Conditions aux limites comportant des dérivées tangentielles. (Q1447784)
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scientific article; zbMATH DE number 2582398
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Conditions aux limites comportant des dérivées tangentielles. |
scientific article; zbMATH DE number 2582398 |
Statements
Conditions aux limites comportant des dérivées tangentielles. (English)
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1927
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Gegeben ist eine partielle Differentialgleichung zweiter Ordnung \[ F_P(u)-f(u) = 0 \tag{1} \] von elliptischem Typus in \(m \geqq\) 3 unabhängigen Variablen, ferner ein Bereich \(D\), dessen Begrenzung \(S\) heiße. Gesucht wird eine Lösung \(u\) von (1), welche in jedem Punkte \(p\) von \(S\) die Randbedingung \[ H(p)\frac{\partial u}{\partial N} + K(p)u = L(p) \tag{2} \] erfüllt. (Dabei bedeutet \(\dfrac{\partial\;}{\partial N}\) die Ableitung nach der geeignet definierten ``Normalen'' an \(S\) in \(p\).) Die Konstruktion der Greenschen Funktion \(G_\varPi^P\) des Problems wird zurückgeführt auf die einer Hilfsfunktion \(V_\varPi^P\), welche, ebenso wie \(G_\varPi^P\), als Funktion von \(P\) bezw. \(\varPi\) die entsprechenden homogenen Randbedingungen erfüllt und für \(P = \varPi\) einen Pol \((m - 2)\)-ter Ordnung besitzt, während \(V_\varPi^P\) in \(D\) nur einer Regularitätsbedingung zu genügen hat (für \(P = \varPi\) hat \(F_P(V)\) bezw. der adjungierte Ausdruck \(\mathfrak F_\varPi (V)\) nur Pole von einer Ordnung \({}< m\)). Zur Gewinnung von \(G\) aus \(V\) braucht man im wesentlichen nur den lösenden Kern von \(F_P(V_P^\varPi)\) zu bestimmen. Am Schluß der ersten Note werden Andeutungen betr. den Fall singulärer Punkte von \(S\) gegeben (insbesondere bei \(m = 2\), \(H = 0\), \(D = \text{Rechteck}\)). In der zweiten Note wird eine andere Lösungsmethode angedeutet. Bei dieser geht man analog vor, wie bei der Bestimmung einer Potentialfunktion durch einfache und doppelte Belegung, indem man gewisse über \(S\) erstreckte Integrale heranzieht. Dabei hat \(S\) gewissen Regularitätsbedingungen zu genügen (stetige Tangentialebene u. a.). Ferner wird die Behandlung des Falles zweier unabhängiger Variabler bei Vorhandensein von Eckpunkten auf \(S\) angedeutet. Die Existenz der Krümmung von \(S \) braucht nicht vorausgesetzt zu werden. In der dritten Note wird (2) ersetzt durch \[ \frac{\partial u}{\partial N} + H(p)\frac{\partial u}{\partial s} + K(p)u = L(p), \tag{3} \] wobei \(\dfrac{\partial\;}{\partial s}\) die Ableitung in einer tangentiellen Richtung bedeutet. Verf. beschränkt sich auf den Fall zweier unabhängig Veränderlicher. Die Begrenzung \(S\) soll in jedem Punkte eine endliche Krümmung besitzen. Die in der ersten Note angegebene Methode muß für \(H \neq 0\) modifiziert werden, während die Methode aus der zweiten Note auch für \(H \neq 0\) ohne weiteres zum Ziele führt. Man kann dabei sogar statt (1) allgemeiner eine Integrodifferentialgleichung der Form \[ \varDelta u + a\frac{\partial u}{\partial x} + b\frac{\partial u}{\partial y} + cu+ \iint \varGamma_P^M u_M\,d\omega_M =0 \tag{4} \] zugrunde legen. Schließlich wird eine Lösung \(u\) des Problems auch unter Vermeidung der Greenschen Funktion und damit der adjungierten (Integro-) Differentialgleichung gewonnen, indem \[ u=\iint V_P^M \varphi_M\,d\omega_M+\chi_P \] gesetzt wird, wobei \(\chi_P\) den Randbedingungen genügt, aber sonst ziemlich willkürlich ist. Für \(\varphi_P\) ergibt sich dann eine Integralgleichung zweiter Art.
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