Geometry of a set of \(n\) functions. (Q1449397)
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scientific article; zbMATH DE number 2588272
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Geometry of a set of \(n\) functions. |
scientific article; zbMATH DE number 2588272 |
Statements
Geometry of a set of \(n\) functions. (English)
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1926
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Die Arbeit behandelt eine Verallgemeinerung der Differentialgeometrie in \(n\) Dimensionen und stellt eine Erweiterung einer früher vom Verf. entwickelten Theorie dar (Functional differential geometry, Transactions A. M. S. 13 (1912), 319-341; F. d. M. 43, 681 (JFM 43.0681.*)). Es werden \(n\) Funktionen \(\theta_i(x; u^1,\ldots,u^m)\) der Variablen \(x\) und der Parameter \(u^1,\ldots, u^m\) zugrundegelegt, die mit ihren Ableitungen für \(0\leqq x \leqq 1\) und ein Gebiet des Parameterraumes \(S_m\) definiert sind. Jedes \(\theta_i\) läßt sich als ein in \(S_m\) definiertes Vektorfeld deuten. Die \(n\) Vektoren \(\theta_i\) und alle ihre linearen Kombinationen mit Koeffizienten, die von den \(u\), aber nicht von \(x\) abhängen, bilden einen Vektorraum \(V_n\). Das skalare Produkt, Länge und Winkel von Vektoren werden in üblicher Weise definiert, ebenso der Begriff eines zu \(V_n\) normalen Vektors. Sodann werden lineare Transformationen der ursprünglichen Basisvektoren \(\theta_i\) in neue Basisvektoren \(\varphi_i\) untersucht und Beziehungen zur Theorie des affinen Zusammenhangs (\textit{Weyl, Eisenhart-Veblen}) hergestellt, wobei sich das Analogon zum Krümmungstensor ergibt. Damit der Raum \(V_n\) linear ist, müssen die ``Krümmungskomponenten'' verschwinden. Wenn die Ableitungen \(\theta_{i,\lambda}=\dfrac{\partial\theta_i}{\partial u^{\lambda}}\) sich nicht linear durch die \(\theta_i\) ausdrücken lassen, so kann man \(k\) weitere Funktionen \(\theta_{n+1},\ldots,\theta_{n+k}\) hinzufügen, sodaß die \(\theta_{i,\lambda}\) in dem erweiterten Raum \(V_{n+k}\) liegen, der die ``erste Normalerweiterung'' von \(V_n\) heißt. Die erste Normalerweiterung von \(V_{n+k}\) heißt die zweite Normalerweiterung von \(V_n\), usw. Ist speziell \(k=1\), so sind die Bedingungen dafür, daß \(V_{n+i}\) linear ist, die Analoga zu den \textit{Codazzi}schen und \textit{Gauß}schen Gleichungen der Differentialgeometrie. Wie sich die gewöhnliche Differentialgeometrie in die obige Theorie einordnet, wird am Beispiel der von \textit{Wilczynski} (Projective differential geometry of curved surfaces, Transactions A. M. S. 8 (1907), 233-260; F. d. M. 38, 633) entwickelten projektiven Differentialgeometrie gezeigt. (IV 7.)
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