A new theory of measurement: A study in the logic of mathematics. (Q1462833)

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scientific article; zbMATH DE number 2605499
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    English
    A new theory of measurement: A study in the logic of mathematics.
    scientific article; zbMATH DE number 2605499

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      A new theory of measurement: A study in the logic of mathematics. (English)
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      1920
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      Diese Untersuchung knüpft sich an eine von \textit{Whitehead} und \textit{Russell} im dritten Band der ``Principia Mathematica'' gegebenen Theorie der Messung. Dabei handelt es sich um Begriffsbildungen, mit Hilfe deren die Zuordnung konkreter Größen zu den Zahlgrößen geschehen kann. Diese Theorie ist aber nur da anwendbar, wo für die vorkommenden Größen keine wesentliche Schranke vorhanden ist, es sei denn, daß\ eine zyklische Ordnung vorliegt. \textit{Wiener} entwickelt nun eine neue Theorie der Messung, welche er wesentlich mit Rücksicht auf die Bedingungen einrichtet, wie sie bei den Größen in der Wahrnehmung vorliegen, wo sich einerseits nicht jede Größe beliebig vervielfachen läßt und andrerseits auch ``unterschwellige'' Intervalle (unmerkliche Unterschiede) vorkommen. Er zeigt, daß\ diese Bedingungen, welche durch die Begrenztheit und die Unschärfe der Wahrnehmung gegeben sind, uns für die mathematische Fixierung der Größenverhältnisse nicht etwa zur Einführung eines nicht-archimedischen Zahlensystems (bzw. unendlich kleiner Größen) nötigen, daß\ man vielmehr durchaus mit dem gewöhnlichen Zahlenkontinuum auskommt, sofern man nur für die Zusammenfassung der Wahrnehmungsdaten die geeigneten Begriffsbildungen wählt. Eine solche Methode der Begriffsbildung wird von \textit{Wiener} dargelegt, und zwar wird sie zunächst inhaltlich skizziert und dann an Hand der logischen Symbolik von \textit{Whitehead} und \textit{Russell} schärfer ausgeführt. Es wird dann noch die Beziehung der dargelegten Maßtheorie zu derjenigen der Principia Mathematica näher betrachtet und gezeigt, daß\ unter bestimmten Bedingungen beide Theorien dieselben Ergebnisse liefern.
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