Über die Automorphismen einer endlichen Abelschen Gruppe. (Q1440299)

From MaRDI portal

!

This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use the normal view instead:

scientific article; zbMATH DE number 2575952
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    Über die Automorphismen einer endlichen Abelschen Gruppe.
    scientific article; zbMATH DE number 2575952

      Statements

      Über die Automorphismen einer endlichen Abelschen Gruppe. (English)
      0 references
      1928
      0 references
      Sei \(\mathfrak A\) eine -- additiv geschriebene -- endliche Abelsche Gruppe und \(\mathfrak G\) die multiplikativ geschriebene Gruppe aller eigentlicher Automorphismen schlechthin und isomorphen Abbildungen von \(\mathfrak A\) auf sich. Unter Automorphismen schlechthin werden eindeutige, nicht notwendig umkehrbare, isomorphe Abbildungen von \(\mathfrak A\) auf sich verstanden; sie lassen sich als Substitutionsmatrizen schreiben -- ist \(r_1 \dots r_n\) eine Basis von \(\mathfrak A\), so geht das System der \(r_i\) bei einem Automorphismus von \(\mathfrak A\) in das System der \[ r_i^*=\sum_{j=1}^n g_{ij}r_j \;(i=1,\dots,n) \] über -- und es ist daher möglich, die Gesamtheit \(\mathfrak v\) der Automorphismen von \(\mathfrak A\) als Ring aufzufassen. Dann wird gezeigt: Ist \(\mathfrak A\) direkte Summe von Untergruppen \({\mathfrak A}_i\), deren Ordnungen untereinander teilerfremde Primzahlpotenzen sind, so ist \(\mathfrak v\) direkte Summe der Automorphismenringe \({\mathfrak v}_i\) von \({\mathfrak A}_i\); entsprechendes gilt für \(\mathfrak G\). Man braucht also nur noch Gruppen von Primzahlpotenzordnung zu untersuchen. Die Methode der Untersuchung ist die, daß\ zunächst \(\mathfrak v\) untersucht wird, und daß\ dann die so gewonnenen Ergebnisse auf \(\mathfrak G\) übertragen werden. Hierbei ist das Prinzip das der Strahlbildung, d. h. Durchnittsbildung von \(\mathfrak G\) mit des Einheitselementes von \(\mathfrak v\) nach einem bereits studierten Ideal \(\mathfrak c\) aus \(\mathfrak v\). Ist dann \(\overline{\mathfrak A}_d^*\) die Gesamtheit der \(p^d\)-ten Potenzen aus \({\mathfrak A},{\mathfrak A}_s^*\) die Gesamtheit der Elemente aus \(\mathfrak A\), deren Ordnung ein Teiler von \(p^d\) ist und \(\mathfrak R_a^* [\overline{\mathfrak R}_d^*]\) die Untergruppe von \(\mathfrak G\), die \(\overline{\mathfrak A}_d^*[{\mathfrak A}_d^*]\) elementweiseinvariant läßt, so kann man die Struktur der Normalteiler \(\mathfrak R_d^*\) von \(\mathfrak G\) und die der Faktorgruppen \(\mathfrak R_d^*/\mathfrak R_{d1}^* [\overline{\mathfrak R}_d^*,\overline{\mathfrak R}_d^*/ \overline{\mathfrak R}_{d+1}^*]\) genau übersehen, nachdem die Untersuchungen über entsprechende Ideale aus \(\mathfrak v\) durchgeführt sind. (Unter dem in der Arbeit nicht explicite erklärten Symbol \(\{\underline{\mathfrak v\mid \mathfrak c\mid \mathfrak r}\}\) ist der Strahl \(\{\mathfrak{v,r}\}\), unter \(\{\underline{\mathfrak v\mid \mathfrak c}\}\) also der Strahl \(\{\mathfrak {v,c}\}\) zu verstehen.)
      0 references
      0 references

      Identifiers