Verf. leitet eine größere Anzahl von Sätzen über konvergente Folgen von auf einem Intervall \((a, b)\) beschränkten Funktionen her, die meist aus dem Unstetigkeitscharakter der Funktionen der Folge und aus der Art der Konvergenz auf den Unstetigkeitscharakter der Grenzfunktion zu schließen gestatten. Ein Teil dieser Sätze ist bekannt (vgl. z. B. \textit{C. Carathéodory}, Reelle Funktionen, \S \,151, \S\S\, 167-176 und \textit{E. W. Hobson}, Functions of a real variable (2. ed.) II, sect. 102-105), die andern ergeben sich durch im allgemeinen ziemlich triviale Verknüpfung bekannter Sätze. Der Beweis für den bekannten Satz, daß eine in \((a, b)\) beschränkte, nach oben halbstetige Funktion \(f (x)\) als Limes einer nicht zunehmenden Folge stetiger Funktionen darstellbar sei, ist nicht stichhaltig. Die vom Verf. benützten Funktionen \[ f_\nu (x) = \underset{|x - \xi | \leqq \frac{\varrho}{2^\nu}} {\text{fin sup}} \, f(\xi), \quad \varrho = x - a, \] sind zwar nach rechts, aber nicht nach links stetig.
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