Mathematische Miszellen. V: Über eine Erweiterung des Irreduzibilitätsbegriffs nebst einer Anwendung auf ein funktionen-theoretisches Problem. (Q1448859)

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scientific article; zbMATH DE number 2585655
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    Mathematische Miszellen. V: Über eine Erweiterung des Irreduzibilitätsbegriffs nebst einer Anwendung auf ein funktionen-theoretisches Problem.
    scientific article; zbMATH DE number 2585655

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      Mathematische Miszellen. V: Über eine Erweiterung des Irreduzibilitätsbegriffs nebst einer Anwendung auf ein funktionen-theoretisches Problem. (English)
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      1926
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      Ist \(F(x, y, z, \dots,)\) ein Polynom, dessen Koefficienten nicht als zum Körper \(R\) gehörig vorausgesetzt werden, so heißt es irreduzibel in \(R\), wenn es keinen echten Teiler mit Koeffizienten aus R besitzt. Verf. beweist nun das dieser Erweiterung des Irreduzibilitätsbegriffs entsprechende Analogon zum \textit{Hilbert}schen Irreduzibilitätssatz: Sind \(k\) Polynome \(F_\varkappa (x_1, \dots, x_n; y_1, \dots, y_m)\) \((\varkappa = 1, \dots, k)\) in \(x_1, \dots, y_m\) in einem endlichen algebraischen Zahlkörper \(R\) irreduzibel, so kann man den Variabeln \(y_1, \dots, y_m\) auf unendlich viele Weisen solche ganzzahligen Werte beilegen, daß \(F_1, \dots, F_k\) als Polynome in \(x_1, \dots, x_n\) sämtlich in \(R\) irreduzibel bleiben. Von diesem Satz wird eine Anwendung auf die Theorie der ganzen Funktionen endlicher Ordnung gemacht. Es sollen nämlich sämtliche Paare solcher Funktionen bestimmt werden, die in ihren Null- und Einsstellen (auch hinsichtlich der Vielfachheit) übereinstimmen. Dieses Problem läßt sich leicht darauf zurückführen, alle Paare von Polynomen \(Q(z)\) und \(R(z)\) zu bestimmen, derart, daß \[ \frac{e^{2\pi i Q(z)} -1}{e^{2\pi i R(z)} - 1} \] ganz wird, d. h. zu beliebigem \(R(z)\) alle \(Q(z)\) zu bestimmen, die immer gleichzeitig mit \(R(z)\) einen ganzzahligen Wert, und zwar in gleicher Vielfachheit, annehmen. Auf Grund des obigen Satzes gelingt es zu zeigen, daß dazu nicht allein hinreichend, sondern auch notwendig ist, daß \(Q(z)\) von der Form \(Q(z) = L(R(z))\) ist, wo \(L(z)\) ein Polynom ist, das für alle ganzen Werte von \(z\) ganz ist. (IV 4.)
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