Boolean functions and points.
Es handelt sich um die Übertragung einer Problemstellung der algebraischen Geometrie auf die \textit{Boole}sche Algebra. Punkt nennt Verf. jedes geordnete System \((x_1,\dots, x_n; z)\) von Elementen \(x_1\),\dots, \(x_{n}\), \(z\) einer \textit{Boole}schen Algebra. Unter einer Funktion versteht Verf. jeden Ausdruck, der entsteht, wenn man die Operationen \(+\), \(\times\) und \('\) endlich oft auf irgendwelche gegebene \textit{Boole}sche Variable anwendet. Gilt \(f(x_1,\dots, x_n)=z\), so sagt Verf., der Punkt \((x_1,\dots, x_n; z)\) liege auf \(f\) oder \(f\) gehe durch \((x_1,\dots, x_n; z)\). Die Frage lautet nun: Bestimmen \(r\) verschiedene, beliebig gegebene Punkte stets eine durch sie hindurchgehende Funktion? Für \(r = 1\) ist die Frage zu bejahen und ebenfalls dann, wenn \(r > 1\) ist und eine zweielementige \textit{Boole}sche Algebra vorliegt. Besteht die \textit{Boole}sche Algebra jedoch aus mehr als zwei Elementen, so müssen die Punkte noch gewissen Bedingungen genügen. Für \(r<2^n\) kann die Funktion nie eindeutig bestimmt sein; für \(r\geqq 2^n\) gibt es sowohl Systeme von \(r\) verschiedenen Punkten, die eine durch sie hindurchgehende Funktion eindeutig bestimmen, als auch solche, die dies nicht tun. (III 5 B.)
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