Die Dedekindschen Sätze über den Zusammenhang zwischen den Idealen und den höheren Kongruenzen. (Q1449986)

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scientific article; zbMATH DE number 2585905
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    Die Dedekindschen Sätze über den Zusammenhang zwischen den Idealen und den höheren Kongruenzen.
    scientific article; zbMATH DE number 2585905

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      Die Dedekindschen Sätze über den Zusammenhang zwischen den Idealen und den höheren Kongruenzen. (English)
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      1924
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      Verf. gibt einen Beweis an für den von \textit{R. Dedekind} bewiesenen Satz [Über den Zusammenhang zwischen der Theorie der Ideale und den höheren Congruenzen. Abhandlungen Göttingen 23, 3--38 (1878; \url{eudml:135827}), S. 15]: \(\vartheta\) sei eine Wurzel der irreduziblen Gleichung \(f(x)=x^n+a_1x^{n-1} + \cdots + a_n= 0\), wo die \(a_i\) ganz rational sind. Wenn die rationale Primzahl \(p\) kein Teiler des Index von \(\vartheta\), und \(f(x)\equiv \varphi_1(x)^{e_1}\cdot \varphi_2(x)^{e_2} \ldots \varphi_s(x)^{e_s} \pmod p\) die Zerlegung von \(f(x)\) in Primfunktionen \(\pmod p\) ist, so hat man \( p= {\mathfrak p}_1^{e_1}{\mathfrak p}_2^{e_2} \cdot \ldots {\mathfrak p}_s^{e_s}\). Dabei ist der Grad \(m_i\) von \(\varphi_i(x)\) gleich dem Grad des Primideals \({\mathfrak p}_i\), und es gilt \({\mathfrak p}_i=(p, \varphi_i(\vartheta))\). Zunächst wird gezeigt, wie dieser Satz unter Benutzung grundlegender Begriffe und Tatsachen einfach, kurz und übersichtlich bewiesen werden kann, wenn man die folgende wesentliche Tatsache heranzieht: (\(^*\)) Ist \(f(x)= \varphi_1(x)^{e_1} \cdots \varphi_s(x)^{e_s}+pM(x)\), so ist \(p\) dann und nur dann Teiler des Index von \(\vartheta\), wenn es ein \(i\) gibt, für das \(e_i> 1\) und \(M(x) \pmod p\) durch \(\varphi_i(x)\) teilbar ist. Dieses Hilfsmittel gewinnt Verf. unter Benutzung des bekannten Satzes: Die Primzahl \(p\) ist dann und nur dann ein Teiler des Index von \(\vartheta\), wenn \(\vartheta\) mod \(p\) einer Kongruenz niedrigeren als \(n\)-ten Grades genügt. Ferner braucht er für den Beweis von (\(^*\)) den von ihm früher bewiesenen Satz [Acta Math. 44, 219--314 (1923; JFM 49.0698.04)]: Es sei \(\omega\) eine ganze Zahl eines Körpers, welche der Gleichung genügt: \(x^n+ b_1x^{n-1}+ \cdots + b_n = 0\). Dann wird die notwendige und hinreichende Bedingung dafür, daß \(\omega\) durch alle verschiedenen Primidealteiler von \(p\) teilbar ist, durch \(b_1\equiv b_2 \equiv \cdots \equiv b_n \equiv 0 \pmod p\) ausgedrückt. Die Beweismethode des Verf. erlaubt auch, zu zeigen, daß die Zerlegung von \(f(x)\) mit der von \(p\) in der Anzahl der Faktoren und den zugehörigen Exponenten auch übereinstimmt in dem Fall: \[ f(x)=\varphi_1(x)^{e_1}\cdot \ldots \varphi_s(x)^{e_s}+p^a \cdot M(x), \quad a > 1, \;(a, e_i) = 1 \] für alle \(i\) (\(p\) ist hier Indexteiler), und wenn für \(e_i> 1\) \(M(x) \pmod p\) nicht durch \(\varphi_i(x)\) teilbar ist. Die Bestimmung der \({\mathfrak p}_i\) ist anders.
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