A new simplification of Kronecker's method of factorization of polynomials.
Für ein Polynom \(f(x)\) \(n\)-ten Grades mit ganzzahligen Koeffizienten bestimme man \(f(i + 1) =a_i=b_ic_i\) (\(i=0\), 1,\dots, \(n\)). Bilden die \(b_i\) und \(c_i\) arithmetische Progressionen \(r\)-ter bzw. \(s\)-ter Ordnung mit \(r + s = n\), und sind \(g_1(x)\) bzw. \(g_2(x)\) die Polynome \(r\)-ten bzw. \(s\)-ten Grades, die sich durch Interpolation aus den \(b_i\) bzw. \(c_i\) an den Stellen 1, 2,\dots, \(n+1\) ergeben, so ist \(f(x)=g_1(x)\cdot g_2(x)\). Erreicht man durch eine Translation, daß sämtliche Nullstellen von \(f(x)\) links der imaginären Achse liegen, so müssen die \(b_i\) (und entsprechend die \(c_i\)) noch der Bedingung \[ 2\leqq b_0<b_1<\cdots<b_n \] genügen. Hierdurch werden die in Betracht kommenden Zerlegungen der \(a_i\) stark eingeschränkt, und man kann mit Hilfe der Differenzenschemata der \(b_i\) und \(c_i\) ohne die mühsamen Interpolationen direkt entscheiden, ob eine Zerlegung von \(f(x)\) vorliegt.
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