{"entities":{"Q5969144":{"pageid":8145940,"ns":120,"title":"Item:Q5969144","lastrevid":26319584,"modified":"2024-03-05T02:48:17Z","type":"item","id":"Q5969144","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Thermodynamik der Atmosph\u00e4re."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2695566"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969144$CF119C29-33D1-4D43-B4B9-031C52630A67","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"151f973b06db3cea5d1e3c292021231404deb147","datavalue":{"value":{"text":"Zur Thermodynamik der Atmosph\u00e4re.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5969144$47623DC1-1260-4A72-BDFE-2DFC39BBA263","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"c34c5aa821f5165c18e5f50d228c4188605b3900","datavalue":{"value":"20.1276.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5969144$7F3B24ED-29A7-4B9E-8861-C3E52A6360CD","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"02cb108e5eb07a1ccfa971a3f0748fcda465276b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1506193,"id":"Q1506193"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969144$CA695A68-04D5-41D2-ADEE-8A9135D7A49C","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e29cc4ca8b14155cd1df655f2e64c145a19be89d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1457842,"id":"Q1457842"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969144$2A54735F-6DB3-443A-AF3C-B497875C6D72","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"90384f64d023ac0d3be5456e2de58e48c2a49616","datavalue":{"value":{"time":"+1888-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5969144$26468239-51DB-4585-9BCA-7191C373149F","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1e22a2fab48eab7920ba905555e2647b019d8883","datavalue":{"value":"In den vorliegenden Untersuchungen wird auf die Voraussetzung adiabatischer Zustands\u00e4nderungen, die bisher bei den Anwendungen der mechanischen W\u00e4rmetheorie auf atmosph\u00e4rische Vorg\u00e4nge \u00fcblich war, verzichtet. Zur Versinnlichung der Erscheinungen bedient sich der Verfasser der von Clapeyron eingef\u00fchrten graphischen Methode, unter Ber\u00fccksichtigung der Erweiterungen, die durch das Auftreten von mehr als zwei unabh\u00e4ngigen Ver\u00e4nderlichen bedingt sind. Bei meteorologischen Problemen hat man es ja mit einem Gemisch aus Luft und Wasser zu thun. Der Verfasser betrachtet nun die Masseneinheit trockener Luft als gegeben und behandelt das Wasser in den verschiedenen Formen des unges\u00e4ttigten oder ges\u00e4ttigten Dampfes, des tropfbar fl\u00fcssigen Wassers und Eises als eine hinzugef\u00fcgte ver\u00e4nderliche Beimischung. Er unterscheidet bei der Verfolgung der von diesem Gemisch durchlaufenen Zust\u00e4nde ein Trocken-, Regen-, Hagel- und Schneestadium. Von einem Stadium zum anderen muss die Masse des Gemisches abnehmen infolge der entstehenden Niederschl\u00e4ge, und es handelt sich hier um Vorg\u00e4nge, die wohl in den kleinsten Teilen umkehrbar sind. Die allgemeine Form der Zustandsgleichungen f\u00fcr die verschiedenen Stadien ist \\(f(v ,p ,t, x)=0\\); dabei ist \\(p\\) der Druck, gemessen in kg auf 1 qm, und \\(v\\) das Volumen der Masse \\(M\\), die gleich \\(1+x\\), n\u00e4mlich gleich der Summe aus der Masseneinheit trockener Luft und der beigemischten Menge Wasserdampf ist (\\(x'\\) und \\(x''\\), die Mengen des beigemischten fl\u00fcssigen und festen Wassers, sind im allgemeinen so klein, dass sie auf \\(p\\) und \\(v\\) keinen Einfluss \u00e4ussern). Bei der geometrischen Darstellung wird \\(x\\) als dritte Coordinate senkrecht zur \\(pv\\)-Ebene aufgetragen; bei der Betrachtung der Zustands\u00e4nderungen kann man sich aber einfach an die Linie halten, die die Projection des repr\u00e4sentirenden Punktes auf die \\(pv\\)-Ebene beschreibt.   Nachdem f\u00fcr die verschiedenen Stadien der Verlauf der charakteristischen Linien, insbesondere der Isothermen und Adiabaten, eingehend untersucht ist, wird gezeigt, wie man f\u00fcr beliebige (nicht adiabatische) Zustands\u00e4nderungen auch hier bei Anwendung gewisser Kunstgriffe im Stande ist, durch eine Verbindung von Rechnung und planimetrischer Messung die ausgetauschten W\u00e4rmemengen zu ermitteln.   Das entwickelte Verfahren wird angewandt auf den F\u00f6hn, auf den Luftaustausch zwischen Cyklone und Anticyklone im Sommer und ebendenselben im Winter.   Die zweite Mitteilung betrifft haupts\u00e4chlich den von Herrn v. Helmholtz (in der S. 1274 besprochenen Abhandlung, JFM 20.1274.04) eingef\u00fchrten Begriff der potentiellen Temperatur; d. h. derjenigen absoluten Temperatur, die ein K\u00f6rper annimmt, wenn er adiabatisch (oder pseudoadiabatisch) auf den Normaldruck gebracht wird. (``Pseudoadiabatisch'' heisst n\u00e4mlich nach dem Verfasser ein Vorgang, wenn das bei der Condensation gebildete Wasser ganz oder teilweise herausf\u00e4llt, ein Vorgang also, bei dem W\u00e4rme weder zugef\u00fchrt noch entzogen, bei dem aber nicht der ganze Verlust an Energie in \u00e4ussere Arbeit verwandelt wird). Es wird gezeigt, wie die potentielle Temperatur ihre graphische Darstellung findet, und es wird demn\u00e4chst der Satz bewiesen: Adiabatische Zustands\u00e4nderungen in freier Atmosph\u00e4re -- unter Ausschluss der Verdunstung -- lassen entweder die potentielle Temperatur unge\u00e4ndert oder erh\u00f6hen dieselbe (je nachdem n\u00e4mlich das Trockenstadium nicht verlassen oder aber Wasser ausgeschieden wird). Aus diesem Satze werden nun Folgerungen gezogen f\u00fcr den verticalen Temperaturgradienten, insbesondere f\u00fcr die Abweichungen desselben von dem bekannten Werte 0,993, und f\u00fcr die sogenannte zusammengesetzte Convection, d. i. eine W\u00e4rme\u00fcbertragung, bei der neben dem Transporte erw\u00e4rmter oder abgek\u00fchlter K\u00f6rper noch Aenderungen des Aggregatzustandes ins Spiel kommen. Diese bewirkt, dass die Temperatur im anticyklonalen Gebiete stets h\u00f6her ist, als dies bei einfacher Uebertragung der Fall w\u00e4re.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5969144$561EB76C-1916-4C77-B465-9FBB91A99AA3","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"e6138ea928a3162eb80825c4fc4a53a816ab1ec4","datavalue":{"value":"86A10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5969144$95FB63A1-1E5B-4FD7-A838-E3F84C11BBE8","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"2b675c425f8b0da76225d6003834bb2c26f68f63","datavalue":{"value":"2695566","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5969144$29987253-7AEA-4A41-94FF-B53983217493","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969144$B5734790-F8A7-4952-A24C-156141EBFA90","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5969144","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5969144"}}}}}