Gravitation und Quantentheorie. (Q1463660)

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scientific article; zbMATH DE number 2603739
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    Gravitation und Quantentheorie.
    scientific article; zbMATH DE number 2603739

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      Gravitation und Quantentheorie. (English)
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      1922
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      Ziel der Arbeit ist die Gravitation aus einer Quantentheorie abzuleiten. Benutzt wird das Ergebnis der Elektrodynamik, daß zur elektromagnetischen Energie \(E\) die träge Masse \(m = E/c^2\) gehört. Ferner: Wird ein Lichtquant (Masse \(m\)) von der Frequenz \(\nu_0\) aus dem Unendlichen unter maximaler Arbeitsleistung auf die Entfernung \(r\) an einen Zentralkörper von der Masse \(\mu\) herangebracht, so wird die Arbeit \(\mu m/r\) gewonnen auf Kosten der Energie des Lichtquantes, dessen Frequenz auf \(\nu\) sinkt, so daß \[ h\nu = h \nu_0 - \frac{\mu m}{r}, \;\text{ und da } \;m = h\nu/c^2, \quad \nu = \nu_0\left(1 - \frac{\mu}{rc^2}\right). \tag{1} \] Schreibt man dies als \(-\dfrac{\varDelta \nu}{\nu} = \dfrac{\mu}{Rc^2}\), so hat man Übereinstimmung mit der Formel für die Einsteinsche Rotverschiebung. ``Da die Lichtquanten neutrale Körper darstellen, so liegt es nahe, eine solche Einwirkung eines Schwerefeldes auf beliebige frei schwingende oder frei rotierende Körper auszudehnen, gleichgültig, unter welcher Kraftwirkung sie sich bewegen''. Deutet man die Frequenz als Umlauf, so folgt aus (1) \[ \left(\frac{d\varphi}{dt}\right)_r = \left(\frac{d\varphi}{dt}\right)_0 \left(1 - \frac{\mu}{cr^2}\right). \] Diese Formel soll nun für beliebige Winkelgeschwindigkeiten \(d\varphi/dt\) gelten. Durch entsprechende Überlegungen wird dann die Lichtablenkung mit dem richtigen Betrage und eine Verschiebung des Merkurperihels um \(40^{\prime\prime}\) abgeleitet.
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