Sur quelques théorèmes de M. Borel. (Q1462017)
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scientific article; zbMATH DE number 2601468
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Sur quelques théorèmes de M. Borel. |
scientific article; zbMATH DE number 2601468 |
Statements
Sur quelques théorèmes de M. Borel. (English)
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1922
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Aus einer Verallgemeinerung eines Satzes von Borel (vgl. den letzten Absatz des zweitletzten Ref.) folgt, wie Verf. ohne Beweis angibt, der folgende Satz, den wir mit \(\leqq \) statt \(<\) schreiben: I. Wenn die Koeffizienten einer ganzen Funktion den Ungleichungen \[ |\alpha_n | \leqq \frac {\mu (r)}{r^n} \qquad (n=0,1,2, \dots ) \] für \(r \geqq r_0\) genügen, wo \(\mu (x)\) eine wachsende Funktion ist, so gilt \[ \sum_{n=0}^\infty |a_n| r^n \leqq \theta r \mu (r) \log_1 \mu (r) \dots \log_\nu \mu(r)\cdot [\log_\nu \mu(r)]^\varepsilon, \text{ wo } \theta > 1, \quad \varepsilon > 0. \tag{1} \] Es handelt sich, wie man sieht, um eine Abschätzung der Majorante der Funktion durch das Maximum \(\mu (r)\) des allgemeinen Gliedbetrages \(|a_n| r^n\) auf dem Kreise \(|x| = r\). Die in ähnlicher Richtung bekannten Aussagen, wie die Wimansche Ungleichung \[ M(r) \leqq \mu(r) [\log \mu(r)]^{\frac 12 + \varepsilon} \] nach Valiron (Ann. de l' Éc. Norm. (3) 37, 219, 1920; vgl S. 249, Th. IX), gelten alle nur mit Ausnahme einer gewissen, nicht sehr ins Gewicht fallenden Intervallmenge. Deshalb, und weil Verf. als Quelle für I den eingangs gen. Satz angibt, der ebenfalls mit einer Menge von Ausnahmeintervallen behaftet ist, erscheint es nicht recht glaubhaft, daß (1) für alle (oder nur alle großen) \(r\) ohne Ausnahme gelten soll, so daß Ref. den Satz I in diesem Umfange bezweifelt, solange nicht des Verf. Beweis vorliegt. Auf die Sätze II-IV, die ebenfalls ohne jede Beweisandeutung vorgesetzt werden, gehen wir aus diesem Grunde nicht ein. Satz V ist nichts weiter als eine naheliegende Folgerung aus der eingangs erwähnten Verallgemeinerung.
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