\textit{Hamilton}sches Prinzip und allgemeine Relativitätstheorie. (Q1471644)

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scientific article; zbMATH DE number 2614022
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    \textit{Hamilton}sches Prinzip und allgemeine Relativitätstheorie.
    scientific article; zbMATH DE number 2614022

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      \textit{Hamilton}sches Prinzip und allgemeine Relativitätstheorie. (English)
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      1916
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      Der Verf. geht von einem Integral \(\int {\mathfrak H}d \tau\) über ein Raumzeitgebiet aus. Die Funktion \(\mathfrak H\) sei dabei eine Funktion der Komponenten des Gravitationstensors \(g_{\mu \nu}\), und ihrer ersten und zweiten Ableitungen und der die Materie bestimmenden Größen \(q_\varrho\), deren Zahl und invariantentheoretischer Charakter unbestimmt gelassen sind. Durch partielle Integration ergibt sich für die erste Variation des Integrals die Gleichung \(\delta \int {\mathfrak H} d \tau=\delta \int {\mathfrak H}^\ast d \tau\), wo \(\mathfrak H^\ast\) die zweiten Ableitungen der \(g_{\mu \nu}\) nicht mehr enthält. Durch Nullsetzen der Variation ergeben sich die \textit{Lagrange}schen Gleichungen des Problems; die durch Variation der \(g_{\mu \nu}\) hervorgehenden Gleichungen sind die Feldgleichungen der Gravitation, die durch Variation der \(q_\varrho\) die Gleichungen der elektromagnetischen Vorgänge (z. B. die \textit{Maxwell}schen Feldgleichungen). Der Verf. setzt nun \({\mathfrak H}={\mathfrak G}+{\mathfrak M}\), wo \(\mathfrak G\) nur von den \(g_{\mu \nu}\) und ihren Ableitungen, \(\mathfrak M\) nur von den \(q_\varrho\) und ihren Ableitungen und den \(g_{\mu \nu}\) selbst abhängt. Aus \(\mathfrak G\) entsteht ebenso ein \(\mathfrak G^\ast\), wie \(\mathfrak H^\ast\) aus \(\mathfrak H\) entstanden ist. Soll \(\int {\mathfrak G} d \tau\) invariant für beliebige Transformationen sein, so ergeben sich gewisse Differentialgleichungen für \(\mathfrak G\) bzw. \(\mathfrak G^\ast\). Mit deren Hilfe lassen sich aus den \textit{Lagrange}schen Gleichungen unseres Integrals ohne weitere Spezialisierung die Energieimpulssätze des Gravitationsfeldes ableiten, wie sie \textit{Einstein} in seiner ursprünglichen Arbeit aus der speziellen Gestalt von \(\mathfrak G^\ast\) abgeleitet hat. Es ergibt sich hier nämlich: \[ \frac{\partial ({\mathfrak T}_\sigma^\nu + {\mathfrak t}_\sigma^\nu) }{\partial x_0}=0, \] dabei ist: \({\mathfrak T}_\sigma^\nu=- \frac{\partial {\mathfrak M}}{\partial g^{\mu \nu}} g^{\mu \nu}, \quad {\mathfrak t}_\sigma^\nu = \frac 12 \left( {\mathfrak G}^\ast \delta_\sigma^\nu - \frac{\partial {\mathfrak G}^\ast }{\partial g_\nu^{\mu \alpha}} g_\sigma^{\mu \alpha} \right).\)
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