Sur la formule d'inversion de Fourier. (Q1447149)
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scientific article; zbMATH DE number 2581774
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur la formule d'inversion de Fourier. |
scientific article; zbMATH DE number 2581774 |
Statements
Sur la formule d'inversion de Fourier. (English)
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1927
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Die Fouriersche Integralformel \[ f(x)=\frac1{2\pi} \int\limits_{-\infty}^\infty du \int\limits_{-\infty}^\infty f (t) e^{iu(x-t)}\, dt \] wird zunächst bewiesen für die Funktionen, die samt ihrem Quadrat im Intervall \((- \infty, + \infty )\) Lebesgue-integrabel sind (Klasse \(L^{12}\)), und vom Standpunkt der Funktionaloperationen aus beleuchtet. Betrachtet man die Fourierschen Transformationen \[ T (f)=F(u) = \frac1{\sqrt{2\pi}} \int\limits_{-\infty}^\infty f (t) e^{-iut}\, dt \] und \[ \overline T(f)=\frac1{\sqrt{2\pi}} \int\limits_{-\infty}^\infty f(x)e^{iux}\,dx, \] so bedeutet die Fouriersche Formel: \(T\overline T(f) = f\). Der Beweis beruht auf der für Funktionen der Klasse \(L\) gültigen Gleichung: \[ \frac1{2\pi} \iiint\limits_{-\infty}^{\phantom{+{}\;}\infty} e^{-\frac{u^2}{2n^2}-iut+iux} f(t)g(x)\,du\,dt\,dx = \frac n{\sqrt{2\pi}} \iint\limits_{-\infty}^{\phantom{+{}\;}\infty} e^{-n^2\frac{(x-t)^2}2} f(t)g(x)\,dt\,dx. \] Aus dieser folgt ferner für Funktionen der Klasse \(L^{12}\): \[ \int\limits_{-\infty}^\infty |F(u)|^2\,du \leqq \int\limits_{-\infty}^\infty |f(t)|^2\,dt. \] Da nach der Fourierschen Formel \(\overline T(F) = f(t)\) oder, w. d. i., \(T(F) = f(-t)\) ist, so gilt auch die umgekehrte Ungleichung; folglich besteht das Analogon zur Parsevalschen Formel: \[ \int\limits_{-\infty}^\infty |F(u)|^2\,du = \int\limits_{-\infty}^\infty |f(t)|^2\,dt \] Die Fourierschen Transformationen und die Fouriersche und Parsevalsche Formel lassen sich nun auf die noch nicht in \(L^{12}\) enthaltenen Funktionen der Klasse \(L^2\) ausdehnen, indem eine solche Funktion \(f^*\) als Grenze einer Funktionsfolge \(\{f_n\}\) aus \(L^{12}\) im Sinne der Konvergenz im Mittel dargestellt und \(T(f)\) durch \(\lim T(f_n)\) im gleichen Sinn definiert wird. Funktionen, die sich nur auf einer Nullmenge unterscheiden, haben dabei natürlich als identisch zu gelten. (IV 7.)
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