Zum Problem einer einheitlichen Feldtheorie von Elektrizität und Gravitation. (Q1443535)

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scientific article; zbMATH DE number 2579588
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    Zum Problem einer einheitlichen Feldtheorie von Elektrizität und Gravitation.
    scientific article; zbMATH DE number 2579588

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      Zum Problem einer einheitlichen Feldtheorie von Elektrizität und Gravitation. (English)
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      1928
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      Verf. untersucht einige formal-mathematische Gesichtspunkte denen eine einheitliche Feldtheorie von Elektrizität und Gravitation aus physikalischen Gründen jedenfalls Rechnung tragen müsse. Er stellt versuchsweise eine Feldtheorie auf, die unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte eine möglichst einfache Verallgemeinerung der \textit{Riemann-Einstein}schen Weltgeometrie darstellt. Die Theorie liefert streng die Gravitationsgleichungen der gewöhnlichen allgemeinen Relativitätstheorie. Als elektromagnetische Gleichungen liefert die Theorie in erster Näherung nur das erste (den Viererstrom enthaltende) \textit{Maxwell}sche Gleichungssystem in der üblichen Form, während sie an Stelle des zweiten \textit{Maxwell}schen Gleichungssystems ein System von vier Differentialgleichungen zweiter Ordnung liefert, in dem nur im Falle euklidischer Struktur der Raumzeitwelt das zweite \textit{Maxwell}sche Gleichungssystem als partikuläres Integral enthalten ist. Im Zusammenhang damit weist Verf. noch auf ein prinzipielles Bedenken hin, dem die \textit{Maxwell}schen Gleichungen in der gewöhnlichen allgemeinrelativistischen Form ausgesetzt sind, daß\ es nämlich bei nichteuklidischer Struktur der Raumzeitwelt nicht möglich ist, aus ihnen eine Gleichung abzuleiten, die in jedem beliebigen Weltpunkte durch passende lokale Koordinatenwahl auf die Form einer Wellengleichung gebracht werden kann, was der Forderung widerspricht, daß\ in jedem Weltpunkte bei passender lokaler Koordinatenwahl die spezielle Relativitätstheorie gelten muß. Aus den vom Verf. abgeleiteten elektromagnetischen Gleichungen dagegen kann stets für jeden Weltpunkt bei passender lokaler Koordinatenwahl eine Wellengleichung hergeleitet werden.
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