{"entities":{"Q5969932":{"pageid":8146728,"ns":120,"title":"Item:Q5969932","lastrevid":26337686,"modified":"2024-03-05T02:54:09Z","type":"item","id":"Q5969932","labels":{"en":{"language":"en","value":"Reliquiae Copernicanae."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2716392"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969932$13234590-3AC3-47F5-B9F3-3051D8370E94","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"521f04c6579b86b7fa1c1ee3337fe17adde98ced","datavalue":{"value":{"text":"Reliquiae Copernicanae.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5969932$93C6D9B3-0C25-4A6C-B852-C12414FE0E2A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7faa886b503b3e883924f6060dd28a7f7e7d7346","datavalue":{"value":"06.0021.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5969932$F20889B2-D4BB-464E-A910-F7C26273DB0E","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1eadd147592208332f4c3a9c3a3e36dcce6fa2c9","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1506420,"id":"Q1506420"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969932$D7189E8D-8C6F-4878-A00A-B515296C398B","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"5f8797a62f5987356219c56041bb4741cd3310cf","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1468317,"id":"Q1468317"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969932$01206E16-DF98-4972-B6EC-370FFE4777D6","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"1380ef8650fde2ee6c6a1bfa453f73a0aca9b034","datavalue":{"value":{"time":"+1874-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5969932$C155D4D0-C2C9-4943-B792-E9CF4F5FD1F0","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"dfb93445aa002d6a46ba64385947a067c12161f1","datavalue":{"value":"Herr Curtze hat bei Gelegenheit der Veranstaltung einer Jubil\u00e4ums-Ausgabe der \\textit{Revolutiones corporum coelestium} alle handschriftlichen Notizen gesammelt, welche von Copernicus in verschiedenen B\u00fcchern existiren, und erstattet \u00fcber dieselben hier Bericht. Wir geben die Inhalts\u00fcberschriften mit einigen Bemerkungen.  1. Ueber einige Notizen des Cioernicus in dem \\(\\varLambda E \\varXi IK \\grave{O} N \\; KAT \\grave{A} \\; \\varSigma TOIXE 'I \\varOmega N\\) des Johannes Crastonus (Mutinae 1449).  Eine Zusammenstellung der griechischen Monatsnamen mit den zugeh\u00f6rigen deutschen, wie sich Copernicus diese Identit\u00e4t dachte. Die weiteren Notizen sind ohne Interesse f\u00fcr die Mathematik, wohl aber besitzen die ein solches f\u00fcr die Nationalit\u00e4tenfrage, hier findet sich auch die f\u00fcr Copernicus' deutsche Abstammung sprechende ungeheuerliche Form \\(K \\acute{o} \\pi \\varepsilon \\varrho \\nu \\iota x o \\upsilon\\).  2. Die Notizen in der \\textit{editio princeps} des Euclides von 1482. (Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Trisektion des Winkels.)  In diesem jetzt der Bibliothek von Upsala angeh\u00f6rigen Buche, welches bekanntlich die lateinische Uebersetzung des Atelhart oder Campanus sammt dessen Commentar enth\u00e4lt, hat Copernicus einigen B\u00fcchern Ueberschriften beigef\u00fcgt. Campanus lehrt im \\(4^{\\text{ten}}\\) Buche eine n\u00e4herungsweise Trisektion des Winkels; da der Text nicht eben sehr klar ist, so giebt Copernicus der Construktion eine \u00fcbersichtlichere Fassung und sagt dann: \\textit{De quo vide Nicomedem de conchoidibus}. Allein dieses Werk gilt allgemein f\u00fcr verloren, und es erhebt sich die Frage: Kannte Copernicus dasselbe? Diese Frage wird eingehend er\u00f6rtert, und zwar bringt der Verfasser alle Notizen \u00fcber jene Schrift des Nicomedes bei, welche sich bei alten Autoren finden.  