{"entities":{"Q1513545":{"pageid":1524285,"ns":120,"title":"Item:Q1513545","lastrevid":72036681,"modified":"2026-04-14T02:14:35Z","type":"item","id":"Q1513545","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber eine Wahrscheinlichkeitsaufgabe bei Kettenbruchentwickelungen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2665253"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1513545$091538D0-573F-42A4-B87E-F6E46E10B928","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"db27bf91e968275cfcbe084ed8d02b13689adc65","datavalue":{"value":{"text":"Ueber eine Wahrscheinlichkeitsaufgabe bei Kettenbruchentwickelungen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1513545$EE8CF48E-A16C-46CF-AFDE-6B16753BAFBC","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"15736cf4a2eb62a542325308ffea443a2aa57a36","datavalue":{"value":"31.0220.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1513545$5A5A9A80-F22D-45A2-973C-45C4EAC03CDA","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1ea1340dd6786468a87e2e05e731c6a6afd20665","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":567612,"id":"Q567612"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1513545$FB448843-4736-4794-80A6-4AB411D7E83A","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"88d84a8c60ae9fb5e02fb8bf55b1a6c99b49ad85","datavalue":{"value":{"time":"+1900-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1513545$38230866-A07A-4C78-88E1-F8048C175D4B","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"0135d9412a7df5d5a0ca65b18be24f8d2e572fc6","datavalue":{"value":"Im Jahre 1888 wurde Gyld\u00e9n bei seinen st\u00f6rungstheoretischen Untersuchungen auf die Frage nach der Wahrscheinlichkeit von Convergenz oder Divergenz gewisser Reihen gef\u00fchrt, unter denen die gr\u00f6sste M\u00f6glichkeit f\u00fcr Divergenz die Reihe  \\[ \\sum_{n=1}^\\infty a_{n+1}^2 r_n^2 \\varepsilon^{r_n} \\]  darbot. Hier bedeutete \\(\\varepsilon\\) eine positive Gr\u00f6sse \\(<1\\), und die Zahlen \\(a_{n+1}\\) und \\(r_n\\) geh\u00f6rten in der Weise zu der Kettenbruchentwickelung einer zwischen 0 und 1 liegenden reellen Zahl \\(\\mu\\), dass  \\[ \\mu = \\cfrac{1}{ a_1 + \\cfrac{ 1}{ a_2 + \\cfrac{ 1}{ a_3 +\\cdots}}} \\]  und \\(\\frac{r_n}{s_n}=(a_1,a_2,\\dots,a_n)\\) die Convergenten des Kettenbruches waren. Die Untersuchung der Convergenz gipfelte in der Frage nach der Wahrscheinlichkeit, dass irgend eine der (positiven) ganzen Zahlen \\(a_n\\) einen gewissen Wert \\(k\\) erh\u00e4lt. Die Brod\u00e9n'sche Abhandlung (siehe JFM 31.0220.03) bezeichnet sich als eine Revision der Gyld\u00e9n'schen Untersuchungen. Sie greift unter Anwendung der Mengenlehre das Problem mit gr\u00f6sserer Gr\u00fcndlichkeit an, sie erg\u00e4nzt die Wahrscheinlichkeitsfrage in gewissen Beziehungen sachlich, bemerkt einige Versehen Gyld\u00e9n's und f\u00fcgt auch zu dessen Hauptresultat der reihentheoretischen Untersuchung manches Bemerkenswerte hinzu. Dagegen erbringt sie nicht den Beweis der nach Gyld\u00e9n's Behauptung verschwindenden Wahrscheinlichkeit f\u00fcr die Divergenz der citirten Reihe, und sie beschr\u00e4nkt sich bei dem eigentlichen Wahrscheinlichkeitsproblem auf mehr oder weniger genaue Approximationen.   