\(S^\\varrho,p_\\varrho\\) als unzerlegbar betrachtet werden. Diese gehen aus den bekannten, nur Reihen \\(x\\) und \\(u\\) enthaltenden Identit\u00e4ten hervor, indem man den Determinantenmultiplikationssatz ersetzt durch ein System von Produkts\u00e4tzen f\u00fcr Matrizen. So gelangt man zu zwei (dualistischen) Hauptformeln; bei den allgemeinsten Zerlegungsidentit\u00e4ten wird eine Reihe \\(p_\\varrho\\) in die einzelnen Reihen \\(x\\) zerlegt. Endlich gilt f\u00fcr den Faltungsproze\u00df ein analoger Satz wie im tern\u00e4ren Gebiet, da\u00df sich alle Faltungen durch sukzessive Anwendung gewisser einfachster erzeugen lassen. Es beruht das darauf, da\u00df man die allgemeinsten Formen durch ``Normalformen'' ersetzen kann, die bei Anwendung aller invarianten Differentialoperationen identisch verschwinden. Diese Operationen gehen aus den Faltungsprozessen durch Ersetzen der Symbolreihen durch Differentialsymbole hervor.  Nach dieser Skizzierung der allgemeinen Grundlagen sei noch n\u00e4her auf den Aufbau der Untersuchung eingegangen.  In \\S\\,1 werden Bezeichnungen und Definitionen festgesetzt. Verm\u00f6ge des Satzes \u00fcber korrespondierende Matrizen wird einer jeden Reihe \\(p_\\varrho\\) eine zweite \\(q_{n-\\varrho}\\) eineindeutig zugeordnet. Die allgemeinsten Formen \\(F\\) lassen sich nach einem Fundamentalsatze von \\textit{Clebsch} (F. d. M. 4, 62, 1872, JFM 04.0062.03) zur\u00fcckf\u00fchren auf solche, die von jeder der \\(n-1\\) Reihen \\(p_\\varrho\\) h\u00f6chstens eine enthalten; dieselben lassen sich dann in den Symbolreihen \\(S^\\varrho\\) \u00fcbersichtlich darstellen. Dabei werden die \\(S^\\varrho\\) so normiert, da\u00df sie sich verhalten wie die Determinanten eine \\(\\varrho\\)-reihigen Matrix, deren Reihen \\(s^{(i)}\\) zu den \\(x\\) kontragredient sind.  Damit ist dann auch jeder Reihe \\(S^\\varrho\\) eine andere \\(S_{n-\\varrho}\\) eineindeutig zugeordnet, und jeder Faktor der Form \\(F\\) ist vier \u00e4quivalenter symbolischer Darstellungen durch Matrizenprodukte f\u00e4hig. Die zu den \\(p\\) kontragredienten (d. h. entsprechend aus den zu den \\(x\\) kontragredienten Variabelnreihen \\(u\\) gebildeten) Gr\u00f6\u00dfen werden mit \\(q\\) bezeichnet, die den \\(x\\) kogredienten Symbolreihen durch kleine griechische Buchstaben \\(\\sigma,\\tau ,\\alpha,\\beta\\), usw., die den \\(u\\) kogredienten durch kleine lateinische Buchstaben \\(s,t,a,b\\), usw., alle \u00fcbrigen Symbolreihen durch gro\u00dfe lateinische Buchstaben mit Gewichtsindex: \\(S^\\varrho,T^\\tau,A^\\varrho\\), resp. \\(S_{n-\\sigma},T_{n-\\tau},A_{n-\\varrho}\\).  In \\S\\,2 wird die Darstellung durch Matrizenprodukte n\u00e4her untersucht, und der Satz I bewiesen: ``Alle invarianten Bildungen lassen sich symbolisch durch Matrizenprodukte darstellen, und umgekehrt sind alle Matrizenprodukte invariante Bildungen''. Von jetzt ab tritt der Begriff der ``expliziten'' Darstellung in den Vordergrund; in eine solche gehen nur die Reihen \\(S^\\sigma,T^\\tau,\\dots\\) selbst ein, oder eindeutig aus diesen ableitbare Reihen \\(R^\\varrho\\), w\u00e4hrend die einzelnen Teilreihen \\(s,t,\\dots\\) nicht mehr auftreten.  Aus zwei Symbolreihen \\(S^\\sigma,T^\\tau\\) wird nun unter Zuh\u00fclfenahme von Variabelnreihen eine alle Reihen explizit enthaltende invariante Bildung der Grundform \\(F\\) als ein gewisses Matrizenprodukt gebildet (Faltungsproze\u00df); eine hierin eingehende ganze positive Zahl \\(\\lambda\\) hei\u00dft der ``Defekt'' der Faltung.  Die Matrizendarstellung erlaubt, die grundlegenden quadratischen Relationen zwischen den Elementen einer Reihe \\(p_\\varrho\\), also die in den Koeffizienten von \\(F\\) linearen Identit\u00e4ten, denen die \\(S^\\varrho\\) gen\u00fcgen, invariant aufzustellen. Diese Identit\u00e4ten sind aber auch hinreichend zur Charakterisierung der \\(p_\\varrho\\).  