Über die Anwendung der Viggo Brunschen Methode auf die Theorie der algebraischen Zahlkörper. (Q1460141)

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scientific article; zbMATH DE number 2598000
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    Über die Anwendung der Viggo Brunschen Methode auf die Theorie der algebraischen Zahlkörper.
    scientific article; zbMATH DE number 2598000

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      Über die Anwendung der Viggo Brunschen Methode auf die Theorie der algebraischen Zahlkörper. (English)
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      1923
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      Der formale Apparat der Viggo Brunschen Methode, der auf der Vernachlässigung kleiner Glieder einer Legendreschen Formel für die Anzahl der Primzahlen unterhalb \(x\) aufgebaut ist, läßt sich ohne weiteres auf algebraische Zahlkörper anwenden. Zur Abschätzung gewisser Anzahlen muß man einen Hilfssatz benutzen, der auf Gitterpunktsabzählungen beruht: ''Es sei \(\zeta\) eine ganze Zahl aus \(K\) von der Eigenschaft \(|\zeta^{(p)}|\leqq M|\root n\of{N(\zeta)}|\) (\(p=1,2,\ldots,n\)). Ferner sei \(\mathfrak{a}\) ein beliebiges Ideal und \(\beta\) irgendeine ganze Zahl aus \(K\) (die auch gleich \(\zeta\) sein kann). Es sei \(P(\mathfrak{a},\zeta)\) die Anzahl der Zahlen \(\xi\) mit den Eigenschaften \[ \xi\equiv\beta\pmod{\mathfrak{a}}, \quad |\xi^{(p)}|\leqq|\zeta^{(p)}|, \quad |\xi^{(p)}-\zeta^{(p)}|\leqq|\zeta^{(p)}|, \quad (p=1,2,\ldots,n). \] Dann gibt es zwei von \(\mathfrak{a},\zeta,\beta\) unabhängige Zahlen \(A\) und \(B\), so daß \[ P(\mathfrak{a},\zeta)=A\frac{|N(\zeta)|}{N(\mathfrak{a})}+ t\left(1+B\left(\frac{N(\zeta)}{N(\mathfrak{a})}\right)^{1-\frac{1}{n}}\right) \quad (|t|\leqq 1).\text{''} \] An diesem Hilfssatz ist die Gleichmäßigkeit der Abschätzung in bezug auf das Ideal \(\mathfrak{a}\) bemerkenswert, die im Beweise durch die Wahl einer normierten Basis von \(\mathfrak{a}\) erreicht wird. Das Hauptresultat der Arbeit lautet: ``Ist \(\mathfrak{l}\) das Produkt aller Primideale ersten Grades von 2, und ist \(\zeta\) eine durch \(\mathfrak{l}\) teilbare Zahl von hinreichend großer Norm, so gibt es stets additive Zerlegungen \(\zeta=\xi+\eta\) von der Art, daß \(|\xi^{(p)}|\leqq|\zeta^{(p)}|\), \(|\eta^{(p)}|\leqq|\zeta^{(p)}|\) und \(\xi\) und \(\eta\) je höchstens sieben Primidealfaktoren besitzen.
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