Allgemeine Lösung des statischen Einkörperproblems in der Einsteinschen Gravitationstheorie. (Q1463683)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Allgemeine Lösung des statischen Einkörperproblems in der Einsteinschen Gravitationstheorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2603758
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Allgemeine Lösung des statischen Einkörperproblems in der Einsteinschen Gravitationstheorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2603758 |
Statements
Allgemeine Lösung des statischen Einkörperproblems in der Einsteinschen Gravitationstheorie. (English)
0 references
1922
0 references
Der Verf. setzt das vierdimensionale Linienelement in der Gestalt \[ ds^2 = L\,du^2 + 2M\,du\,dr - N\,dr^2 + O r^2 (d\vartheta^2 + \sin^2 \vartheta \, d\varphi^2) \] an, wo \(u\) die Zeitkoordinate ist, \(r, \vartheta, \varphi\) räumliche Polarkoordinaten und \(L, M, N, O\) Funktionen von \(r\) allein sind. Bekanntlich setzen Einstein, Schwarzschild u. a. bei ihrer Lösung des Einkörperproblems \(M\) als Null voraus. Der Verf. gibt aber eine Lösung, die von dieser Voraussetzung frei ist, aber für die Determinante \(g\) der Koeffizienten die Bedingung \(g = -1\) beibehält. Er erhält die Lösung \[ L = 1 - \frac{\alpha}{r\sqrt{-O}}, \quad O = -\root\uproot 3 3 \of{\left(1 + \dfrac{\beta}{r^3}\right)^2}, \quad O^2(LN - M^2) + 1 = 0. \] Es kann also \(M\) oder \(N\) noch frei gewählt werden. Außerdem kommt außer der Gravitationskonstante \(\alpha\) der Sonne noch die willkürliche Konstante \(\beta\) vor. Für verschwindendes \(\beta\) und \(M\) geht die Lösung in die Schwarzschildsche über. Für die Perihelverschiebung erhält der Verf. den Wert \[ 2\pi (1 - \beta K) \frac{3\alpha}{2a(1-e^2)}, \] wo \(K\) eine bekannte Funktion der Bahnelemente \(a\), \(e\) ist. Für \(\beta = 0\) geht die Formel in die Einsteinsche über. Die berechnete Perihelverschiebung enthält also noch eine willkürliche Konstante \(\beta\), kann also nicht unmittelbar von der Erfahrung geprüft werden. Hingegen kommt nach dem Verf. in den Formeln für die Ablenkung des Lichtes im Gravitationsfeld und für die Rotverschiebung der Spektrallinien die Konstante \(\beta\) nicht vor.
0 references