Sur la trajectoire des projectiles lancés avec une grande vitesse initiale sous un angle de projection voisin de 45\(^\circ\). (Q1471368)

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scientific article; zbMATH DE number 2613706
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    Sur la trajectoire des projectiles lancés avec une grande vitesse initiale sous un angle de projection voisin de 45\(^\circ\).
    scientific article; zbMATH DE number 2613706

      Statements

      Sur la trajectoire des projectiles lancés avec une grande vitesse initiale sous un angle de projection voisin de 45\(^\circ\). (English)
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      1916
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      Verf. untersucht den Einfluß\ der Luftverdünnung in den höheren Schichten auf die Flugbahn der Geschosse. Der Luftwiderstand wird \(R=\frac{\delta i}{c} c \varphi(v)\) gesetzt. Dabei ist \(\varphi\) eine Funktion der Geschwindigkeit \(v, i\) eine Konstante, \(c\) der Quotient aus Gewicht und Querschnitt des Geschosses, \(\delta\) die variable Luftdichte, \(\delta=\varDelta \cdot(1-0, 00002035y)^{5, 15}, y\) die Höhe über dem Boden. Nach der benutzten Methode von \textit{Siacci} zerlegt man die ganze Bahn in kleinere Bogen; am Anfang eines solchen sei die Luftdichte \(\delta_0\); setzt man nun in erster Näherung \(\frac{\delta}{\delta_0} \varphi(v)=\varphi(\alpha v)\), wo \(\alpha\) ein passender Faktor ist \(\left( \text{Verf. setzt }\alpha=\frac{1}{\cos \vartheta_0} \right)\), so läßt sich die Bahngleichung durch Quadraturen finden, für deren Auswertung \textit{Siacci} Tabellen gegeben hat. Nun wird~eine zweite Näherung so gewonnen: Unter Voraussetzung linearer Abnahme der Luftdichte mit der Höhe längs des kleinen Bogens berechnet man \(\delta\) für einen beliebigen Punkt, setzt den Wert in die ursprüngliche Differentialgleichung ein und findet so Gleichungen für die Korrekturen \(\varDelta x\) und \(\varDelta y\). Durch sukzessive Anwendung des Verfahrens kann man die Lösung beliebig genau finden. Die Luftwiderstands-Funktion wird \(v \cdot \varphi(v)=0, 362 v-93, 2\) gesetzt; dabei ist nach dem Verf. für \(v>300 \frac{\text{m}}{\text{sec}}\) der Fehler \(<0,008\). Verf. wendet die Methode auf die deutsche 38 cm-Granate an \(\left( \text{Gewicht 760 kg, Durchmesser 38,1 cm, Geschwindigkeit 940 }\frac{\text{m}}{\text{sec}} \right)\). Er findet für den Abschußwinkel \(45^\circ\) eine Reichweite von 35,4 km, während die Rechnung für unveränderliche Luftdichte nur 25,7 km liefert. Interessant ist, daß\ die Rechnung für die Geschwindigkeit nach Passieren des Scheitels erst ein Minimum, dann ein Maximum liefert.
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