In \\S\\,3 wird der zweite Fundamentalsatz der Symbolik abgeleitet, indem die Gesamtheit der irreduziblen unzerlegbaren Identit\u00e4ten aufgestellt wird; bei denen alle Reihen \\(S^{\\varrho}, p_{\\varrho}\\) als unzerlegbar angesehen werden. Diese allgemeinen Identit\u00e4ten gehen mittels der Matrizendarstellung aus den von \\textit{Pascal} (F. d. M. 20, 114, 1888, JFM 20.0114.01) gegebenen speziellen, die nur Reihen \\(x\\) und \\(u\\) enthalten, hervor und stellen eine direkte \u00dcbertragung der von \\textit{Study} (F. d. M. 21, 111, 1889, JFM 21.0111.03) f\u00fcr das tern\u00e4re Gebiet gegebenen dar.  Hierauf baut sich in \\S\\,4 der allgemeinste Fall der Identit\u00e4ten zwischen beliebigen Symbol- und Variabelnreihen auf; diese hei\u00dfen ``Zerlegungsidentit\u00e4ten'', da in ihren Schlu\u00dfausdr\u00fccken eine Reihe \\(p_{\\tau}\\) in ihre einzelnen Reihen \\(y^{(i)}(i=1,2,\\dots,\\tau)\\) zerlegt auftritt.  In \\S\\,5 werden die Zerlegungsidentit\u00e4ten in expliziter Form aufgestellt; mit ihnen ist die Gesamtheit der unzerlegbaren Identit\u00e4ten ersch\u00f6pft. Da\u00df diese Identit\u00e4ten die allgemeinsten ihrer Art sind, geht daraus hervor, da\u00df die einzelnen Reihen in bezug auf Gewicht und Anzahl keiner Beschr\u00e4nkung mehr unterliegen. Als Spezialfall ergibt sich die \\textit{Clebsch}sche Entwicklung einer Form mit zwei kogredienten Reihen \\(p_{\\sigma},p_{\\sigma'}\\) nach Elementarkovarianten.  Mit diesen erweiterten H\u00fclfsmitteln wird in \\S\\,6 der Fundamentalsatz I von der symbolischen Darstellbarkeit durch Zuf\u00fcgung des Expliziten zum Abschlu\u00df gebracht, d. h. alle invarianten Bildungen beliebiger Grundformen lassen sich explizit durch Matrizenprodukte darstellen. Zur Erzeugung aller invarianten Bildungen gen\u00fcgt es daher, die Symbolreihen unter Zuf\u00fcgung von Variabelnreihen zu allen m\u00f6glichen Matrizenprodukten zu vereinigen. Dabei werden sukzessive je zwei Symbolreihen zu einem Matrizenprodukt vereinigt (Faltungsproze\u00df). Aus dem symbolischen Faltungsproze\u00df gewinnt man die invarianten Differentiationsprozesse, wenn man die Symbolreihen \\(S^{\\sigma},T_{n-\\tau}\\) durch die Reihen von Differentiationssymbolen \\(\\frac{\\partial}{\\partial p_{\\sigma}},\\frac{\\partial}{\\partial q_{n-\\tau}}\\) ersetzt, wobei jedem Produkte \\(\\frac{\\partial}{\\partial p_{i_1\\dotsi_{\\sigma}}}\\cdot\\frac{\\partial}{\\partial q_{j_1\\dots j_{n-\\tau}}}\\) die reale Bedeutung \\(\\frac{\\partial^2}{\\partial p_{i,\\dots i_\\sigma}\\partial q_{j,\\dots j_{n-\\tau}}}\\) zukommt. Die invarianten Bildungen lassen sich somit auch durch wiederholte Anwendung solcher Differentiationsprozesse erzeugen.  Da bei jeder Faltung das Gesamtgewicht der Form, d. i. die Summe der Gewichte der einzelnen Variabelnreihen, um eine bestimmte Zahl abnimmt, so folgt hieraus, unabh\u00e4ngig vom allgemeinen Endlichkeitsbeweis, die Endlichkeit der ``Formenreihe'', d. h. der Gesamtheit der in den Koeffizienten linearen invarianten Bildungen einer gegebenen Grundform.  In \\S\\,7 wird ein von \\textit{Mertens} (F. d. M. 21, 122, 1889, JFM 21.0122.01) f\u00fcr das quatern\u00e4re Gebiet gegebener Satz verallgemeinert, indem sich ein beliebiges endliches System von Formen ersetzen l\u00e4\u00dft durch ein gleichwertiges System von ``Normalformen'', d. h. von Formen, deren s\u00e4mtliche lineare invariante Bildungen (die Grundform selbst je ausgenommen) identisch verschwinden. Oder, was dasselbe ist, eine Normalform \\(\\varphi\\) gen\u00fcgt einem gewissen Systeme von Differentialgleichungen. Daraufhin gelingt es (\\S\\,8), die Faltung aus gewissen ``Grundfaltungen'' zusammenzusetzen. Es war jede Faltung zweier kogredienten Reihen \\(S^{\\varrho}, T^{\\varrho}\\) als kogrediente definiert; ist hier im besonderen der Defekt gleich Eins, so entsteht eine ``Grundfaltung vom Typus \\(\\varrho\\)''. Dann ist die allgemeine Faltung zusammensetzbar aus den \\(n-1\\) Grundfaltungen vom Typus \\(\\varrho=1,2,\\dots,n-1\\); die sukzessive Anwendung der letzteren gen\u00fcgt daher zur Erzeugung aller invarianten Bildungen.  