Algebraic arithmetic. (Q1444802)

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scientific article; zbMATH DE number 2581128
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    English
    Algebraic arithmetic.
    scientific article; zbMATH DE number 2581128

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      Algebraic arithmetic. (English)
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      1927
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      Der Verf. geht aus von den Dicksonschen Axiomen der Algebra. Er axiomatisiert zunächst Begriffe wie Modul, Ring, Gruppe u. a. und versucht damit abstrakt den Begriffder ``arithmetischen Theorie'' zu definieren. Nach dieser Einleitung stellt er zwei Algebren \(C\) und \(D\) auf, mit deren Hilfe gezeigt wird, daß das Rechnen mit Potenzreihen und mit Dirichletschen Reihen, geeignet gedeutet, eine Algebra liefert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt wohl bei der Algebra of parity, \(P\). Sind \(\lambda_1,\ldots,\lambda_r\), \(\mu_1,\ldots,\mu_s\) einreihige Matrizen, so hat eine Funktion \(f\), die für die Elemente der \(\lambda\), \(\mu\) definiert ist, die parity \(p(\lambda_1,\ldots,\lambda_r|\mu_1,\ldots,\mu_s)\), wenn sich \(f\) beim Ersetzen von \(\lambda_{\rho}\) durch \(-\lambda_{\rho}\) mit \(+1\), beim Ersetzen von \(\mu_{\sigma}\) durch \(-\mu_{\sigma}\) mit \(-1\) multipliziert. Für die \(p\) wird dann die Algebra \(P\) entwickelt, von welcher ein Teil einem Teil der Trigonometrie -- welcher die Moivreschen Formeln enthält -- isomorph ist. Daher liefern die Moivreschen Formeln Sätze über parities und über Funktionen mit parities. Diese Sätze werden angewendet in der Theorie der mehrfach periodischen Funktionen, insbesondere der Thetafunktionen. Von hier auftretenden Identitäten zwischen trigonometrischen Funktionen wird bewiesen, daß sie allein durch die parity-Eigenschaften der Funktionen bedingt sind und sich daher aus der Algebra \(P\) ergeben. Von den Algebren \(C\) und \(D\) werden weiter einige verstreute Anwendungen angegeben, einige von umfassenderem Charakter für die Theorie von zahlentheoretischen Funktionen wie \(\varphi\), \(\mu\) und anderen.
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