The hydrogen chromosphere. (Q1436552)

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scientific article; zbMATH DE number 2574827
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    English
    The hydrogen chromosphere.
    scientific article; zbMATH DE number 2574827

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      The hydrogen chromosphere. (English)
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      1929
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      Aus Meßergebnissen über die Intensität der \textit{Balmer}linien in der Sonnenchromosphäre und ihre Abhängigkeit von der Höhe in der Chromosphäre lassen sich Menge und Zustand des dort vorhandenen Wasserstoffs abschätzen. Es ergeben sich \(10^{12}\) H-Atome und \(2\cdot 10^{10}\;text{H}^+\)-Atome im Kubikzentimeter in den unteren Schichten der Chromosphäre, d. i. ein beträchtlicher Überschuß über das nach \textit{Milne} dort vorhandene Ca. Die Lichtzerstreuung in der Corona kann durch die von der Ionisation des Wasserstoffs herrührenden freien Elektronen erklärt werden. Für den Mechanismus der Ionisation ist wahrscheinlich die Temperaturstrahlung der tieferen Schichten wesentlich. Ihr Betrag entspricht der Ionisation, die im thermodynamischen Gleichgewicht mit diesen Schichten vorhanden wäre. Um das Gewicht der Wasserstoffatmosphäre in so großen Höhen zu tragen, reicht weder der Gasdruck noch der Strahlungsdruck der Photosphäre aus. Es wird daher die Wirksamkeit elektrischer Kräfte angenommen. Auch bei viel heißeren Sternen ist der Strahlungsdruck zu schwach.
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