Zur additiven Zahlentheorie. (Erste Abhandlung) (Q1470129)

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scientific article; zbMATH DE number 2610189
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    Zur additiven Zahlentheorie. (Erste Abhandlung)
    scientific article; zbMATH DE number 2610189

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      Zur additiven Zahlentheorie. (Erste Abhandlung) (English)
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      1917
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      Um die additive Zahlentheorie, wie sie namentlich von \textit{K. Th. Vahlen} [J. Reine Angew. Math. 112, 1--36 (1893; JFM 25.0257.03)] gefördert worden ist, einer systematischen Behandlung näher zu bringen, werden folgende Begriffsbestimmungen eingeführt. Ist \(f\) eine zahlentheoretische Funktion, so bedeute \(f_{\overline n}\) die Funktion, die für ein Vielfaches \(kn\) von \(n\) gleich \(f(k)\), sonst Null ist. Sind \(f\) und \(g\) zahlentheoretische Funktionen, so bedeutet ihre ``Komposition nach Summen'' \(f\square g\) jene Funktion, die für das Argument \(s\) den Wert \(f(0)g(s)+f(1)g(s-1)+\cdots+f(s)g(0)\) hat. Es sei \(f\square f=f^{[2]}\), analog \(f^{[3]}\) usw. Ist \(f(0)=1, f(1)\neq 0\), so kann eine beliebige Funktion \(g\) in die Form \[ g=f^{[c_1]}\square {f^{[c_2]}}_{\overline 2}\square {f^{[c_3]}}_{\overline 3}\square \cdots \] gesetzt werden (``Darstellung von \(g\) durch \(f\)''). Setzt man \(C_i=k(i)\), so wird geschrieben: \(g=f^{[k]}\). Ist \(h=g^{[l]}, g=f^{[k]}\), so kann \(h\) auch durch \(f\) dargestellt werden: \(h=f^{[j]}\); \(j\) ist in gewisser Weise aus \(k\) und \(l\) gebildet (``Komposition nach Produkten''): es ist \(j(s)=k(1)l(s)+k(d)l\left( \frac{s}{d}\right)+\cdots+k(s)l(1)\), wo \(1, d, \dots, s\) alle Teiler von \(s\) bedeutet, in Zeichen \(j=k\diamond l\). Nun wird eine Reihe von Funktionen eingeführt, u. a. die auch von \textit{Vahlen} betrachteten \(\varrho,\sigma,\tau\), die die Anzahlen der Zerfällung in beliebige (positive), in ungleiche, in ungleiche ungerade Summanden angeben, ferner die ``Indikatrizes'' \(\pi_{t,u}\), die für jede Zahl, die in der Form \(t\,\frac{i^2-i}{2}+ui\) darstellbar ist, gleich \((-1)^i\) (oder \(\sum(-1)^i\)), sonst 0 sind. \(\pi_{t,1}\) sind die Indikatrizes der Polygonalzahlen. Zwischen diesen Indikatrizes und \(\varrho,\sigma,\tau\) bestehen mannigfache Zusammenhänge (von denen viele, in anderer Schreibweise, von \textit{Vahlen} angegeben sind). Die Funktion, die für \(s\) den Wert \(sf(s)\) hat, wird mit \(f'\) bezeichnet und die ``Ableitung'' von \(f\) genannt. Durch Einführung dieser Operation kommt man auf allerlei Formeln, in denen Teilersummen auftreten. Endlich wird, und zwar in geometrischer Einkleidung, der Satz bewiesen: Ist \(P_i\) die Anzahl der Möglichkeiten, eine Zahl in zwei Gruppen von Summanden zu zerlegen, so daß jede Gruppe nur verschiedene Summanden, und zwar die erste um \(i\) mehr als die zweite, enthält, so ist \[ P_{i-1}(s)+P_i(s)=\sigma\left(s-\frac{i^2-i}{2}\right). \] Dieser Satz steht in engstem Zusammenhang mit \textit{Vahlen}s verallgemeinertem Pentagonalzahlensatz. Ein Anhang stellt alle schon früher bekannten Formeln mit Literaturnachweisen zusammen, überdies auch einige der wichtigsten unter den neuen.
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