Der Beweis zerlegt sich in drei Teile. Unter Anwendung der symbolischen Identit\u00e4ten werden erzeugt: 1. beliebige Faltungen vom Defekt 1 durch Grundfaltungen; 2. beliebige Faltungen vom Defekt \\(\\lambda\\) durch kogrediente vom Defekt \\(\\lambda\\) und durch beliebige Faltungen vom Defekt 1; 3. kogrediente Faltungen vom Defekt \\(\\lambda\\) durch kogrediente vom Defekt \\(\\lambda-1\\) und durch beliebige Faltungen vom Defekt 1.  Die so erhaltene Erzeugung der allgemeinsten Faltung aus Grundfaltungen ist, abgesehen von der Vertauschung der Reihenfolge, eine eindeutige, insofern jeder Faltung jeweils nur eine bestimmte, von \\(\\varrho\\) abh\u00e4ngige Anzahl von Grundfaltungen vom Typus \\(\\varrho(=1,2,\\dots,n-1)\\) zukommt.  In \\S\\,9 werden die in \\S\\,6 eingef\u00fchrten ``Formenreihen'' n\u00e4her untersucht. Eine solche l\u00e4\u00dft sich jetzt sch\u00e4rfer erkl\u00e4ren als die Gesamtheit der durch Faltung in sich aus der Ausgangsform entstandenen Formen, ``in der Anordnung nach h\u00f6heren Formen''. Hierbei sind h\u00f6here Formen solche mit h\u00f6herer Faltung in sich, unter den Formen mit gleicher Faltung in sich speziell normierte. F\u00fcr Formenreihen gelten dann genau die Reduktionss\u00e4tze des bin\u00e4ren und tern\u00e4ren Gebietes. Eine Form hei\u00dft ``reduzibel'', wenn sie sich ausdr\u00fccken l\u00e4\u00dft durch Formen, die Invarianten zum Faktor haben, oder durch h\u00f6here Formen; eine reduzible Formenreihe wird als ``Reduzent'' bezeichnet. Dann lautet der Hauptsatz: Ist die Ausgangsform einer Formenreihe reduzibel dadurch, da\u00df sie durch Faltung mit einem Reduzenten hervorgegangen ist, so ist die gesamte, aus dieser Ausgangsform entstehende Formenreihe reduzibel.  Es w\u00e4re wohl manchem Leser w\u00fcnschenswert gewesen, wenn die abstrakten und nicht immer leicht verst\u00e4ndlichen Ausf\u00fchrungen der vorliegenden wichtigen Abhandlung eine spezielle Erl\u00e4uterung am Falle des quatern\u00e4ren Gebietes erfahren h\u00e4tten.  Wie die Verfasserin dem Referenten mitgeteilt hat, ist die in \\S\\,7 entwickelte Reduktion der allgemeinen Formen auf Normalformen bereits auf andere Weise von \\textit{J. Deruyts} (F. d. M. 24, 115, 1892, JFM 24.0115.01, JFM 24.0115.02) mittels seiner covariants primaires ausgef\u00fchrt worden. Siehe auch den Enzyklop\u00e4dieartikel I B 2 des Referenten S. 374, Note 298 und S. 377, Note 315. Allerdings mu\u00df \\textit{Deruyts} zum Beweise die \\(p_{\\varrho}\\) in \\(\\varrho\\) Reihen von Punktkoordinaten zerlegen, w\u00e4hrend der Beweis des \\S\\,7 auch noch gilt, wenn die \\(p_{\\varrho}\\) nur denselben Substitutionen unterliegen, wie die Determinanten einer Matrix, ohne selbst Determinanten zu sein, d. h. ohne den bekannten quadratischen Relationen zu unterliegen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5967978$353B05AF-2BD8-451D-9E63-5FE1D513F357","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5dfcbfdb735f0e72b595fcd26f8069f1a9dc17f7","datavalue":{"value":"2632800","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5967978$E395AF18-FC1F-446B-8C3F-65226F751AB3","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967978$E2AD9861-E889-4058-8A4F-4E954D754BE7","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c6de892fc95829d5168467bfba704c6f6dcae446","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480424,"id":"Q6480424"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5967978$840C0713-1EFC-4188-B7D2-47A75932D1C6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5967978","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5967978"}}}}}