Zur physikalischen Kritik von Schrödingers Theorie der Lichtemission. I, II, III. I: Intensitätsverhältnis im Effekt des elektrischen Feldes auf Spektrallinien. II: Betrag und Frequenz optischer Energie. III: Grundsätzliche Schwierigkeiten. (Q1437397)
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scientific article; zbMATH DE number 2571811
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| English | Zur physikalischen Kritik von Schrödingers Theorie der Lichtemission. I, II, III. I: Intensitätsverhältnis im Effekt des elektrischen Feldes auf Spektrallinien. II: Betrag und Frequenz optischer Energie. III: Grundsätzliche Schwierigkeiten. |
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Zur physikalischen Kritik von Schrödingers Theorie der Lichtemission. I, II, III. I: Intensitätsverhältnis im Effekt des elektrischen Feldes auf Spektrallinien. II: Betrag und Frequenz optischer Energie. III: Grundsätzliche Schwierigkeiten. (English)
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1929
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I. Zur Prüfung der nach der \textit{Schrödinger}schen Theorie berechneten Intensitäten der Starkeffektkomponenten des Wasserstoffs werden neben vorliegenden Messungen vom Verf. und von \textit{Mack} und \textit{Wierl} nach der Kanalstrahlenmethode neue Messungen an \(H_\alpha\) nach der \textit{Lo Surdo}(Kathodenschicht-) Methode herangezogen. Der Verf. kommt zum Schlüsse, daß die gemessenen Intensitäten nicht mit den von \textit{Schrödinger} berechneten übereinstimmen, sondern in weitem Maße von den Versuchsbedingungen abhängig sind. (Die \textit{Schrödinger}schen Werte sind unter der Annahme natürlicher, d. h. den statistischen Gewichten entsprechender Anregung der Ausgangsniveaus berechnet, was bei Temperaturleuchten, aber nicht bei der in den herangezogenen Experimenten vorliegenden Anregung zutrifft. Der Ref.) II. Der Verf. glaubt, daß die \textit{Schrödinger}sche Theorie der Emission im Widerspruch stehe zu dem in der Erfahrung geltenden Grundsatz \(\varDelta E=h\nu\), weil sie die Strahlung aus einem klassisch funktionierenden und daher Kugelwellen aussendenden Dipolmoment berechnet. Er führt insbesondere den \textit{Doppler}effekt an. (Die Meinung der \textit{Schrödinger}schen Konstruktion ist aber, wie sich auch aus der vollständigen \textit{Dirac}schen Strahlungstheorie ergibt, daß das Moment die richtigen Frequenzen und Intensitäten, jedoch nicht die räumliche Ausbreitung, die in Quanten geschieht, wiedergibt. Der Ref.) III. Der Verf. wendet sich mit Recht gegen die ursprüngliche \textit{Schrödinger}sche Hypothese, daß das Elektron mit einer Dichte \(|\psi|^2\) im Raum ``verschmiert'' sei, ferner dagegen, daß die Emissionsfrequenz als Interferenz zweier Eigenschwingungen aufzufassen sei.
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