Interview with Dirk Jan Struik
Wir erfahren über die Studien in Leiden und die Arbeiten über Tensoranalysis in Riemannschen Mannigfaltigkeiten unter J. A. Schouten. Mit einem Stipendium konnte er in Rom von T. Levi-Civitá viel lernen, erlebte die Frühphase des Faschismus, lernte den freundlicheren Umgangston der italienischen Kollegen schätzen, darauf den etwas rauheren in Göttingen, D. Hilberts scharfe Beurteilung von Seminarvorträgen und E. Landaus hochgetriebene mathematische Strenge. Von N. Wiener an das MIT gelockt, geriet er während des Zweiten Weltkrieges in politische Aktivitäten, später hatte er Schwierigkeiten in der McCarthy-Ära. Geschichte der Mathematik in ihrer Verflechtung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen zu sehen, fesselte ihn früh.
- Dirk Jan Struik and his contributions to the history of mathematics
- On connecting socialism and mathematics: Dirk Struik, Jan Burgers, and Jan Tinbergen
- The missing link: Riemann's ``Commentatio, differential geometry and tensor analysis
- Out of the ivory tower: The significance of Dirk Struik as historian of mathematics
- Transforming tradition: Richard Courant in Göttingen
- From Graz to Göttingen: Neugebauer's early intellectual journey
- Personal reflections on Dirk Jan Struik
- Sometimes it takes longer. Saly Ruth Struik's article in ``Elemente der Mathematik
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