Das Geoid im Harz. Mit fünf Karten und mehreren Figuren im Text und einer stereoskopischen Aufnahme. (Q1471868)

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scientific article; zbMATH DE number 2614295
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    Das Geoid im Harz. Mit fünf Karten und mehreren Figuren im Text und einer stereoskopischen Aufnahme.
    scientific article; zbMATH DE number 2614295

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      Das Geoid im Harz. Mit fünf Karten und mehreren Figuren im Text und einer stereoskopischen Aufnahme. (English)
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      1914
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      ``Vor der Bestimmung des Geoids im Harze sind in der Veröffentlichung des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes, Neue Folge, Nr. 36, 1908, die beiden ersten Teile erschienen. Die erste behandelte die astronomischen Breiten-, Azimut- und Längenbestimmungen, im zweiten Teil sind die Lotabweichungen im System der Europäischen Längengradmessung in 52\(^\circ\) Breite berechnet.'' Neuerdings hat Herr Geheimrat \textit{Helmert} in den Sitzungsberichten der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften (XXVIII, 1913) unter teilweiser Benutzung der hier vorliegenden Ergebnisse, die Bestimmung des Geoids im Gebiete des Harzes' zum Gegenstand eines Vortrages gemacht, in dem auch eingangs über die Entwicklung der Beobachtungs- und Rechnungsarbeiten berichtet wird.'' ``Die Beobachtungen haben seit 1908 durch die von Herrn Prof. \textit{Schmander} ausgeführten Polhöhenbestimmungen (Veröffentlichungen des Königl. Preußischen Geodätischen Institutes, Neue Folge, Nr. 48, 1910) eine Erweiterung erfahren, deren Notwendigkeit sich aus der die Lotabweichungen im Harz begleitenden Karte ergeben hatte. Ihre Bearbeitung ist als eine Ergänzung der früheren Rechnungen am Anfange der hier vorliegenden Schrift aufgenommen. Sodann sind noch einige Attraktionsrechnungen vorgenommen worden. Über die verschiedenen Vorversuche und das hier angewandte Verfahren wird eingehend im Anhang berichtet. Außer den beigelegten Karten sind eine größere Anzahl von Profildarstellungen der Meereshöhen, Lotabweichungen, Schwerestörungen und Geoiderhebungen teils als Hilfsmittel bei den verschiedenen Rechnungen, teils zu besonderen Untersuchungen angefertigt worden. Von ihren Veröffentlichungen wurde des Raumes wegen abgesehen, zumal sie an der Hand der Karten für besondere Zwecke ohne Schwierigkeit hergestellt werden können. Ferner wurde ein Modell des ``Geoids hergestellt, von dem eine stereoskopische Aufnahme beigegeben ist''. \textit{Inhaltsübersicht}: \(\S\) 1. Lotabweichungen auf 14 Stationen, deren Polhöhen 1908-09 bestimmt sind, \(\S\) 2. \textit{Helmerts} Theorie der Geoidbestimmung. \(\S\) 3. Berechnung der Schwerestörungen \(\delta g\). \(\S\) 4, Berechnung der Meridianprofile. \(\S\) 5. Reduktion der örtlichen Lotabweichungskomponenten auf die Parallele von 52\(^\circ\) 5' bzw. 51\(^\circ\) 40' Breite. \(\S\) 6. Berechnung der Parallelprofile. \(\S\) 7. Ausgleichung. \(\S\) 8. Berechnung der Geoidhöhen. \(\S\) 9. Geländereduktion für die mittlere Schwerkraft längs der Lotlinie. \(\S\) 10. Berechnung der Reduktionen \(\tau\) für die Station Brocken. \(\S\) 11. Die Geländereduktion für einige andere Punkte. \(\S\) 12. Darstellung des Geoids im Harzgebiete. \(\S\) 13. Krümmung des Geoids. \(\S\) 14. Krümmung der Lotlinien. Anhang. Attraktionsrechnungen. 1. Einleitung. 2. Rechnungen von \textit{Messerschmidt} und Vergleichsrechnungen nach der Kreisringsektoren-Methode. 3. Profilmethode. 4. \textit{Rosenmunds} Verfahren einer quadratischen Einteilung. 5. Anwendung der Quadrateinteilung auf mehrere Stationsrechnungen. 6. Berechnung von Lotablenkungen bei Beschränkung auf das Harzgebiet mit Berücksichtigung der Attraktion der ideellen Schichten, der wechselnden Gesteinsdicken und der rechteckigen Grundflächen der Parallelepipede. \textit{Berichtigungen.}
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