Zu einem Satze von S. Bernstein über Minimalflächen im großen. (Q1446121)

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scientific article; zbMATH DE number 2583555
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    Zu einem Satze von S. Bernstein über Minimalflächen im großen.
    scientific article; zbMATH DE number 2583555

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      Zu einem Satze von S. Bernstein über Minimalflächen im großen. (English)
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      1927
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      Verf. beweist folgenden von S. Bernstein herrührenden Satz: Ist \(z(x,y)\) eine in der ganzen endlichen \(xy\)-Ebene reguläre Lösung der partiellen Differentialgleichung der Minimalflächen, so ist die durch die Gleichung \(z = z(x, y)\) dargestellte Minimalfläche eine Ebene. Zunächst wird gezeigt, daß eine Minimalfläche der angegebenen Art eineindeutig und konform auf ein Gebiet einer \(\alpha \beta \)-Ebene abgebildet werden kann, und zwar kann sogar eine Koordinate, z. B. \(x\), als einer der beiden Parameter \(\alpha \) gewählt werden. Dann wird bewiesen, daß das Bildgebiet die ganze Parameterebene erfüllen muß. Hätte nämlich das Bildgebiet endliche Randpunkte, so gäbe es eine analytische Funktion von \(\zeta=\alpha +i\beta \), die bei Annäherung an jeden Randpunkt unendlich würde. Die Existenz einer solchen Funktion führt aber zum Widerspruch mit dem folgenden Lemma: Sei \(G\) ein einfach zusammenhängendes Gebiet in der komplexen \(\zeta \)-Ebene, welches innerhalb eines Kreises \(K\) liegt, ohne das Innere von \(K\) auszufüllen. Sei ferner \(f(\zeta )\) eine in \(G\) reguläre analytische Funktion, welche in allen solchen Randpunkten von \(G\) verschwindet, welche innerhalb von \(K\) liegen. Dann ist \(f(\zeta )\) identisch Null. Schließlich wird die Existenz zweier in der ganzen \(\zeta \)-Ebene regulären analytischen Funktionen mit folgenden Eigenschaften nachgewiesen: (1) ihre Quadratsumme ist Eins; (2) ihre Real- und Imaginärteile sind \(\displaystyle \frac {\partial z}{\partial \alpha }\), \(\displaystyle \frac {\partial z}{\partial \beta }\), \(\displaystyle \frac {\partial y}{\partial \alpha }\), \(\displaystyle \frac {\partial y}{\partial \beta }\); (3) der Realteil der einen ist in der ganzen Ebene positiv. Also sind beide konstant, d. h. \(y\) und \(z\) sind lineare Funktionen von \(\alpha \) und \(\beta \).
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