Convergence of composition operators and optimal control problems

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Die Autoren betrachten verschiedene Klassen von Superpositionsoperatoren und das Konvergenzverhalten von Folgen dieser Operatoren bei punktweiser bzw. stetiger Konvergenz in verschiedenen Topologien. Begriffsprägend erweist sich die Unterscheidung von ``äußeren Superpositionsoperatoren oder Nemytskij-Operatoren der Gestalt \(x(\cdot)\mapsto f(\cdot, x(\cdot))\) \((x\in L^p(\Omega, \mu); \Omega\subset \mathbb{R}^n, 1\leq p\leq\infty)\) mit einem endlichen nichtatomaren Maß \(\mu\) und sog. ``inneren Superpositionsoperatoren der Gestalt \(T_g\); d.h., \((T_gx)(t)= x(g(t))\), falls \(g(t)\in \Omega\) bzw. \((T_gx)(t)= 0\), falls \(g(t)\not\in \Omega\), wobei \(g: \Omega\to\mathbb{R}^n\) eine gegebene ``erzeugende Funktion ist. Letztere Operatoren sind typisch für Gleichungen mit ``nacheilendem Argument. Vorausgesetzt werde dann stets die RN-Differenzierbarkeitsbedingung: für jede \(\mu\)-meßbare Menge \(e\) mit \(\mu(e)= 0\) gilt auch \(\mu(g^{-1}(e))= 0\). Die ``lokale Definitheit eines Nemytskij-Operators \(h\) wird erklärt durch die Forderung, daß für jede \(\mu\)-meßbare Menge \(e\) aus der Beziehung \(x(t)= y(t)\) f.ü. in \(e\) folgt, daß auch \(h(x)(t)= h(y)(t)\) f.ü. in \(e\) gilt. Von den vier Konvergenzsätzen der Arbeit seien zwei zitiert. Theorem 1. Eine Folge \(T_g\nu: L^p\to L^q\) \((1< q\leq p<\infty)\), \(\nu= 1,2,\dots\), sei punktweise schwach konvergent gegen einen Operator \(T: L^p\to L^q\). Die Folge \((T_g\nu)\) ist genau dann punktweise normkonvergent, wenn \(T\) ein innerer Superpositionsoperator ist. (\(T= T_g\) für ein gewisses \(g\), s.o.). Theorem 4. Es sei \(T_{g\nu}: L^p\to L^q\) \((1\leq q\leq p<+\infty)\), \(\nu= 1,2,\dots\), eine gegen einen Operator \(T: L^p\to L^q\) punktweise schwach konvergente Folge von inneren Superpositionsoperatoren \(T_{g\nu}\). Dann ist \(T\) ein positiver Operator (er bildet nichtnegative Funktionen in ebensolche ab) und es gilt für die Operatornorm von \(T\) als lineare Abbildung von \(L^\infty\) nach \(L^r\) die Ungleichung \[ \|T\|_{L^\infty\to L^r}\leq [\mu(\Omega)]^{1/r}\quad (1\leq r\leq\infty). \] Im abschließenden Abschnitt ``Applications to optimal control wird die Nützlichkeit der zuvor bewiesenen Aussagen durch die Betrachtung approximierender Minimalprobleme für Kostenfunktionale des Typs \[ J(u, y)= \int^1_0 {|u|^2\over 2} dx+ \Psi(y) \] (\(u\in L^2[0, 1]\), \(y\in AC^p[0, 1]\); d.h., \(y(\cdot)\) ist absolut stetig und die Ableitung gehört zu \(L^p[0,1]\)) zusammen mit der Zustandsgleichung \[ \dot y= f(t, (T_hy)(t))+ (T_{g\nu})(t)\qquad (t\in [0,1]; \nu= 1,2,\dots) \] mit \(y(0)= y_0\) als Anfangsbedingung nachgewiesen. Mittels bereits früher erzielter Resultate [\textit{G. Butazo, M. E. Drakhlin} \textit{L. Freddi} and \textit{E. Stepanov}, J. Optimization Theory Appl. 93, No. 1, 103-119 (1997; Zbl 0944.49014)] zeigen die Autoren, daß die Form eines (Variations-)Grenzpoblems sehr wesentlich von den Bedingungen an die Konvergenzart der Operatorfolge \((T_{g\nu})\) abhängt (schwache stetige Konvergenz und/oder starke Konvergenz). Die Beweise der Sätze der Arbeit sind z.T. mit weiteren Arbeiten der gleichen Autoren verkoppelt [\textit{M. E. Drakhlin} and \textit{E. Stepanov}, Proc. Am. Math. Soc. 126, No. 1, 173-179 (1998; Zbl 0889.47019)].











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