Das elektrische Feld eines um ein Gravitationszentrum rotierenden geladenen Partikelchens. (Q1467149)
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scientific article; zbMATH DE number 2608178
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Das elektrische Feld eines um ein Gravitationszentrum rotierenden geladenen Partikelchens. |
scientific article; zbMATH DE number 2608178 |
Statements
Das elektrische Feld eines um ein Gravitationszentrum rotierenden geladenen Partikelchens. (English)
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1920
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Der Verf. weist darauf hin, daß\ das sogenannte Prinzip der allgemeinen Relativität nicht so wie das spezielle gestattet, aus dem Feld eines Systems ruhender Ladungen das Feld bewegter zu berechnen, sondern daß\ wir es eigentlich mit einem ``Prinzip von der Relativität der Gravitationswirkungen'' zu tun haben, das folgendes aussagt: ``Wenn sich in einem Gravitationsfeld ein im Vergleich zum Gravitationszentrum unendlich leichter Körper bewegt, so kann man die Struktur des Körpers und die von ihm erregten Felder bis zu beliebigen Entfernungen so berechnen, als ob der Körper in einem gravitationsfreien Weltgebiet ruhte, in welchem eine nichtminkowskische Geometrie herrscht.'' Diesen Satz wendet der Verf. auf das Problem an, das elektrische Feld eines geladenen Teilchens zu finden, das eine gleichförmige Kreisbewegung um ein Gravitationszentrum ausführt. Für ein solches Teilchen scheint aus dem genannten Prinzip zu folgen, daß\ es während seiner Bewegung keine Energie ausstrahlen kann, da es ja fortwährend dieselbe relative Lage zum Gravitationszentrum einnimmt. Der Verf. führt nun die Berechnung des Feldes wirklich durch. In großen Entfernungen vom Teilchen muß\ es in eine Lösung der gewöhnlichen Maxwellschen Gleichungen übergehen, da die Wirkungen des Gravitationszentrums verschwinden. Der Verf. zeigt, daß\ seine Lösung dann in diejenige aus den Wiechert-Liénardschen Potentialen gebildete übergeht, die dem Fall entspricht, daß\ das umlaufende Teilchen von einer stehenden Kugelwelle umgeben ist, z. B. von einer Kugel mit reflektierenden Wänden, also natürlich nicht strahlt. Wenn man aber die entsprechende Lösung der Maxwellschen Gleichungen für das strahlende Partikelchen betrachtet, so zeigt der Verf., daß\ sie ebenfalls aus dem Prinzip von der Relativität der Gravitationswirkungen gefunden werden kann, wenn man nur nicht von einem im leeren Raum ruhenden Teilchen ausgeht, sondern von einem Teilchen in einem elektrischen Drehfeld.
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