Mehrkörperprobleme und Resonanz in der Quantenmechanik. II. (Q1446972)

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scientific article; zbMATH DE number 2584521
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    Mehrkörperprobleme und Resonanz in der Quantenmechanik. II.
    scientific article; zbMATH DE number 2584521

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      Mehrkörperprobleme und Resonanz in der Quantenmechanik. II. (English)
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      1927
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      Das in einer früheren Arbeit (Z. f. Physik 38 (1926), 411-426; F. d. M. 52) aufgedeckte und speziell am \(He\) (Z. f. Physik 39 (1926), 499-518; F. d. M. 52) diskutierte \textit{quantenmechanische Resonanzphänomen}, welches auf der absoluten Gleichartigkeit aller Elektronen beruht, wird hier bei Atomen von \textit{mehr als zwei Elektronen} untersucht, und es wird sein Zusammenhang mit der Multiplettstruktur der Termsysteme komplizierter Atome erläutert. Die mathematische Methode wurde von E. Wigner in der nachstehend referierten Arbeit von einem wesentlich allgemeineren und prinzipielleren Gesichtspunkt aus im Zusammenhang mit der Theorie der Darstellung der symmetrischen Gruppe gegeben und werde zweckmäßig dort nachgelesen. Es ergibt sich ein charakteristischer Zerfall der Atomzustände in eine Reihe von Systemen, welche nicht miteinander kombinieren und welche gemäß dem Pauli-Prinzip in ganz bestimmter Weise den verschiedenen Koppelungsmöglichkeiten des Elektronendralls zuzuordnen sind. Das Wesentliche ist, daß die relative Lage dieser verschiedenen Termsysteme zueinander, welche spektroskopisch den Termsystemen verschiedener \textit{Multiplizität} korrespondieren, in erster Linie nicht durch die winzige magetisehe Wechselwirkung des Elektronendralls hervorgerufen wird -- welche man früher als einzige Ursache nur in völlig unbefriedigender Weise heranziehen konnte. Vielmehr ergibt sich die relative Lage der Termsysteme als eine unmittelbare Äußerung der quantenmechanischen Resonanzerscheinung zwischen den de Broglie-Wellen gleicher Systeme; man kann sie sich einigermaßen als eine ``\textit{Resonanzverstimmung}'' vorstellen, welche die Hauptschwingungen mehrerer gleichfrequenter mechanischer Systeme unter dem Einfluß gegenseitiger Koppelung erleiden. Es handelt sich also hier um die mathematische Auffindung einer \textit{neuen Erscheinung}, welche sich in Wirkungen äußert, die in der bisher entwickelten Atomphysik völlig unbekannt waren und die sich in der Folge von der größten Tragweite zeigten. Die Arbeit enthält schließlich eine einfache Anwendung, die Deutung einer empirisch bekannten Intensitätsanomalie bei den Bandenspektren.
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