Beide Aufgaben, die Untersuchung der Divergenz und die wirkliche Ausf\u00fchrung der Wahrscheinlichkeitsbestimmungen, l\u00f6st Wiman vollst\u00e4ndig, und zwar auf die denkbar elementarste Weise. Seinen Entwickelungen, wie denen Brod\u00e9n's, liegt die Voraussetzung zu Grunde, dass alle Teilstrecken zwischen 0 und 1 von gleicher L\u00e4nge gleichberechtigt sein sollen, d. h. dass dieselbe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Zahl \\(\\mu\\) in eine solche Teilstrecke wie in jede andere f\u00e4llt. Sind dann \\(a_1\\), \\(a_2\\), ..., \\(a_n\\) gegebene Zahlen, nicht aber die folgenden, so liegt \\(\\mu\\) zwischen den Zahlen \\((a_1,a_2,\\dots,a_n)\\) und \\((a_1,a_2,\\dots,a_n,1)\\) und ist auf die Strecke  \\[ l_{n1} = (-1)^n[(a_1,a_2,\\dots,a_n,1) - (a_1,a_2,\\dots,a_n)] = 1/s_n(s_n + s_{n-1}) \\]  beschr\u00e4nkt. Soll nun weiter \\(a_{n+1}\\geq k\\) sein, so muss \\(\\mu\\) in die Strecke \\((a_1,a_2,\\dots,a_n) - (a_1,a_2,\\dots,a_n,k)\\) fallen, f\u00fcr deren L\u00e4nge \\(l_{nk}\\) man \\(l_{nk}=1/s_n(ks_n + s_{n-1})\\) findet. Die Wahrscheinlichkeit, dass \\(\\mu\\) bei den gegebenen \\(a_1\\), \\(a_2\\), ..., \\(a_n\\) zu dieser Strecke geh\u00f6rt, ist nach der Voraussetzung \u00fcber die Gleichberechtigung gleich langer Strecken \\(l_{nk}: l_{n1}\\). Es ergiebt sich demnach, falls \\(s_{n-1}/s_n = q_n\\) gesetzt wird, f\u00fcr die Wahrscheinlichkeit \\(W(q_n,k)\\), dass \\(a_{n+1}\\) den Wert \\(k\\) erreicht oder \u00fcbersteigt, der Ausdruck:  \\[ W(q_n,k) = \\frac{1+q_n}{k+q_n}. \\]  Wird ferner mit \\(F(q_n,k)\\) die Wahrscheinlichkeit bezeichnet, dass \\(a_{n+1}=k\\) wird, so ergiebt sich  \\[ F(q_n,k) = W(q_n,k) - W(q_n,k+1) = \\frac{1+q_n}{(k+q_n)(k+1+q_n)}. \\]  Einen Hauptpunkt in den Entwickelungen bei Gyld\u00e9n und Brod\u00e9n bildet die Bestimmung des wahrscheinlichen Wertes \\(q\\) von \\(q_n\\) bei unbegrenzt wachsendem \\(n\\). Obgleich die dabei angewandten Methoden auf Genauigkeit keinen Anspruch machen, so zeigt Wiman doch, dass der von beiden gegebene Wert \\(q=\\sqrt2-1\\) mit dem richtigen v\u00f6llig \u00fcbereinstimmt. Dagegen ist die Uebereinstimmung mit dem wahren Sachverh\u00e4ltnis nicht l\u00e4nger vollkommen, wenn man mit Brod\u00e9n in \\(W(q_n, k)\\) und \\(F(q_n,k)\\) f\u00fcr \\(q_n\\) diesen Wert \\(q\\) substituirt, um N\u00e4herungswerte der Wahrscheinlichkeiten \\(S_{n,k}\\), bezw. \\(D_{n,k}\\) zu erhalten, dass \\(a_{n+1}\\geq k\\) bezw. \\(a_{n+1}=k\\) ist. Die Beweisf\u00fchrung Wiman's st\u00fctzt sich auf den folgenden H\u00fclfssatz: Bezeichnen \\(q_n'\\) und \\(q_n''\\) irgend zwei Stellen zwischen 0 und 1, und grenzt man bei diesen Stellen zwei gleich grosse, aber sehr kleine Teilstrecken ab, so n\u00e4hert sich das Verh\u00e4ltnis der Wahrscheinlichkeiten, dass \\(q_n\\) in die eine oder andere von diesen Teilstrecken f\u00e4llt, bei fortgehender Verminderung der Strecken und unbegrenzt wachsendem \\(n\\) einem von \\(n\\) unabh\u00e4ngigen Grenzwert.   Der f\u00fcr \\(W(q_n,k)\\) gefundene Ausdruck liefert endlich die Mittel zum Nachweise des Gyld\u00e9n'schen Satzes, dass f\u00fcr die eingangs erw\u00e4hnte Reihe die Wahrscheinlichkeit, zu divergiren, \u00e4usserst gering ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1513545$2DBDBD16-EF63-4DAC-8E57-19B2C547D9BF","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"af2d823148a3145834caf561874ec83ee45e1155","datavalue":{"value":"2665253","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1513545$3798F888-1D67-4D4B-B939-0AE200F55670","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1513545$DF55B247-C5D1-4D9D-B7FF-E2AD4B799E97","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Ueber eine Wahrscheinlichkeitsaufgabe bei Kettenbruchentwickelungen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Ueber_eine_Wahrscheinlichkeitsaufgabe_bei_Kettenbruchentwickelungen."}}}}}