Die Energiekomponenten des Gravitationsfeldes. (Q1471673)
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scientific article; zbMATH DE number 2614051
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die Energiekomponenten des Gravitationsfeldes. |
scientific article; zbMATH DE number 2614051 |
Statements
Die Energiekomponenten des Gravitationsfeldes. (English)
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1918
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\textit{Einstein} führt in seiner Gravitationstheorie gewisse aus den \(g_{ik}\) und ihren ersten Ableitungen zusammengesetzte Größen \(t_\sigma^\alpha\) ein, die er Energiekomponenten des Gravitationsfeldes nennt, weil sich aus den Feldgleichungen der Gravitation vier Gleichungen von der Form \(\frac{\partial t_\sigma^\alpha}{\partial x_\alpha}=0\) ergeben, die von der Gestalt der Energieimpulsgleichungen der speziellen Relativitätstheorie sind. Nur bilden die den dortigen Energiekomponenten entsprechenden \(t_\sigma^\alpha\) hier nicht einen Tensor gegenüber allgemeinen Koordinatentransformationen, sondern nur gegenüber linearen. Der Verf. berechnet nun diese \(t_\sigma^\alpha\) für den Fall des Gravitationsfeldes einer Kugel aus inkompressibler, Flüssigkeit, das im Außenraum mit dem eines Massenpunktes übereinstimmt, wobei er die \(g_{ik}\) den Formeln von \textit{Schwarzschild} (Berl. Ber. 1916, 424; Ref. vgl. S. 1297) entnimmt. Er findet in den auch von \textit{Schwarzschild} angewendeten, den rechtwinkeligen möglichst ähnlichen Koordinaten, daß\ sämtliche \(t_\sigma^\alpha\) außerhalb der gravitierenden Kugel bzw. des Massenpunktes identisch verschwinden. Das wäre natürlich für Energieimpulskomponenten eines elektromagnetischen Feldes in der speziellen Relativitätstheorie unmöglich. Man muß\ also nach dem Verf. entweder darauf verzichten, die \(t_\sigma^\alpha\) als Energiekomponenten des Gravitationsfeldes anzusehen, womit die Energieimpulssätze in Wegfall kommen oder man muß\ annehmen, daß\ es Gravitationsfelder mit wegtransformierbaren Energiekomponenten gibt.
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