Über die Realität von Nullstellen ganzer transzendenter Funktionen. (Q1441027)
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scientific article; zbMATH DE number 2576727
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über die Realität von Nullstellen ganzer transzendenter Funktionen. |
scientific article; zbMATH DE number 2576727 |
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Über die Realität von Nullstellen ganzer transzendenter Funktionen. (English)
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1928
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Diese Arbeit stellt eine bemerkenswerte Fortsetzung und Vertiefung der bekannten Untersuchung von \textit{Grommer} über denselben Gegenstand dar und verwendet zudem ganz andere Methoden. Sie zerfällt in zwei Teile. Es bedeute \(f(z)\) eine reelle, ganze Funktion, deren logarithmische Ableitung im Nullpunkt die folgende Entwicklung besitze: \[ \varphi(z)=\frac{f'(z)}{f(z)}=-s_1-s_2z-\cdots. \] Grommer hat gezeigt, daß\ die quadratischen Formen \[ \sum_{\mu,\nu}^{0 \cdots p-1} s_{m+\mu+\nu}x_\mu x_\nu \;(p=1,2,\dots) \] für eine reelle ganze Funktion endlichen Geschlechts mit reellen Nullstellen sämtlich positiv-definit sind. Ist umgekehrt die letztere Voraussetzung für eine ganze Funktion erfüllt, so ist sie von endlichem Geschlecht und besitzt nur reelle Nullstellen. Im ersten Teil dieser Arbeit beweist Verf. mit einer elementaren Methode den folgenden Satz: Sind unter den ersten \(p\) Nullstellen \(d_i\) einer reellen ganzen transzendenten Funktion \(d\) Paare konjugiert imaginär und \(d'\) negativ, und ist dabei \[ | \alpha_p|<|\alpha_{p+1}|, \] so bildet die Kette \[ 1,D_m^1,F_m^2,\dots,D_m^p \] bei genügend großem \(m\) genau \(d\) Vorzeichenwechsel, wenn \(m\) gerade ist, und \(d+d'\), wenn \(m\) ungerade ist, wobei \[ D_m^p=\begin{vmatrix} \l\, & \l\, & \l \\ s_m & \dots & s_{m+p-1} \\ \vdots \\ s_{m+p-1} & \dots & s_{m+2p-2} \end{vmatrix} \] ist. Sind umgekehrt alle \(D_m^p\) bei einem festen bzw. geraden \(m_0\) positiv, so sind die Nullstellen von \(f(z)\) reell bzw. positiv. Der zweite Teil dieser Abhandlung ist ebenfalls der Weiterführung einer Grommerschen Fragestellung gewidmet. Verf. gibt unter Anwendung eines modifizierten \textit{Borel-Lindelöf}schen Summationsverfahrens das folgende neue Kriterium für die Realität der Nullstellen einer analytischen Funktion: Es sei eine unendliche Folge reeller Zahlen \[ s_m,s_{m+1},\dots,\overline{\lim_{n \to \infty}} \root n\of{| s_n|} \neq \infty \] gegeben. Sind alle quadratischen Formen \[ F(x_0,x_1,\dots,x_{n-1})=\sum_{\mu,\nu}^{0 \cdots p-1} s_{m+\mu+\nu} x_\mu x_\nu \] positiv-definit, so nimmt der Ausdruck \[ \frac{{\mathfrak I}(\varphi_m(z))}{{\mathfrak I}(z)}, \] wo \(\varphi_m(z)\) die im \textit{Mittag-Leffler}schen Stern durch das Element \[ \varphi_m(z)=s_mz^m+s_{m+1}z^{m+1}+\cdots \] bestimmte analytische Funktion ist, nur nichtnegative Werte an. Ist umgekehrt diese Bedingung erfüllt im ganzen Definitionsbereich von \(\varphi_m(z)\), und ist \(\varphi_m(z)\) in \(z=0\) regulär, so sind alle Formen \[ \sum_{\mu,\nu}^{0 \cdots p-1} s_{m+\mu+\nu} x_\mu x_\nu \] positiv-definit.
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