The form of an isolated electric particle. (Q1458703)
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scientific article; zbMATH DE number 2597031
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The form of an isolated electric particle. |
scientific article; zbMATH DE number 2597031 |
Statements
The form of an isolated electric particle. (English)
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1924
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Die experimentellen Ergebnisse weisen darauf hin, daß\ es zwei verschiedene Typen elektrischer Partikel gibt. Ein bestimmtes Partikel gehört einem der beiden Typen an und kann durch keinerlei Einwirkung dazu gebracht werden, die Struktur des anderen Typus anzunehmen. Entfernt es sich daher so weit von allen anderen, daß\ es als isoliert und von der Einwirkung äußerer Kräfte frei angesehen werden kann, dann strebt es immer wieder einem nur durch seine inneren Kräfte bestimmten Gleichgewichtszustand zu. In erster Näherung kann man wohl die Eigengravitation vernachlässigen und daher ein Lorentzsches Koordinatensystem einführen und, falls seine Geschwindigkeit kleiner ist als die Lichtgeschwindigkeit, auf Ruhe transformieren. In diesem Ruhsystem muß\ dann die Gestalt des Partikels beschrieben werden. In Messenger 52, 116-128 (1922) hat der Verf. gezeigt, daß, wenn man den Maxwellschen Spannungs-Energietensor \(T_c\) durch den Ansatz \[ T=T_e+T_s+T_c-T_m \] erweitert, zwei verschiedene stabile kugelförmige elektrische Partikel resultieren. Er konnte ferner zeigen, daß\ mit großer Annäherung Energie und Bewegungsgröße lediglich durch \(T_m\) bestimmt sind und daß\ die aus diesem Teil des Spannungstensors resultierenden Werte mit den bisher angenommenen elektronentheoretischen übereinstimmen. In dieser Arbeit weist er nach, daß\ Energie und Masse exakt durch \(T_m\) allein bestimmt werden. Zu diesem Zwecke betrachtet er den Tensor \[ T=T_e+K(T_s+T_c), \] dem die Energie \[ \begin{aligned} U&=\left(k+\frac 12 \right) \int_0^\infty \left( \frac{d \psi}{dr} \right)^2 4\pi r^2 dr - 2k(\psi \varrho)_{r=a} \frac 43 \pi a^3 \\ &=4\pi \int_0^\infty \left( \left( k+\frac 12 \right) r^2 \left( \frac{d \psi}{dr} \right)^2 -\frac 23 k \frac{d}{ds} (\varphi \varrho r^3) \right) dr \end{aligned} \] entspricht, wobei \(\psi\) in diesem Falle das elektrostatische Potential im Inneren des Partikels, \(a\) dessen Radius bedeuten. Berücksichtigt man, daß\ \(\psi=b \varrho^{2k}\) ist und der Poissonschen Gleichung genügt, so wird \[ U=\frac{8r}{3}(1-k)\int_0^\infty r^2 \left( \frac{d \psi}{ds} \right)^2 dr, \] verschwindet also für \(k = 1\) w. z. b. w. Ebenso ergibt sich die Masse exakt zu \(\frac{U}{c^2}\). Schwierigkeiten treten erst bei beschleunigter Bewegung der elektrischen Partikel auf, da es dann stellen negativer Energie gibt. Bateman meint, daß\ analog wie in der Hydrodynamik das Auftreten negativen Drucks in der theoretischen Berechnung des hydrodynamischen Widerstands darauf hinweist, daß\ die Geschwindigkeitsverteilung zwar im großen und ganzen die theoretische ist, aber an den Stellen negativen Drucks in der Wirklichkeit Wirbelbildung auftritt, auch in diesem Falle die berechneten Felder im großen der Wirklichkeit entsprechen, die Theorie aber noch einer den hydrodynamischen Wirbeln entsprechenden Korrektur bedarf. Diese könnte einerseits darin zu suchen sein, daß\ das Prinzip der Superposition für sehr starke Felder, wie sie die atomaren ja darstellen, seine Gültigkeit verliert, anderseits veranlaßt ihn der Vergleich mit dem Auftreten der Wirbel im hydrodynamischen Analogon zu der Frage, ob es nicht noch weitere elektrische Partikel (die ja die Singularitäten des elektrischen Feldes darstellen) gibt. Zu diesem Zwecke untersucht er, ob die Bewegungsgesetze auch dann zu erfüllen sind, wenn sich die Elektrizität mit Lichtgeschwindigkeit bewegt: \(\varrho \left({\mathfrak E}+\frac 1c [{\mathfrak vH}] \right) +2\psi \text{grad} \left(\varrho\sqrt{1- \frac{v^2}{c^2}} \right)=0\), \(\varrho({\mathfrak vE})-2\psi \frac{\partial}{\partial t} \varrho \sqrt{1\frac{v^2}{c^2}}=0\). Da wir nicht mehr im Ruhsystem arbeiten, ist \(\psi\) nunmehr ein retardiertes Potential der Dichteverteilung \(\varrho \sqrt{1- \frac{v^2}{c^2}}\). Ist \(v=c\), so muß\ sein: \({\mathfrak E}+\frac 1c[{\mathfrak vH}]=0\); fügen wir noch hinzu \({\mathfrak H}-\frac 1c[{\mathfrak vE}]=0\), so befriedigt das ganze Feld die Maxwellschen Gleichungen. Die Lösung dieser Gleichungen ist dem Verfasser bereits Proc. Lond. math. soc. (2) 18, 95 (1919) gelungen. Sie ergibt ein ``elementares Strahlungsfeld''. Die Elektrizität bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang den ``Strahlen'' eines solchen Feldes. In der erstzitierten Arbeit wurde gefunden: \[ \frac{d}{dt} \left( \varrho \sqrt{1-\frac{v^2}{c^2}} \right)=0. \] Wenn also am Anfang \(v = c\) war, so kann man daraus schließen, daß\ immer \(\varrho \sqrt{1-\frac{v^2}{c^2}}=0\) ist. Wird also die Geschwindigkeit dieses Partikels unter die Lichtgeschwindigkeit gebracht, so ist dann \(\varrho=0\). Diese Partikel bestehen also nicht aus Elektronen und Protonen, sondern sind etwas wesentlich anderes. Bateman meint, daß\ sie aus dem Äther entstehen. Um die Art der Entstehung zu untersuchen, geht Verf. auf den Tensor \(T_m\) zurück. Ist \(v = c\) und \(\psi_{r=a}=0\), so wird \(T_m\) unbestimmt, ist aber deren Verhältnis endlich, so kann ein entsprechendes Partikel mit einer endlichen Ladungsdichte \(\varrho\) existieren. Dies würde darauf hinweisen, daß\ diese Partikel an den Stellen \(\psi=0\) entstehen. Solche Stellen gibt es aber nur in Feldern, die durch Superposition des Feldes mindestens einer positiven und einer negativen Ladung entstehen. Die Bedeutung dieser Untersuchung für die Emission eines Lichtquants, das Bateman als ein derartiges Korpuskel ansieht, ist offensichtlich. Er untersucht daher zum Schlusse das Feld eines Wasserstoffatoms auf die Stellen \(\psi=0\) und zieht daraus Schlüsse auf die Bahn des Lichtquants.
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