On the factorization of expressions of various types. (Q1469871)
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scientific article; zbMATH DE number 2609890
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | On the factorization of expressions of various types. |
scientific article; zbMATH DE number 2609890 |
Statements
On the factorization of expressions of various types. (English)
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1916
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Hier werden Irreduzibilitätsfragen von einem neuen und bemerkenswert allgemeinen Gesichtspunkt aus behandelt. Sei \(\mathfrak G\) irgend eine Menge, und jedem ihrer Elemente werde ein ``Rang'' zugeordnet, der eine reelle Zahl oder \(-\infty\) sein kann. Eine endliche geordnete Teilmenge von \(\mathfrak G\): \[ A=(a_0, a_1, \dots, a_r) \] heißt ``Parenthese''. Dann soll irgend eine Operation gegeben sein, durch die man aus zwei Parenthesen \[ A=(a_0, a_1, \dots, a_r),\;B=(b_0, b_1, \dots, b_s) \] eine neue Parenthese \[ C=(c_0, c_1, \dots, c_{r+s}) \] gewinnt, die als Produkt \(AB\) bezeichnet wird. Dabei wird axiomatisch festgelegt, daß der Rang der Elemente \(c_\nu\) sich in ganz bestimmter Weise aus dem Rang der \(a_{\lambda}\) und \(b_{\mu}\) ergibt. Weiter wird jeder Parenthese \(A\) eine ``charakteristische Menge'' \(S_A\) zugeordnet, worunter im wesentlichen die Menge der Steigungen und Horizontalprojektionen der Seiten eines \textit{Newton-Puiseux}schen Polygons zu verstehen ist, das man um die Punkte mit den Koordinaten \(\nu, a_{\nu}\) legen kann, wo \(a_{\nu}\) den Rang von \(a_{\nu}\) bedeutet. Der Hauptsatz, das ``Produkttheorem'' sagt dann aus, wie man aus den zu zwei Parenthesen \(A, B\), gehörigen charakteristischen Mengen \(S_A, S_B\) die charakteristische Menge des Produkts \(AB\) findet. Man kann dann aus der charakteristischen Menge einer Parenthese \(C\) rückwärts Schlüsse ziehen auf die etwaigen Faktoren von \(C\) und insbesondere unter Umständen erkennen, daß \(C\) sich nicht in Faktoren spalten läßt. So erhält man ein sehr allgemeines Irreduzibilitätskriterium, in welchem fast alle bekannten Irreduzibilitätskriterium, sowohl für algebraische Gleichungen, als auch für lineare Differentialgleichungen enthalten sind. Man hat, um sie zu gewinnen, nur nötig, die Menge \(\mathfrak G\) und den Rang ihrer Elemente geeignet zu wählen. Der Verf. weist das an den einzelnen bekannten Kriterien ausführlich nach und gibt dabei auch eine dankenswert vollständige Zusammenstellung der Literatur. (IV 9.)
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