Note on a peculiar law of the probability of errors.

From MaRDI portal





Bereits Poisson (1831) und Cauchy (1853) haben darauf aufmerksam gemacht, dass die allgemeine Theorie des Durchschnitts unanwendbar wird in dem Fall, dass die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers, der in den Grenzen \(x\) und \(x+dx\) liegt, durch \[ \frac {k} {\pi}\;\frac {dx} {k^2+x^2} \] ausgedrückt wird. Bienaymé hat gemeiint, dass ein Instrument mit einer derartigen Fehlerwahrscheinlichkeit gar nicht vorkomme; Bertrand bemerkt, dass ein solches Instrument allerdings vielfach auf Jahrmärkten bei Glücksspielen angewendet wird. Dasselbe besteht aus einer beweglichen Nadel, die sich auf einer horizontalen Scheibe dreht. Wenn man den Punkt bestimmt, wo die verlängerte Nadel eine feste Gerade schneiden würde, indem man diesen Punkt als den Fusspunkt des Perpendikels auf dieselbe von dem Mittelpunkt der Scheibe ansieht, so hat man grosse Chance sich zu irren, und die Wahrscheinlichkeit des Fehlers wird hier \[ \frac {k} {\pi}\;\frac {dx} {k^2+x^2}, \] wo \(k\) die Entfernung der Geraden vom Mittelpunkt der Scheibe bezeichnet.












This page was built for publication: Note on a peculiar law of the probability of errors.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q1539939)