A memoir on the invariants of biternary quantics. (Q1440271)
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scientific article; zbMATH DE number 2575918
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | A memoir on the invariants of biternary quantics. |
scientific article; zbMATH DE number 2575918 |
Statements
A memoir on the invariants of biternary quantics. (English)
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1928
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Es soll für einen Konnex \(f\), symbolisch geschrieben: \[ f=(ax)^m (\alpha u)^n, \] ein vollständiges System \(S\) invarianter Bildungen aufgestellt werden. Hierbei werden in erster Linie Überschiebungsprozesse verwendet. Als weiteres Hilfsmittel bieten sich gewisse Analogien mit der Binärtheorie dar. Für den einfachsten Fall \(m = 1, n = 1\) liegt die grundlegende Arbeit von \textit{Clebsch} und \textit{Gordan} (1869) vor. Nach einigen allgemeinen Entwickelungen, wobei sukzessive von einem Grade zu dem nächst höheren fortgeschritten wird, findet der Fall \(m=2\), \(n=1\) eine besondere Berücksichtigung. Es ergibt sich zunächst ein System \(S\) von 32 Bildungen der ersten drei Grade (in den Koeffizienten von \(f\)). Weiter gelangt der Verf. zu einem System \(S'\) von 90 Komitanten von \(f\), das relativ endlich ist und vollständig in bezug auf eine Reihe symbolischer Moduln. Seien zwei biternäre Konnexe \(\varphi,\psi\) mit den Gradzahlen \(r,s;\varrho,\sigma\) vorgelegt, so setze man symbolisch an: \[ \varphi=(ax)^r (\alpha u)^s,\;\psi=(bx)^\varrho (\beta u)^\sigma. \] Durch mehrfache Polarisation leite man hieraus eine mit vier Indizes \(i, j, k, l\) behaftete Überschiebung \(T\) ab: \[ T=(\varphi,\psi,[ijkl])=(a \beta)^i (b \alpha)^k (abu)^j (\alpha \beta x)^l (ax)^{r-i-j} (bx)^{\varrho-j-k} (\alpha u)^{s-k-l} (\beta u)^{\sigma-i-l}, \] \[ \text{wo}\;i+j \leqq r,\;k+l \leqq s,\;i+l \leqq \sigma,\;j+k \leqq \varrho. \] Der ``Grad'' von \(T\) ist \(g=r+s+\varrho+\sigma\). Die in \(T\) auftretenden sieben Typen von Faktoren: \((ax),(\alpha u),(ax), (abc),(\alpha \beta \gamma), (abu),(\alpha \beta x)\) lassen sich auch aus einem einzigen Konnex \(C\) ableiten. Hierauf wird die Vorschrift entwickelt, nach der man jede gemischte Komitante eines Konnexes \(\varphi=(ax)^m (\alpha u)^n\) aus einer Überschiebung \(T(P,Q)\) gewinnen kann, wo \(P\), \(Q\) zwei gewisse spezielle Konnexe sind. Weiter werden die \textit{Gordan}schen ``reduzierenden Reihen'' auf den biternären Fall ausgedehnt. Damit lassen sich die einem Konnexe \(\varphi\) entspringenden Überschiebungen eines vorgegebenen Grades in Form eines linearen Aggregates anordnen. Unter Anwendung dieser und verwandter Regeln läß\ t sich ein Fundamentalsystem von Komitanten des Konnexes \((ax)^2 (\alpha u)\) für die ersten drei Grade aufstellen. Hierauf wird die Theorie symbolischer Moduln entwickelt. Zugrunde liegt der Satz, daß\ das aus zwei endlichen und vollständigen Komitantensystemen \((A)\), \((B)\) hervorgehende System \((C)\) aller Glieder sämtlicher Überschiebungen \((A,B)\) ebenfalls endlich und vollständig ist. Ein solches System \((C)\) heiß\ t relativ endlich in bezug auf eine Reihe konstanter Moduln der Typen \((a \alpha),(a \alpha) (a \beta), (abc)\) usw. Durch geeignete Spezialisierungen gewinnt man so das relativ endliche und vollständige Komitantensystem des Konnexes \((ax)^2(\alpha u)\), das bis zum Grade 13 ansteigt. Es liegt hier ein erheblicher Fortschritt in der Theorie der Systeme projektiver Invarianten vor.
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