Über eine mit den isothermen Flächen verwandte Klasse von Flächen und ihre Transformationen. (Q1469415)
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scientific article; zbMATH DE number 2613303
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über eine mit den isothermen Flächen verwandte Klasse von Flächen und ihre Transformationen. |
scientific article; zbMATH DE number 2613303 |
Statements
Über eine mit den isothermen Flächen verwandte Klasse von Flächen und ihre Transformationen. (English)
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1918
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Der \textit{Bianchi}sche Vertauschbarkeitssatz für die Transformation \(D_m\) der isothermen Flächen (\textit{Bianchi}, Annali di Mat. (3) 11, 23) versagt im Falle gleicher Konstanten nur insoweit, als dann keine reelle vierte, den Zyklus schließende und durch endliche Operationen bestimmbare isotherme Fläche existiert. Werden aber die Größensysteme der beiden Transformationen der Relation \[ \lambda\overline\lambda+\mu\overline\mu+w\overline w=m(\varphi\overline\sigma+\sigma\overline\varphi) \] unterworfen, die im Verein mit den beiden außerdem bestehenden quadratischen Relationen wenistens für das eine System die Realität ausschließt, so erhält man mittels einer Quadratur sogar \(\infty^1\) imaginäre isotherme Flächen als vierte Flächen des Vertauschbarkeitssatzes. Die Enveloppe der \(\infty^2\) Ebenen die durch die Punkte dieser Flächen bestimmt sind, besitzt dann die Eigenschaften der von \textit{Guichard} (C. R. 130, 159) entdecken und von \textit{Calapso} (Annali di Mat. (3) 11, 201) behandelten Flächen \(N\). Dieser in der Einleitung angedeutete Grundgedanke wird nun in erheblich modifizierter Form durchgeführt. Um nämlich das Imaginäre vollständig zu beseitigen und zu geometrisch anschaulichen Ergebnissen zu gelangen, betrachtet der Verf an Stelle der isothermen Flächen die Flächen \(\mathfrak F\), für die das Quadrat des Linienelements, bezogen auf die Krümmungslinien, \(ds^2=\cos^2\theta d\alpha^2+\sin^2\theta d\beta^2\) lautet. Von der allgemeinen \textit{Ribaucour}schen Transformation ausgehend (\textit{Jonas}, Sitzungsber. Berl. Math. Ges. 14, 16, 1915), entwickelt er für die Flächen \(\mathfrak F\) das Analogon zur \textit{Darboux}schen Transformation. Der singuläre Fall des Vertauschbarkeitsgesetzes bleibt im Bereiche des Reellen. Die Enveloppe weist bemerkenswerte geometrische Eigenschaften auf, durch die die Klasse der Flächen \(M\) definiert wird, die ein Gegenstück zu den \textit{Guichard}schen \(N\)-Flächen bilden. Von einer gegebenen \(M\)-Fläche gelangt man durch Integration einer totalen \textit{Riccati}schen Differentialgleichung zu \(\infty^1\) Flächen \(\mathfrak F\). Die dabei bestehenden geometrischen Beziehungen kennzeichnen diesen Übergang als eine Art Verallgemeinerung der für die pseudosphärischen Flächen geltenden \textit{Bäcklund}schen Transformation.
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