Das kugelsymmetrische Gravitationsfeld in einer elektrizitätsfreien Welt. (Q1463653)
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scientific article; zbMATH DE number 2603731
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Das kugelsymmetrische Gravitationsfeld in einer elektrizitätsfreien Welt. |
scientific article; zbMATH DE number 2603731 |
Statements
Das kugelsymmetrische Gravitationsfeld in einer elektrizitätsfreien Welt. (English)
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1921
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In früheren Arbeiten (vgl. F. d. M. 47, 794 (JFM 47.0794.*), 1919-20) hat der Verf. für das kugelsymmetrische Feld 6 Gleichungen mit 7 Unbekannten aufgestellt. Unter der Annahme, daß die ``Gravitationsverzerrung'' (Faktor \(e^\mathfrak{A}\)) sich nur auf eine zeitartige Koordinate bezieht, die in einer Parameterfläche des natürlichen elektromagnetischen Systems liegt (bei Kugelsymmetrie für die zur Weltlinie des Elektrons parallele Richtung erfüllt), kommt als siebente Gleichung \((\mathfrak{F} + 2\mathfrak{g}^2)^2 = \beta\sqrt{\mathfrak{f}^4-(\mathfrak{ff}^*)^2}\). Der Verf. zeigt dann, daß es mit dem Ansätze seines skalaren Gravitationspotentials verträglich ist, die Fundamentalkomponente \(g_{11}\) von 1 verschieden zu nehmen, was einer Verzerrung des Ruhraumes entspricht. Die Feldgleichungen eines Massenpunktes ergeben sich als von der dritten Ordnung. In einer elektrizitätsfreien Welt ergibt sich für die Abweichung eines Lichtstrahls von der Geraden der Betrag \(\dfrac{2c_1-b}{r_0}\) \((c_1 = \varkappa M)\). Das Einsteinsche Ergebnis kommt hieraus für \(b = -2c_1\). Bei unverzerrtem Ruhraume \((b = \beta = 0)\) kommt der halbe Einsteinsche Wert. Die Massendichte im Felde hat auf die Größe der Ablenkung bei dieser Näherung keinen Einfluß. Für die Perihelbewegung dagegen spielt sie mit. Es kommt für die Perihelbewegung \[ \dfrac{4\pi^3a^3}{c^2T^2(1-\varepsilon^2)}(3\beta + 2) \text{ gegen } \dfrac{24\pi^3a^2}{c^2T^2(1-\varepsilon^2)} \text{ bei Einstein.} \] Nach dem Verf. ist \(\beta = 0\), nach Einstein \(\beta = 1\), es kommen also die Faktoren \(1/3\), bzw. \(5/6\) gegen die Einsteinsche Formel. Ein Einfluß von Materie, deren Dichte gleich der Gravitationsenergiedichte ist, als widerstehendes Mittel betrachtet, kann praktisch vernachlässigt werden bei der Perihelbewegung, für die Lichtstrahlablenkung kann er ev. für die Erklärung des Courvoisiereffektes in Frage kommen.
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