Über die Bewegung eines kleinen starren Probekörpers in beliebig vorgegebenen Gravitationsfeldern. (Q1443528)

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scientific article; zbMATH DE number 2579581
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    Über die Bewegung eines kleinen starren Probekörpers in beliebig vorgegebenen Gravitationsfeldern.
    scientific article; zbMATH DE number 2579581

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      Über die Bewegung eines kleinen starren Probekörpers in beliebig vorgegebenen Gravitationsfeldern. (English)
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      1928
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      Bei der Behandlung des Planetenproblems durch \textit{Schwarzschild} wird der Planet punktförmig vorausgesetzt; damit scheiden von selbst alle mit der Rotation des Planeten verknüpften Fragen aus. Die vorliegende Arbeit widmet sich nun gerade dem Rotationsproblem. Nach Diskussion eines die relativistische Mechanik holonomer Systeme regelnden dynamischen Prinzipes von \textit{Levi-Civita} wird weiter für den Begriff des starren Probekörpers in der Relativitätstheorie eine präzise (natürlich infinitesimale) Definition gegeben, und zwar wird angenommen, daß\ die Translation eines solchen Körpers gemäß\ der \textit{Fermi}schen Parallelverschiebung (nicht der von \textit{Levi-Civita}) erfolgen soll. Nun wird die relativistische Dynamik einer solchen starren Partikel behandelt, wobei rechnerisch durch die Verwendung von \textit{Fermi}schen Koordinaten, für die die Ableitungen der \(g_{\mu \nu}\), längs der Bahnkurve verschwinden, erhebliche Vereinfachungen erzielt werden. Es ergibt sich z. B. für einen kugelsymmetrischen Planeten, daß\ die momentane Drehachse sich im Sinne von \textit{Fermi} parallel verschiebt und die Winkelgeschwindigkeit konstant bleibt, wenn man sie auf Eigenzeit bezieht; die Weltlinie des Schwerpunktes ist aber nur in (allerdings) starker Annäherung geodätisch. Eine Anwendung auf die Erdrotation unter Berücksichtigung der Abplattung ergibt kleine, nicht mehr beobachtbare Abweichungen, wie etwa eine minimale Verlängerung des 24-Stunden-Tages im Sommer, vor allem aber bestätigt sie weitgehend die bereits früher von \textit{Fokker} und \textit{Schouten} unter stark hypothetischen Annahmen berechnete sogenannte relativistische Präzession der Erde.
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