Invariants derived from looping coefficients.
Die Entscheidung, ob zwei \(n\)-dimensionale \((n = 2k + 1)\) orientierbare Mannigfaltigkeiten mit isomorphen Fundamentalgruppen homöomorph sind oder nicht, gelingt in manchen Fällen durch Verschlingungsinvarianten. Die Verschlingungszahl \(L(a, b)\) einer \(k\)-dimensionalen divisionsnullhomologen Kette \(a (\alpha a \sim 0)\) und einer \((n-k-1)\)-dimensionalen divisionsnullhomologen Kette \(b(\beta b \sim 0)\) in einer Orientierbaren Mannigfaltigkeit \(\mathfrak M^n\) ist \(L(a,b) = \frac 1\alpha \,\zeta(c, b)\), wobei Rd\(\,c = \alpha a\) und \(\zeta(c, b)\) die Schnittzahl von \(a\) und \(c\) ist. Für ungerades \(k\) hat \textit{H. Seifert}, (S.-B. preuß. Akad. Wiss. 1933, 811-828; F. d. M. \(59_{\text{II}}\), 1238) Verschlingungsinvarianten, Matrizen von Verschlingungszahlen, definiert und auf Normalformen gebracht, wenn die Ordnung der divisionsnullhomologen Elemente nicht eine Potenz von \(p = 2\) ist. Verf. gibt zunächst eine Darstellung der Ergebnisse von \textit{H. Seifert} und erledigt dann auch den Fall \(p = 2\). Den Fall eines geraden \(k\) hat \textit{G. de Rham} (J. Math. pur. appl. 10 (1931), 115-200 (F. d. M. \(57_{\text{II}}\), 1520), insbesondere p. 156-165) behandelt.
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