Invariantive systems of partial differential equations.

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Die Invarianz ernes partiellen Differentialsystems ist gewährleistet, sobald es in tensorieller Form gegeben ist. Dann sind zugleich geometrische Gesichtspunkte gegeben zur weiteren Problemklassifizierung und am nächstliegenden die Scheidung: affine bzw. metrische Differentialprobleme. Entsprechend behandelt Verf. die Systeme: \[ T_{\sigma\tau \cdots \eta}^{\mu\nu\cdots \varepsilon} \left(\varGamma_{\alpha\beta}^i,\frac{\partial \varGamma_{\alpha\beta}^i}{\partial y^\gamma}\right)=0 \;\;\;\;\;\;\;\;\;\tag{1} \] bzw. \[ T_{\sigma\tau \cdots \eta}^{\mu\nu\cdots \varepsilon} \left(g_{\alpha\beta}, \frac{\partial g_{\alpha\beta}} {\partial y^\gamma}, \frac{\partial^2 g_{\alpha\beta}} {\partial y^\gamma\partial y^\delta}\right)=0, \tag{2} \] deren Tensorkomponenten \(T_{\cdots}^{\cdots}\) als Funktionen der Komponenten des affinen Zusammenhangs \(\varGamma_{\alpha\beta}^i\) und ihrer ersten Ableitungen einerseits (1), als Funktionen der metrischen Fundamentalkomponenten \(g_{\alpha\beta}\) und ihrer ersten und zweiten Ableitungen (nach \textit{Veblen}s Normalkoordinaten \(y^\gamma\)) andrerseits (2) erscheinen. Unter einer Reihe sehr weitläufiger Voraussetzungen und Verwendung klassischer Methoden und Begriffsbildungen der \textit{Meray}-\textit{Riquier}schen Theorie allgemeinster partieller Differentialsysteme (\textit{Meray}, 1880; Journ. de Math. (3) 6, 235-260; \textit{Riquier}, 1893; F. d. M. 25, 590 (JFM 25.0590.*)-594; 1909; F. d. M. 40, 411 (JFM 40.0411.*)-412. Vgl. ferner \textit{T. Y. Thomas}, Proceedings USA Academy 15 (1929), 850-855 (F. d. M. \(55_{\text{I}}\), 407), Math. Ann. 101 (1929), 713-728 (F. d. M. \(55_{\text{II}}\)); \textit{T. Y. Thomas} \& \textit{A. D. Michal}, Annals of Math. (2) 28; 196-236, 631-688 (F. d. M. 53, 684 (JFM 53.0684.*))) gelingt es Verf., in beiden Fällen hinreichende Bedingungen anzugeben für die Existenz analytischer Integrale \(\varGamma_{\alpha\beta}^i\) bzw. \(g_{\alpha\beta}\) der Systeme (1) und (2), sowie das ``\textit{Cauchy}sche Problem dieser Differentialsysteme zu lösen, d. h. die Gesamtheit noch freier Anfangsbedingungen aufzustellen, welche die Eindeutigkeit der (in Form konvergenter Potenzreihen konstruierten) Integrale \(\varGamma_{\alpha\beta}^i\) bzw. \(g_{\alpha\beta}\) sichern. Die erhaltenen Existenztheoreme vereinfachen sich wesentlich im Falle von nur zwei unabhängigen Veränderlichen. Eine Reihe von Beispielen bekundet die Tragweite der Theorie: Verschwinden der \textit{Riemann}schen bzw. der affinen Krümmungstensoren, Forderung konstanter Krümmung \textit{Riemann}scher Räume, \textit{Einstein}s Feldgleichungen der Gravitation und andere berühmte Probleme erscheinen lediglich als Spezialfälle der bewiesenen allgemeinen Theoreme. (V 6 C, 7; VII 2.)












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