On the theory of the secular perturbation of higher degrees. I, II, III, IV. (Q1444036)

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scientific article; zbMATH DE number 2580193
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    English
    On the theory of the secular perturbation of higher degrees. I, II, III, IV.
    scientific article; zbMATH DE number 2580193

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      On the theory of the secular perturbation of higher degrees. I, II, III, IV. (English)
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      1928
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      Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der säkularen Störungen beliebiger Ordnung in rein periodischer Form auf dem Wege sukzessiver Approximation der Differentialgleichungen, wobei naturgemäß\ die Konvergenz sichergestellt sein muß\ . Ob die notwendigen Bedingungen bzw. Ungleichungen erfüllt sind, ist aus den Beobachtungen zu entnehmen, welche die Integrationskonstanten liefern. Der eingeschlagene Weg kann als Verallgemeinerung der \textit{Gyldén}chen Methode angesehen werden; d. h. es handelt sich in den einzelnen Schritten der Approximierung um die Ausschaltung der Schwierigkeiten, die auftreten, wenn in der ersten Annäherung Säkularperioden gefunden werden, die streng oder sehr nahe kommensurabel sind. Zu diesem Zweck wird die Säkulardeterminante in geeigneter Weise transformiert, wobei die Umformungen der zugehörigen Matrizen eine wesentliche Rolle spielen. -- Die zweite Abhandlung dient einer Anwendung der Methode auf solche kleine Planeten, für welche die Säkularperiode \(\lambda''\) erster Näherung in einem niedrigzahligen Verhältnis zu derjenigen von Jupiter oder Saturn (\(\lambda_1\) und \(\lambda_2\)) steht. Der Umfang der erforderlichen Rechnungen rechtfertigt diese Beschränkung auf die beiden größten störenden Massen. Wegen der verschwindend kleinen Masse des Asteroiden spaltet sich die Säkulardeterminante in zwei Faktoren, deren zweiter die Periode \(\lambda''\) liefert. Zwischen \(\lambda_1\) und \(\lambda_2\) besteht kein niedrigzahliges Verhältnis. Es genügt deshalb, für eine Anzahl äquidistanter Werte der halben großen Achse \(a''\) zwischen 1,5 und 3,9 -- entsprechend mittleren Bewegungen \(n''\) von 461'' bis 1932'' -- die Perioden \(\lambda''\) zu berechnen und durch Interpolation diejenigen \(n''\) zu ermitteln, für die \(\lambda''=k \lambda_1\); \(k=1,2,3,\dots\) ist. Zwei Diagramme veranschaulichen die Anordnung der kleinen Planeten um die Stellen welche den Fällen \(\lambda''=2\lambda_1\) (Hestialücke) und \(\lambda''=3\lambda_1\) entsprechen, mit den zugehörigen Werten der Bahnexzentrizitäten. Spezieller wird nun der zweite Fall, zu \(n''\thickapprox 742''\) gehörig, durch Rechnung verfolgt in der Absicht, ein Urteil darüber zu gewinnen, ob die statistisch nachweisbare Lücke von 715'' bis 720'' durch ein Instabilwerden der Bewegung erklärt werden kann. Das Ergebnis ist negativ Der kritische Wert von \(n''\) rückt zwar näher an die Lücke heran, wenn für \(\lambda_1\) der aus der Berücksichtigung aller großen Planeten folgende genauere Wert gewählt wird, aber aus der Theorie ergibt sich, daß\ der Instabilitätsbereich stets rechts von dieser Stelle liegt, also größeren \(n''\) zugehört. -- In der dritten Abhandlung werden in gleicher Weise die Ergebnisse der Rechnung für \[ \lambda''=4\lambda_1,=\frac 32 \lambda_1,=2 \lambda_1,=\lambda_1 \] mitgeteilt und diskutiert. In der vierten Abhandlung wird der Fall \(\lambda''=3\lambda_1\) ausführlich behandelt; für die Fälle \[ \frac{\lambda''}{\lambda_1}=\frac{\kappa}{1} (\kappa=5,6,\dots,11),\;=\frac{\kappa}{2}(\kappa=5,7,9), \;=\frac{\kappa}{3}(\kappa=5,7,8), \;=\frac 43,\frac 54,\frac 75,\frac 76 \] werden einige Ergebnisse in einer Tabelle zusammengestellt. Ferner enthält die vierte Abhandlung Ergänzungen zu den drei ersten Arbeiten.
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