Indeelingen.
Wenn ein Gebilde (Dreieck, Parallelogramm, Kurve usw.) von zwei oder drei Parametern abhängt, so können die verschiedenen Gebilde, welche man für verschiedene Werte der Parameter erhält, durch Punkte der Ebene oder des Raumes repräsentiert werden, indem man die Parameter als Koordinaten des Punktes auffaßt; die so entstehende Abbildung wird vom Verf. Einteilungsdiagramm genannt. Verf. sagt (S. 70): ``Bei drei Parametern muß man eine Raumvorstellung zu Hülfe nehmen, oder -- was besser ist -- mit trimetrischen Koordinaten operieren. Bei vier Parametern können tetrametrische Koordinaten benutzt werden. Hier ist die Bedeutung unklar. Welche Koordinaten man auch benutzt, immer wird man zur kontinuierlichen Abbildung dreier Parameter einen dreidimensionalen Raum brauchen. Der Gedanke, die Gebilde eines Systems durch Punkte abzubilden, ist durchaus nicht neu, sondern schon 1866 von \textit{Salmon} und 1868 von \textit{Cayley} verwendet worden. Die Methode wird an einfachen Beispielen, wobei die Gebilde Dreiecke sind, näher erläutert. Indem nur die Form der Dreiecke betrachtet wird (oder, was auf dasselbe hinauskommt, eine der Seiten des Dreiecks oder sein Umfang konstant gehalten wird), wird die Anzahl der Parameter auf zwei vermindert und eine ebene Abbildung ermöglicht. Mit Hülfe des Einteilungsdiagramms werden die verschiedenen Formen studiert, welche die Kreiskonchoide (Verallgemeinerung der \textit{Pascal}schen Schnecke) anzunehmen vermag. Man gewinnt dadurch natürlich eine sehr leichte Übersicht über die verschiedenen möglichen Gestalten. Fortsetzung folgt.
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