Aus den Angaben des Proclus Diadochus, welche w\u00f6rtlich mit deutscher Uebersetzung mitgetheilt werden, geht hervor, dass Nicomedes die Muschellinie selbstst\u00e4ndig fand. Noch genauere Daten geben Eutocius und Pappus; letzterer thut allerdings so, als sei er der Erfinder, aber wahrscheinlich stammt Alles von ihm Vorgebrachte aus des Nicomedes Werk \\(\\pi \\varepsilon \\varrho \\grave{\\iota} \\; x o \\gamma \\chi o \\varepsilon \\iota \\delta \\tilde{\\omega} \\nu \\; \\gamma \\varrho \\alpha \\mu \\mu \\tilde{\\omega} \\nu\\). Mit Sicherheit geht dieses Plagiat des Pappus aus dem Berichte des Eutocius hervor. Allein all diese Stellen beziehen sich lediglich auf die gew\u00f6hnliche Concho\u00efde, deren geradlinige Basis zugleich ihre Asymptote ist, w\u00e4hrend Copernicus offenbar die Concho\u00efde mit circularer Basis im Auge hat. Ob diese bereits dem Nicomedes bekannt war, bleibt eine offene Frage; wohl aber unternimmt es Herr Curtze zu zeigen, dass die Griechen, und noch mehr die Araber jene Curve kannten und zur L\u00f6sung des Dreitheilungs-Problemes anzuwenden verstanden.  Schon die Lemmata des Archimedes, deren Aechtheit sehr wahrscheinlich ist, enthalten eine Aufl\u00f6sung, deren Charakter wesentlich der gleiche ist, wie bei Campanus. Nun w\u00e4re es einerseits immerhin m\u00f6glich, dass schon Nicomedes die verallgemeinerte Concho\u00efde behandelt h\u00e4tte, und dass jene Commentatoren, die sich nur um das delische Problem bek\u00fcmmerten, die gerade hier nicht besonders verwendbare Linie ignorirt h\u00e4tten, andererseits ist es auch m\u00f6glich, dass ein arabischer Scholiast einer Bearbeitung der \\(\\lambda \\acute{\\eta} \\nu \\nu \\alpha \\iota \\alpha\\) die Concho\u00efde auf kreisf\u00f6rmiger Basis hinzugef\u00fcgt habe, und dass Copernicus eines solchen Machwerkes, welches besseren Credites halber den Namen des Nicomedes an der Sritne trug, in Italien habhaft geworden sei. Jedenfalls findet sich in der vo Gherardus Cremonensis \u00fcbersetzten arabischen Geometrie \\textit{der drei Br\u00fcder} ein Abschnitt, der, wenn auch in gr\u00f6sserer Ausf\u00fchrlichkeit, die Trisektion ganz in der von Copernicus angegebenen Weise behandelt, und weiter l\u00e4sst sich zeigen, dass jene Stelle des arabischen Manuscriptes auf die archimedischen H\u00fclfss\u00e4tze sich zur\u00fcckf\u00fchren l\u00e4sst. Mit Einem Worte: Die Construktionen des Archimedes, Nicomedes, der drei Br\u00fcder und des Copernicus kommen im Wesentlichen auf dasselbe hinaus, auf die Verwendung der Kreis-Concho\u00efde, so dass die eine \u00e4hnliche Tendenz verfolgenden neueren Arbeiten von Hippauf und Albrich keine eigentlich neuen Resultate mahr liefern konnten.  3. Aus den \\textit{Tabule Astronomice Alfonsi Regio} und den \\textit{Tabule directionum profectionumque etc.} des Johannes Tegiomontanus.  Abgesehen von einer Notiz \u00fcber den K\u00f6nig Alphons von Castilien bieten diese Autographen des Copernicus haupts\u00e4chlich numerische Daten \u00fcber Planternelemente u. dgl. Wichtig f\u00fcr die Lebensgeschichte des grossen Mannes idt eine von ihm im April 1500 zu Bologna angestellte Mondbeobachtung, um welche Zeit man ihn fr\u00fcher bereits in Rom glaubte. Nach Herrn Curtze's Meinung hielt er sich \u00fcberhaupt nur in Bologna, nicht aber in Padua, l\u00e4ngere Zeit auf. Zum Schluss werden die hier stehenden handschriftlichen Anmerkungen mit dem Inhalte der \\(Revolutiones\\) verglichen.  Die Fortsetzung der Curtze'schen Studien wird im n\u00e4chsten Jahrgang zu besprechen sein.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5969932$01B7DFE9-BDE2-4213-894E-C35DFD28C82E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d6b1c49c8de80ac8035b4967f15c881d5752c1f1","datavalue":{"value":"2716392","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5969932$C9BAF0CF-D63A-4E68-BFCF-DC066F65BE71","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5969932$4250E88C-C83D-44E1-A6C8-41D96B4EB528","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5969932","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5969932"}}}}}